• 30.06.2012

Deutschlandfahnen

Die große Patriotismusdebatte

Das deutsche Team ist raus. Aber es wird wiederkommen. Was auch wiederkommen wird: die Deutschland-Fahnen. Aber darf man das, für Deutschland sein?von Svenja Bednarczyk

  • 02.07.2012 16:02 Uhr

    von imation:

    Ich frag mich immer wie es sich mit 'nem Stock im Arsch lebt?

  • 01.07.2012 15:02 Uhr

    von docnomatic:

    @Patrizia Ot
    - zu Pispers

    Idiotes (altgriechisch: ἰδιώτης) war eine nicht wertende Bezeichnung für einen Privatmann und im militärischen Bereich für einfache Soldaten.

    - zu Schopenhauer, der auch anderes vergrätztes Zeug geschrieben hat wie z.B. über die Frauen:

    „Sie sind sexus sequior, das in jedem Betracht zurückstehende, zweite Geschlecht, dessen Schwäche man demnach schonen soll, aber welchem Ehrfurcht zu bezeugen über die Maßen lächerlich ist und uns in ihren eigenen Augen herabsetzt. […] Mit mehr Fug, als das schöne, könnte man das weibliche Geschlecht das unästhetische nennen. Weder für Musik, noch Poesie, noch bildende Künste haben sie wirklich und wahrhaftig Sinn und Empfänglichkeit; sondern bloße Aefferei, zum Behuf ihrer Gefallsucht, ist es, wenn sie solche affektiren und vorgeben.“

    – Essay „Über die Weiber“ (1851)

    Quelle: Wikipedia.

  • 01.07.2012 14:34 Uhr

    von Daniel Preissler:

    @Leila
    zu Stolz/stolz sein:
    Du bist eben genau nicht stolz auf das, was aus irgendeiner Sicht an Deutschland gut, sozial oder gar wohltätig ist. Dein Text zeigt sehr klar, dass du all das, was du aufzählst, gerne abschaffen würdest. Du bist nicht stolz darauf, dass es ein Asylrecht gibt und Deutschland andere europäische Länder in Teilen mitfinanziert, sondern möchtest den "Ausländern" weder Geld noch Respekt entgegenbringen! In Bezug auf dich haben die ganzen überdrehten Fahnenhasser und Patriotismus-Warner leider Recht. Zum Glück bist auch du nur kleinster Teil einer Minderheit.


    @Dirk
    Patriotismus bedeutet nicht, dass man sich anderen überlegen fühlt. Es ist lediglich ein positiver Bezug zur eigenen Herkunft. Ich gebe dir Recht, dass positiver Bezug zur eigenen Herkunft (z.T. aus Mangel an Kenntnissen, z.T. aus Ängsten heraus) häufig mit der Herabsetzung anderer (nennen wir es "negative Alteritätskonzeptionen" ;-) ) einhergeht. Es sind jedoch eben zwei gelegentlich gemeinsam auftretende Phänomene und nicht etwa ein unteilbares einzelnes Phänomen - Das glauben nur viele Deutsche seid der Idiot Bismarck die Trennung von Patriotismus und Liberalismus verbrochen hat!
    Aber das muss man ja nicht übernehmen.

    Freundliche Grüße,
    DP

  • 01.07.2012 14:06 Uhr

    von docnomatic:









    @daswois:
    ?---------ist der Text mit Babelfisch übersetzt? Hab auf jedenfall nix verstanden.
    @ Molly Grue:
    Also mal abgesehen davon, dass die Frage keine Suggestivfrage ist ("Sie sind doch sicher für Deutschland , oder?"; wäre z.B. suggestiv)hilft es sicher Texte zu lesen, bevor man sie kommentieren will.
    Ich finde es viel schlimmer, wenn Leute sich zu allem und jedem äußern müssen, ohne auch nur fundamentale Dinge zu beachten (erst mal lesen, erst mal informieren , erst mal nachdenken), als den Umstand, dass man mittlerweile auch unverkrampft die Fahne des Hambacher Fests zeigt. Probleme hab ich mit solchen Idioten, die meinen sie müssten die Reichskriegsflagge bei Fußballspielen schwenken oder auch mit diesem "Sieg" Gebrüll das so sehr an die dunkelsten Zeiten unserer nahen Geschichte erinnert.
    Wo ist aber das Problem, wenn man als Fußballfan für seine Mannschaft Flagge zeigt?
    Findet man das bei den Bobfahrern aus Jamaica oder bei den Fußballern aus Brasilien oder Eddie the Eagle aus England etwa auch nationalistisch?
    Kommt doch bitte mal wieder runter und macht euch locker Leute!
    Jedem nach seiner Facon gilt m.E. gerade in einer demokratischen Gesellschaft.

