• 14.08.2009

Die Goa-Parties boomen

Elfentanz auf der Enterprise

Woodstock war gestern, Goa ist noch immer. Und wie: In der Mark Brandenburg vertreibt der Geist der Hippies sogar die Nazis.von Mathias Bröckers

  • 24.05.2012 17:05 Uhr

    von das A:

    Das ist ja fast so schön wie das Wörterbuch der Jugendsprache. Diese Polemik, im Brustton der Überzeugung vorgetragen, zeugt von dermaßen oberflächlichem Einblick in das Genre, dass man sich fragt, ob der Autor nicht unter geistiger Diarrhoe leidet. Mit weniger Worten und größeren Lettern wär es fast schon Bild-Niveau. Meinen Glückwunsch!

  • 24.05.2012 16:45 Uhr

    von S. Löhr, Deko-Artist für Goa-Psy-Trance Dekoration:

    Wundervoll!!
    Einfach sehr schön und wahrhaftig geschrieben. Ich konnte die Artikel über unsere "Drogenpartie´s", wie sie geschimpft wurden, und durch den Dreck gezogen werden, auch echt langsam nicht mehr sehen . Ich hoffe in Zukunft noch mehr solcher zu Lesen, so voller Herz und so Toll beschrieben. :) :) :)
    Sauber gemacht! Freu mich drüber :)

    S. Löhr
    (VisualPLasmadelicArt)

  • 14.09.2011 14:43 Uhr

    von TaloX:

    Hallo taz,

    bin erst vor ein paar Tagen auf den Artikel gestoßen. DANKE dafür, wirklich total gutgeschrieben und vor allem auch beschrieben was die Goa-Szene ausmacht!

    LG

    P.S. ich werde den Artikel auch weiterhin verbreiten und verlinken.

    viel Spaß weiterhin!

  • 07.09.2011 21:09 Uhr

    von Bambule:

    toller beitrag, wundervoll geschrieben...vllt hilft es ein paar leuten mal über den Tellerrand zu schauen! :)

  • 07.09.2011 19:30 Uhr

    von Krishka:

    Das schöne an Goa-Partys ist vor allem, dass man dort auch als nicht mehr 20jähriger nicht schräg angeschaut wird, der Altersschnitt ist wesentlich höher als in den meisten Musikszenen. Das mit den Drogen ist so ne Sache - natürlich wird dort, wie auch auf anderen elektronischen Partys konsumiert, allerdings oft viel bewusster und oft nicht von so vielen Leuten wie immer unterstellt wird. Mir begegnen gerade in letzter Zeit öfter mal "Partytouristen", die gerade aufgrund solcher Berichterstattung glauben, auf einer Goa ginge es nur um Drogen und die diese in einem solchen Rahmen gerne mal ausprobieren oder sich eindecken wollen... Mir gefällt vor allem auch, dass man gerade als Frau auch mal tanzen kann ohne direkt angegraben oder gar ungefragt angefasst zu werden.
    Ach ja: auf einer richtigen Goa gibts keinen Drumm and Base, sondern Psytrance in verschiedensten Varianten!!!

  • 06.09.2011 17:53 Uhr

    von chris:

    sehr sehr schöner text... vielen lieben dank ~*~

  • 14.05.2011 18:03 Uhr

    von Rosa:

    Danke für diesen Artikel! An viele Stellen spricht er mir aus der Seele. Es bleibt die Hofnung auf eine bessere Drogenpolitik, Aufklärung statt Repression. Legalize!

  • 11.05.2011 07:31 Uhr

    von Wesel:

    Ein sehr schöner Beitrag. Er vermag es das Gefühl während des Erlebens von einer solchen Party einzufangen. Dennoch sollte man keine mediale Verbreitung von Goas fördern. Es gibt einfach zu viele Drogenfaschischten, die Goas nur auf das reduzieren. Ich habe keine Lust, dass unsere Niesche zerstört wird, nur weil Axel Springer und seine Schergen mal wieder nichts zu schreiben haben. Am besten sollte die Existenz von Goas nur von wirklichen Anhängern an sympathische Menschen verraten werden. Die oft genannte VooV ist zB für mich keine Goa mehr sondern nur noch das kommerzielle Synonym "Psytranceparty". Das wichtige an den Partys ist die Liebe zur Musik. Jemand der diese Liebe nicht teilt und nur Drogen ballern will hat auf einer Goa nichts verloren.

  • 28.04.2011 16:35 Uhr

    von Goaschnecke:

    Aber Vorsicht !

    Auch die Goa-Psy-Anhänger sind nur eine Teilmenge der Gesellschaft. Nicht Märchengestalten oder Aliens !

