Im Finale über 50 Meter Freistil siegt souverän, wie erwartet, die Niederländerin Kromowidjojo. Die vermeintlich letzte deutsche Medaillenhoffnung, Britta Steffen, wird Vierte. von Jan Scheper

Als erste im Wasser und auf der anderen Seite des Beckens: Ranomi Kromowidjojo. Bild: dapd
Die Startbedingungen: Klappt's noch mit einer Medaille für den DSV? Das letzte Mal gab es vor 80 Jahren bei Olympischen Spielen kein Edelmetall für die deutschen SchwimmInnen. Die Hoffnungen ruhen auf – klar – Britta Steffen. Die Berlinerin machte auf dem Weg ins Finale durchweg einen guten Eindruck. Viermal hat sie versucht in London einen Endlauf zu erreichen, diesmal mit Erfolg. Sie war in den Vorläufen und im Halbfinale immer vorne mit dabei. Eine Medaille würde die Wogen zumindestens etwas glätten. Und: ARD-Franzi glaubt da ist was drin.
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Die Entscheidung: Zack und schon sind die Damen auf der anderen Seite des Beckens. Steffen auf Bahn sechs. Die Holländerin Ranomi Kromowidjojo ist klar vorne und schlägt wie erwartet als erste an. Silber geht an Alexandra Gerassimenja aus Weißrussland und Bronze an Marleen Veldhuis, ebenfalls Niederlande.
Das Drama: Eigentlich ist das Rennen dafür zu schnell. Sind ja nur 50 Meter. Steffen kommt nicht gut weg. Hängt hinterher und wird... Vierte.
Die Schlussfolgerung: Eine Medaillenchance gibt es noch. In der 4x100 Meter Lagen Staffel der Männer.
Was noch: Alle traurig. Schade.
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