  • 01.07.2012 11:28 Uhr

    von Nicht-Deutscher:

    Ich glaube, die linken Patriotismusablehner sehen das ganze Thema zu verbissen und denken ihre Haltung nicht konsequent zu Ende, sonst müsste man jeglichen Wettkampf ablehnen, denn es geht ja immer darum, jemanden zu besiegen und den Besten zu küren.
    Es würde sich bei Nichtberücksichtigung der jeweiligen Nation um andere Abgrenzungen handeln, die sicher auch geeignet sein würden, Hass zwischen den neuen Gruppen zu säen; Die grenzen verliefen dann eben woanders...

    Ferner wäre es dann bereits anrüchig überhaupt jemanden besser zu finden, mehr zu mögen als irgendeinen Anderen auf diesem Planeten - Treue? Nicht mit dieser Haltung in Einklang u bringen...

  • 01.07.2012 11:05 Uhr

    von Ulli:

    In Polen erhielt ich vor 3 Tagen beim Tanken eine Deutschlandfahne fürs Auto geschenkt. Aus Höflichkeit habe ich sie natürlich angenommen & jetzt liegt sie bei mir im Auto herum, denn ich kann mit dieser Fahne nun aber wirklich nichts anfangen, denn die Symbolik dieser Fahne war vielleicht vor 160 Jahren mal modern und zeitgemäss, aber doch ganz sicherlich nicht mehr heute. In Polen sieht man das offensichtlich nicht ganz so verbissen, was historisch nun wirklich nicht selbstverständlich ist, und das werte ich schon mal als sehr positiv an der ganzen Geschichte.




  • 01.07.2012 09:47 Uhr

    von Molly Grue:

    Wieso nennt Frau Bednarczyk, schwieriger Name, es eine PATRIOTISMUS-Debatte? Ich nenne das Nationalismus.
    Dann im Untertitel die Suggestivfrage: Darf man für Deutschland sein. Das hat mir genügt, um den Artikel nicht zu lesen.

  • 01.07.2012 08:00 Uhr

    von Flaggenschändung:

    Die Fahne mit den türk. Symbolen fällt unter Flaggenschändung.

    Ist schon komisch. Özil ist ja angeblich Deutscher.

    Wieso die türk. Symbole? Bei Kaka gabs doch auch keine brasilianischen Symbole.

    Was solls, selbst wenn D islamisch wird, wird es ein bankrottes D. In NRW können die Kommunen kaum noch die Sozialhilfe, Wohngelder und Asylgelder bezahlen. Wird natürlich verschwiegen von der Qualitätspresse.

  • 01.07.2012 00:28 Uhr

    von rosa holz:

    mir ist fussball wurschd aber seit ich in der schweiz wohne habe habe ich mein verhältnis zur deutschen fahne revidiert.nur wir deutschen hängen unsere fahne mit ein wenig scham vors fenster. alle anderen, vor allem die schweizer, würden sich schämen, sich beim fahne hissen zu schämen.

  • 30.06.2012 23:51 Uhr

    von Daniel:

    Aber wie kann man das, so grausam sein, "die große Patriotismusdebatte" auf ein paar Fähnchen zu verkürzen?

    Es geht doch um so vieles, um die endlosen läppschen, rassistischen, homophoben, klischeevergötternden allgegenwertigen Sprüche. Um das ganze Klima. Um all den Dreck, der "im Windschatten" der EM möglich ist.

    Da wär' doch so viel zu schreiben ... aber ... man mag wohl nicht.