    Die Elfenohren sind zudem künstlich angeklebt, die Enterprise wird mit einem Benzinmotor angetrieben und die Schuhe stammen - wenn überhaupt versehentlich mal welche getragen werden - auch nicht aus dem Replikator, sondern aus China.

    Drogen gibt es übrigens nur in Thüringen (ca. 150 Einwohner). Immerhin wäre eine Goa-Psy-Veranstaltung dort ihrem Ruf als Drogenparty gerecht.

    Wer jetzt beleidigt ist, bekommt eine Leberwurst (auf Wunsch auch von vegan ernährten Tieren).


  • 18.04.2011 12:47 Uhr

    von gernot:

    wirklich sehr gut getroffen,
    habe selten einen besseren text zu meiner partywelt gelesen, und besser könnt ichs auch nicht beschreiben.. vor allem weils ja die partie ist 3 tage das gleiche lied spielt :)

    danke sehr

  • 17.04.2011 11:39 Uhr

    von Mmertines:

    Respekt an Herr Bröckers für diesen unglaublich guten Artikel!

  • 26.07.2010 11:01 Uhr

    von Waldelfe:

    Ich find den Artikel wirklich richtig gelungen. Er beschreibt wirklich gut was auf so einem Festival passiert. Und ich denke das es auf Punk oder Rock festivals oder auch auf normalen "Dorfparties" mehr Gewalt gibt als auf den Psytrance Festivals hier in MV und Brandenburg. Natürlich gibt es ab und zu Menschen die nicht auf ihre Drogen und Trips klarkommen, aber es sind deutlich weniger als die Menschen die auf Alkohol nicht klarkommen. Ich denke wie Joho das es darauf ankommt wieviel und in welchem Umfeld man konsumiert, denn wenn man keine Ahnung davon hat kann das auch mal nach hinten losgehen, also auf set und setting achten :)
    Um nochmal zu dem Artikel zurück zu kommen, die beschreibung des beats auf der Tanzfläche trifft voll zu, denn ich weiß wovon er redet.

    "Laugh & Dance & Peace"
    Ant Aris!

  • 16.07.2010 10:45 Uhr

    von FrauAllerwelt:

    Sehr schöner Artikel. Aber einiges gibt es auszusetzen.

    WARUM denkt jeder das diese musikrichtung GOA Heisst?
    das ist ein deutscher Umgangsspraachlicher Fehler, diese Musikrichtung nennt man PSYTRANCE;
    GOA ist ein komplett anderes Genre.

    man rennt ja auch nicht rum und bezeichnet Jazz als NU Rock =))..

    Goa diese Musikrichtung wurde in Indien gelassen (simple beatz mit acid sounds), das was man heutzutage auf unseren Psytrance Festivals hört ist nunmal PSYTRANCE (komplexere sounds und kompositionen); welches sich in ISRAEL, von Goa ZU Psytrance weiterentwickelt hat. Und sich dann auf der ganzen Welt verstreut hat, und nunmehr eine Musik der Kulturen geworden ist.

    Geht in ein anderes land und fragt nach goa - niemand wird wissen was ihr meint !

    Und ich finde es eine Frechheit dass dieses Genre auch weiterhin auf seine Drogen minimiert/pauschalisiert wird - es gibt genügend Leute die das gegenteil beweisen, und nur weil man diese Musik hört heisst das nicht unbedingt gleich dass man damit was zu tun hat.

    (unter genau DIESEM VORURTEIL, leiden wir IM Süden von Deutschland sehr, wo unsere Psytrance Partys auch dementsprechend von der Polizei geahndet werden)

    Ich bin nicht gegen Drogen, ich bin gegen den Massenkonsum von drogen ohne Kulturellen oder spirituellen hintergrund, der generell in DEUTSCHLAND grad ÜBERALL in seinen höhen ist.

    "LOVE" Partys auf denen alles wunderschön ist, wo man sogar den Drogenkonsum schön redet, obwohl es wenn man schon einige Jahre dabei ist, ZIEMLICH anders scheint!

    Klar es gibt Leute die wirklich diese Musik hören, wegen der Musik, wie ich, aber dann gibt es diese, ich nenn sie gerne PSYTRANCE TOURISTEN, die dann einfach kommen und sich die Birne weghauen, und somit unser schwer aufgebautes familäres Ding total in Abgrund ziehen mit ihrer widerlichen Art drogen auf Unbewusste weise zu benutzen, und sich einfach nur weg zu ballern.
    Da war am Anfang die neugierde, und dann gabs das zeug dazu, und jetzt isses immernoch da, und viele leute füllen ihr Wochenende mit den Drogen, gehen wieder in eine arbeit die sie nicht mögen, weil sie auch nicht reinpassen, und am wochenende ist es dann weider so weit nachzuhohlen was man verpasst hat. und so hangelt sich eine breite schicht der deutschen jugend von WE zu WE, egal ob sie grad im Elfeland, im Electro HipHop oder weiss der geier Land sind.