  • 30.06.2012 23:09 Uhr

    von defcon 0:

    Ohne den Artikel ausführlich gelesen zu haben, möchte ich nur auf die eingehende Frage antworten:

    Natürlich darf man das, für Deutschland sein. Ich frage mich dabei nur, warum? Was hat man davon? Was bringt es mir ganz persönlich? Es ist Sport. Nicht mehr und nicht weniger. Dieser Nationalirrsinn, ob nun Deutschland oder Botswana, erschließt sich mir nicht. Wenn andere Glauben man müsse seine Nation feiern; bitte gerne. Aber jene die das tun, sind meist so intolerant, dass sie nicht verstehen können, wenn es einem einfach egal ist und man diesen sogenannten Nationalstolz nicht teilt.

  • 30.06.2012 22:48 Uhr

    von daswois:

    der irrtum vieler ist ja das man die frage immerwieder zwischenzeitlich stellen tut, und dazu blicken mehr migranten quer durchs beet als deutsche selber, und da ist von bildintravenös bis linkester oder oder auch rechtesten alles dabei, und immer wieder können einige alles mit ihrem charackter vereinbaren viele andere enttäuschen aber unwissentlich und etwas fad wirds wenn man zurückblickend sagen muss, spätestens mit dem sich neu erfinden in dieser hinsicht als debatte über schland und so , da gabs wohl einen krampf drumm !? schön ist einzig der für sich einnehmungseffekt, aber das ist wie gesagt auch nichts woraus lebensqualität draus resultiert. letztenendes kann man vermuten ,k dass der ganze kram noch bertelsmannlenkung aufweist und vornehmlich den daxkonzernen am meisten hilft artikel und denke unters volk zu jubeln. fastforward.

  • 30.06.2012 22:39 Uhr

    von Jochen:

    Schon gewußt? Gegen die heutige Bundesrepublik Deutschland zu sein, weil man glaubt damit gegen Nazis zu sein, ist eine Folge davon Nazipropaganda zu glauben.

    Die Nazis haben schließlich definiert "Deutsch=Nazi" und jeden der anderer Ansicht war umgebracht - wer nun heute immer noch glaubt "Deutsch=Nazi", der glaubt einfach dieser Propaganda.

    Dabei ist die Realität ja offenbar so, dass jeder der Gutes für Deutschland will die Nazis als Feind Nr 1 sehen muss - die haben schließlich Deutschland derartig zu Grunde gerichtet wie niemand je zuvor. Wie also immer noch jemand glauben kann, dass jemand der sagt er sei Deutscher damit automatisch sagt er ist ein Nazi, ist mir persönlich schleierhaft.

    Ja, es ist sogar so dass echte Nazis die Fahne der BRD ablehnen, weil sie ja die Republik ablehen und eine Staatsform auf Führerbasis wollen. Damit wird es also doppelt sinnlos gegen die BRD-Fahne zu sein - nicht nur steht die nicht *für* Nazis, sondern sie steht sogar *gegen* Nazis. Bei bekennenden Nazis werden Sie niemals Scwwarz-Rot-Gold finden.

    Auch mit der Nationalelf ist das so eine Sache - echte Nazis wollen ebenfalls dass diese verliert, weil dort aus deren Sicht ja Rassig minderwertige Spieler drin sind und die Elf eben für die aus Nazi-Sicht feindliche Republik spielt.

    Jemand der die BRD-Fahne ablehnt und will dass die Nationalelf verliert, ist also sogar näher an den Nazis dran als jeder mit Fahnen behängte "Schland"-Brüller es je sein wird. Aber dafür müßte man ja nachdenken und nicht einfach bequem auf Basis der antrainierten Reflexe reagieren.

  • 30.06.2012 22:22 Uhr

    von Peterchen:

    Ach Gottchen, zu glauben die Welt zu retten indem man gegen den Sieg einer Sportmannschaft ist ... lächerlich oder traurig? Sie entscheiden.

  • 30.06.2012 21:35 Uhr

    von Michael Neunmüller:

    Solange die Konflikte im Haus auf solchem Asterix-und-Obelix-Niveau bleiben, haben Sie durchaus ihre amüsant sympathische Seite.