    Es gibt viele Probleme, an denen mal arbeiten sollte, bezüglich der drogen und deren Konsum,
    aber man nicht KANN, weil sie ja ILLEGAL sind, aber nichtsdesto trotz auf JEDER party, egal welches Genre, zu finden.
    DER STAAT verschenkt eine riesige gelegenheit, seine Kinder aufzuziehen, und wird schon noch sehen was er davon hat.

    heutzutage weiss kaum einer, was er sich gerade reinpfeifft, er ist sich weder bewusst was für nachfolgen es haben kann, noch was für steckmittel drin sind, da gibt es eine handvoll, die sich auskennen - würde ich behaupten, die ihr wissen teilen sollten - aber nicht dürfen.

    Auch im Elfenland, in dem sich alles so toll und Bunt anhört, gibt es EINIGES das nicht so schön leuchtet wie die UV lampen, aber verschwiegen wird.

    DANCE BECAUSE OF TRANCE NOT BECAUSE OF DRUGS !

    Alle, die irgendein Spirit in sich tragen, wissen was ich meine, und Leute, die sich angegriffen fühlen, wissen auch was ich meine.

  • 22.10.2009 16:04 Uhr

    von Tina:

    Wirklich ein sehr schöner Artikel.
    Ich bekam bei Beschreibung der Pause eine Gänsehaut.
    Ich muss für meinen Teil sagen, dass sich diese Atmosphäre auch nüchtern einstellen kann. Die schönsten Zeiten auf Festivals in diesem Jahr hatte ich nachmittags stocknüchtern.
    Allerdings ist das von der Community abhängig, die natürlich schon größtenteils ganz schön unterwegs ist.
    Und es ist auch gut so, dass diese Art zu feiern nicht etwas für jeden ist. Ich denke, jene die sich so etwas wünschen werden irgendwann auch dort landen und andere schauen sichs an und entscheiden sich halt für andere Arten der Freizeitgestaltung, und wenns nun mal das Schützenfest ist. Halt leben und leben lassen...

  • 15.09.2009 20:33 Uhr

    von TeMplex (PsyColonia):

    Ohne scheiss, en richtig geiler Artikel.
    war wirklich angenehm zu lesen.
    schön sachlich und keine verdrehten tatsachen!!!

    DAUMEN HOCH!

    see ya.

    ...and please stay psychedelic!

  • 13.09.2009 01:36 Uhr

    von maschinentreiber:

    Klasse Artikel mit futuristischer Beschreibung :)

    Die Musik, die Szene und vor allem die Deko wird...hat sich weiterentwickelt. HYYTEKK ! mit dem Ergebniss einer Tempelmaschine, diese wird auf dem Tempelhofer Feld stehen. In der Feiermaschine wird eine 365 Tage lange Feier stattfinden. Die Inizialzündung für die [R)eeevolution ist GOA und eine prokapitalistische Ansage:

    WE ARE MILLIONEEERS [googeln] DANCEDANCEDANCE

    Das Ziel ist die Tempelmaschinen in anderen Ländern aufzustellen und diese multimedial untereinander zu vernetzen. Den Spirit weltweit und zeitgleich zusammen in einer Zeitmaschine zelebrieren. Neue zeitlich unbegrenzte Dimensionen des Feierns realisieren.

    TANZENTANZENTANZEN

  • 03.09.2009 23:12 Uhr

    von psyllusion:

    jupp... ich find den artikel auch recht gut gelungen, obwohl ich finde er hätte nicht unbedingt geschrieben werden müssen... aber das ist ne story für sich.

    großes lob für die beat passage....das ist geschriebene qualia! danke der herr! sie werden bestimmt nun öfter zitiert!

  • 26.08.2009 14:21 Uhr

    von goaelfe:

    ich finde den artikel richtig gut - endlich mal ne ordentliche schreibe - danke schön dafür!!! bis zum nächsten gemeinsamen tanz alles gute

  • 20.08.2009 14:58 Uhr

    von Markus:

    Danke für diesen Artikel!


    Gruß
    Markus

  • 19.08.2009 18:04 Uhr

    von Gandalf:

    @Atomgürteltier:

    Ich finde es richtig, nicht um den heißen Brei herumzureden, sondern die Dinge beim Namen zu nennen, selbst wenn es die "Spießer" aufregt - und psychotrope Stoffe sind nun einmal das Entscheidende. Stell dir ein Oktoberfest ohne Bier vor - würde nicht funktionieren. So wie Goa-Parties nicht ohne Pilze, Hanf oder MDMA. Der Mensch ist was er ißt - und feiert je nachdem was er einpfeift. Nur einer Handvoll Asketen und Puristen gelingt es, beim Feiern nüchtern zu bleiben und dennoch Spaß zu haben - der große Rest ist auf kleine Hilfsmittel angewiesen.
    Davon bestimmte zu erlauben und den Konsum durch Werbung noch anzuheizen - und andere zu verbieten und mit Knast zu bestrafen ist absurd und ungerecht. Daran kann sich aber nur etwas ändern, wenn offen darüber berichtet wird, dass sich zehntausend bekiffte Hippies gegenseitig weniger antun als 100 Besoffene auf dumpfen Schützenfesten.
    Cheers!
    G.