    Lieber als jede der beiden seiten ist mir da DIESE Art von "Konflikt".

    Obwohl: irgendjemand muss doch auch auf Seiten der Römer stehen? Mir taten sie immer leid, weil sie die ganze Zeit so lustig verkloppt wurden - deshalb: Zunächst bin ich für die Schwächeren und dann für einen AUSGEWOGENEN Konflikt mit lustig harmonischem Gegeneinander.

  • 30.06.2012 21:25 Uhr

    von Edgar:

    "Die große Patriotismusdebatte" habt ihr beinahe exklusiv.

    Ich habe den Eindruck, dass die Fähnchenschwenkerei schon alleine deswegen nicht harmlos sein darf, weil dann etliche Aufgeregte dann ihre Aufgabe und Deutungshoheit verlieren würden.

    Ich persönlich finde die Schwarzgoldrot-Begeisterung alle 2 Jahre etwas dämlich & lästig, aber zumindest in meinem Umfeld habe ich nirgends gesteigerten Patriotismus oder gar unterschwellig aufbrodelnden Nationalismus damit verbinden können.

    Genauso wenig wie ich mit Aufklebern & Auto-Fähnchen von Fußballklubs fanatischen Regionalismus verbinde.

  • 30.06.2012 21:24 Uhr

    von Schweinepriester:

    Die Frage ist völlig übeflüssig. Vor der EM wurde diese Frage schon bis zum Anschlag dikutiert.

  • 30.06.2012 21:05 Uhr

    von MaterialismusAlter:

    "Darf man das, für Deutschland sein?" überschreibt Frau Bednarczyk diesen Artikel. Die Frage ist scheinheilig... Sie spielt mit dem alten Deutschen Opfermythos, nach dem alle anderen Nationen stolz sein "dürfen" außer eben "wir"... Diese Ansicht fügt sich nahtlos in die besonders widerwärtige Angewohnheit der Deutschen ein, sich als zu kurz gekommen, geprellt, um ihr Recht betrogen... kurz: als Opfer zu sehen. Deutscher Patriotismus hat etwas besonders unsympathisches, eben weil er sich dezidiert als Loslösung von der Vergangenheit begreift.

    Eine andere Baustelle ist natürlich, dass Patriotismus an sich bereits eine furchtbare Angewohnheit ist, egal für welche Nation er sich begeistert.

    Die Ideologie Patriotismus ist eine Abstraktion von der individuellen Identität der Menschen. Im komplexen Netz das die individuelle Identität für den/die Einzelnen bildet, wird die nationale Herkunft als zentraler Fixpunkt herausgehoben. Diese Hierarchisierung der identitätsbildenden Elemente wird "durch die Menschen, und doch hinter ihrem Rücken" vorgenommen und erscheint als natürlich, überhistorisch gültig und notwendig. Aus dieser ideologischen Abstraktion, einer Idee, entsteht dann ein realer, materieller Sachzwang: Die Konkurrenz der Nationen auf dem Weltmarkt. Weite Teile der Linken sehen vor lauter blödsinnigem Internationalismus-Kitsch diese traurige Realität nicht mehr

    Als Trockenübung hat es sich eingebürgert, spielerisch durchzuexerzieren, was dann auf dem Weltmarkt blutiger Ernst wird. Das Event ist hierbei völlig austauschbar (der "Lena Meyer-Landruth Effekt") aber Fußball bietet sich natürlich an. Wichtig ist aber vor allem, dass die Menschen lernen die nationalen Kategorien als unvermeidlich wahrzunehmen, sich jubelnd ihrem eigenen Zwangskollektiv, ihrer Interessensgemeinschaft auf dem Weltmarkt unterordnen und wissen, dass in einem Wettbewerb - und ein solcher ist der Markt nunmal genauso wie der Fußball - eben nicht alle gewinnen können.

  • 30.06.2012 20:34 Uhr

    von tommy:

    "„Aber ich glaube, Özil liest während der EM wohl nicht die taz.“ "

    Ich gehe mal davon aus, dass Özil (und der Rest der Nationalmannschaft; allzu intellektuell wirken die ja alle nicht) grundsätzlich nichts liest...jedenfalls sicher nicht die taz. Er und die anderen Kicker haben ja auch besseres zu tun (ausgiebiger Geschlechtsverkehr mit ihren Modelfreundinnen etc.).

    Ansonsten muss ich nur sagen, dass taz-Linke sich mit diesem albernen Getue um die EM als Sektierer erweisen. Man muss die Fahnen bei der EM nicht mögen und ja, es gab auch einige unschöne Zwischenfälle wie die tätlichen Auseinandersetzungen in Wuppertal nach dem Halbfinale. Aber fällt euch Linken nichts Besseres oder Überzeugenderes ein als dieses alberne, selbstbezogene antideutsche Rumgehampel, bei dem es doch immer nur darum geht, zu zeigen, dass man die richtige Meinung hat - im Gegensatz zu den nationalen Prolls? Es gibt doch angeblich so viele Themen, die eigentlich für Linke geschaffen sind (steigende soziale Ungleichheit, Finanzmärkte, Umweltprobleme etc.), aber anscheinend ist das ewige "Deutschland ist scheiße" dann doch bequemer...

  • 30.06.2012 19:51 Uhr

    von Patrizia Ot:

    Darf man für Deutschland sein? Klar, jeder wie er mag. Unreflektierte Handlungen und irrationale Gefühlsregungen sind nicht verboten.
    Sollte man für Deutschland sein? Ganz klar nein. Ich halte es da mit Schopenhauer ergänzt um Volker Pispers.

    "Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er Stolz seyn könnte,
    ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu seyn: hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Thorheiten, die ihr eigen sind, (...) zu vertheidigen."
    Schopenhauer

    "Der Patriot ist die geniale Mischung aus Patria und Idiot." Pispers

  • 30.06.2012 19:24 Uhr

    von Tadeusz Kantor:

    ich habe nichts gegen Fahnen, ich habe was gegen Nationalismus.
    Im Viertelfinale habe ich für Griechenland gejubelt, mein Nebenmann gab mir zu verstehen, ich solle doch bitte die Kneipe wechseln, oder mich ruhig verhalten.
    Geht's noch?!
    2006 war Party angesagt, 2012 hatte teilweise doch ziemliche Ähnlichkeit mit 1936.

  • 30.06.2012 19:23 Uhr

    von Paolo Pinkel:

    a propos: Wer war das hier mit der eingeworfenen Scheibe Anfang 1999?

    http://goo.gl/maps/2NsR

    Wo die genDARMerei/POlizei die Anzeigeerstatterein - deren Aussage zufolge - ausgelacht hat ...

  • 30.06.2012 17:44 Uhr

    von Thomas:

    Bei mir geht's auch multikulturell zu, neben der obligatorischen Deutschland Fahne hängt draußen auch noch eine aus Russland, Weißrussland und Israel :)

  • 30.06.2012 17:39 Uhr

    von MeinName:

    Hannelore Süß' Reaktion: „Den in der Mitte müsste man in der Pfeife rauchen! Der ist doch kein richtiger Deutscher!“

    Ja, genau. Denn wer nicht für die deutschen Fußballer Fähnchen schwenken mag oder sich gar offen gegen deren Sieg ausspricht, der wird ganz schnell verbal aus der neuen & total unverkrampften (Partyiotrismus-) Volksgemeinschaft ausgebürgert. Aber das ist natürlich alles völlig normal und wer das kritisiert, der schwingt doch bloß die "Nazikeule" und gönnt den selbsternannten "echten Deutschen" ihren Spaß nicht.

  • 30.06.2012 17:37 Uhr

    von Ûlli Müller:

    Patriotismus löst bei mir nur Mitleid mit dem Menschen aus.
    So lange es Patriotismus (und unterschiedliche Religionen) gibt, genau so lang wir es Kriege geben.

  • 30.06.2012 16:54 Uhr

    von The User:

    „Haben Sie keinen Nationalstolz?“

    Das ist wohl etwas, was man auch nicht haben sollte. Die Staaten sind historisch gewachsene Konstrukte, es besteht kein Grund für eine persönliche emotionale Bindung an eine sogenannte Nation. Dem wird Wert beigemessen, das keinen Wert hat. Die Trennung der Menschen nach Nationen wird persönlich befürwortet, die „eigene“ überhöht. Und dann wundert man sich, wie mit Asylanten, Asylbewerbern, Eingereisten, die versuchen Asyl zu beantragen, und Menschen, die einzureisen versuchen, umgegangen wird?

  • 30.06.2012 16:17 Uhr

    von Dirk:

    Wir werden ohne unser Zutun in ein Land hineingeboren. Wenn wir Glück haben, ist es Deutschland, dann erwartet uns ein gutes Leben. Haben wir Pech, ist es Afghanistan und wir lernen Krieg als Alltag kennen. Das ist nicht fair. Was es auch nicht ist: ein Grund zum Stolz.

    Und was ist schon ein "echter Deutscher"? Bin ich das, dessen Ururgrosseltern aus Litauen eingewandert sind? Ist das mein Schulfreund Piotr, dessen Urgrosseltern aus Polen kamen. Aber Ömer ist es sicher nicht, dessen Grosseltern kamen aus der Türkei. Und ausserdem zu spät.

    Deutscher Nationalismus ist verbrannt wie ein geouteter Spion, und das finde ich eine bessere Hinterlassenschaft der Nazis, als es die Autobahnen je sein könnten. Nicht mehr zu gebrauchen.

    Bleibt noch der Patriotismus, der zum Nationalismus führen kann wie das Schnäpschen zum Alkoholismus. Braucht das irgendeiner? Ernsthaft? Wozu? Um sich anderen überlegen zu fühlen? Da fällt euch kein besserer Grund ein als ein zufälliger? Dann fehlt mir nur noch eine glaubhafte Erklärung, was denn so toll daran ist, sich anderen überlegen zu fühlen. Um freundliche Auskunft wird gebeten.

  • 30.06.2012 16:16 Uhr

    von Leila:

    Warm sollen wir niht stolz auf unser Land sein?

    Wir zahlen Menschen, die hier nie etwas geleistet haben. Die Arbeitslosenquote bei Türken ist riesengroß! Trotzdem halten wir den Mund und zahlen.

    Wir zahlen auch halb Europa, lassen uns dabei verhöhnen und zahlen dennoch.

    Warum sollen wir nicht stolz auf ein Land sein, dass viel leistet und dennoch nichts dafür bekommt? Unser Geld, das andere finanziert, nicht uns selbst bereichert.

    Ist das denn keinen stolz wert?

  • 30.06.2012 16:08 Uhr

    von Debatte:

    Die große Patriotismusdebatte? Wo? Bei den Altlinken? Ach so. Das sind dann wohl wieder (gefühlte) 99%. Der kleine Rest von 1% der Deutschen hat da keine Probleme. Also einiges mehr als 80 000 000 Deutsche. Die nutzen Fußball um wenigstens da ihren Patriotismus zu zeigen, den ihnen die Altlinken sonst verbieten wollen. Die "Debatte" besteht darin, daß Letztere es nicht können. Sonst wäre es verboten. An Schulen mit 68er Leitung wird es gerne verboten.

    Auch sonst wenn es möglich ist. Führt also eure "Debatte", sie wird nichts nutzen. So wie die Altnazis die Jugendbewegung der 60/70er nicht stoppen konnten, so können ihre Nachfolger immer weniger ihre Dogmen durchsetzen. Bei der ersten Gelegenheit wird das Volk diese Dogmen, auch "politische Korrektheit" genannt, abschütteln. Ernst nehmen sie höchsten Junggrüne. Also für euch 99%. 99% kommt einem ziemlich bekannt vor wenn man die jüngste deutsche Geschichte kennt. 1989 blieb von den 99% nicht viel übrig. Diesmal bleibt noch weniger übrig, denn es wartet keine 5te Kolonne in den neuen Medien und nur die zählen bald.

  • 30.06.2012 15:11 Uhr

    von Daniel:

    Das ist einfach nicht der Punkt!

  • 30.06.2012 15:10 Uhr

    von vic:

    Darf man das?
    Klar darf man das. Wer`s braucht...

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