  • 19.08.2009 14:19 Uhr

    von Atomgürteltier:

    eigentlich ein schöner artikel, leider allerdings meiner ansicht nach zu sehr auf psychotrope stoffe fixiert.
    und da liegt das problem. denn ob wahr oder nicht, wenn das spiessertum liest daß die friedliche stimmung durch etwas "verbotenes" erreicht wird dann wird das eben als schlecht empfunden.
    in süddeutschland ist die "goascene" jedenfalls alles andere als gern gesehen. im gegensatz zu versoffenen schützenfesten.

  • 18.08.2009 20:33 Uhr

    von Gandalf:

    Ich gehe seit 15 Jahren zu Goa-Partys und habe selten einen so guten Artikel darüber gelesen. Die Kritik in einigen comments hier kommt mir vor wie die von Blinden über die Farbe. Aber so ist das eben mit der psychedelischen Erfahrung: man kann nur darüber reden, wenn man sie gemacht hat - und wenn man sie gemacht hat redet man anders darüber als man vorher dachte...
    Der Autor des Artikels kennt sich nicht nur mit seinem Thema aus und berichtet "wahrheitsgemäß", sondern schreibt auch hervorragend. Die Passage über das Warten auf den Beat zum Beispiel ist feinste Literatur...und genauso so habe ich es auf dem Dancefloor schon oft empfunden, konnte es aber nie so treffend beschreiben...

  • 18.08.2009 12:26 Uhr

    von Go-Ahnk:

    Das Großstadtpuristen und materialistisch denkende Individuen diesen Spirit nie verstehen werden ist gut so. Lebt mal weiter in eurer "Prfofilierung-durch-Status" Welt.

    Wer einmal die Klänge eines "Cannibal Crow" gepaart mit Albert Hofmanns Wundermittel erleben durfte, der weiss was Ich hier versuche darzulegen. Eine spirituelle Reise ins eigene Ich, durch andere Existenzen / Dimensionen, bereichert durch neue Erfahrungen / Erkenntnisse.

    Eine zeitbegrenzte (meist ein We) Exkursion fernab des oberflächlichen Realitätsverständnisses. Kurz - MAGIE ... und ja sie gibt es wirklich. Aber glauben werden mir das die Rationalisten unter euch eh nicht. Ist mir auch wurscht.

    Feel the Sound, touch the Bass and be a Part of something you can´t explain.

    Ein Hoch auf diese Kulturnische.

  • 17.08.2009 23:07 Uhr

    von lutzindasky:

    @ joho
    so sieht's aus
    @ denninger & rrr
    sowas nennt man unqualifizierte Äußerungen

    Aber mal ehrlich. Auf Goaparties gibt es so gut wie niemals Stress. Nur Samstag Nacht kann sowas passieren, wenn die Honks auf die Parties stürmen. Das Gute ist: diese Speed-Eumel sind am Morgen fertig mit der Welt und ziehen sich in ihre Höhlen zurück und werden nicht mehr gesehen. Wie der Autor des Beitrags ganz richtig gesehen hat, ist die Partycrowd auf Goas extrem friedlich und auf Harmonie bedacht. ich habe noch nie so entspannt gefeiert wie dort. Das liegt an der Droge. Denn eine Goaparty baut auf LSD und Pilze. Diese Drogen vertragen einfach keine Aggressivität. Man trifft zwar allerlei verpeilte Leute, aber Gefahr geht von keinem von denen aus. Im Gegenteil: die Atmosphäre dieser Parties macht den Konsum dieser Substanzen erst sinnvoll - alle akzeptieren dich so wie du gerade drauf bist. Soetwas habe ich auf keiner anderen Party erlebt. es geht nicht darum, cool rüber zu kommen, sondern es geht darum, dass alle machen, was sie wollen. Habe das auf der VUUV erlebt. Leute, die wunders wo waren wurden von den anderen mit Wohlwollen angenommen und unterstützt. Man kann sich auf diesen Parties wohlfühlen, weil jeder Verständnis zeigt. Na klar, weil alle drauf sind! Und das ist gut so, um mal den regierenden Bürgermeister zu zitieren.
    "Vernunftmodus an" Natürlich müssen diese Drogen mit Vorsicht genossen werden. Man muss schon wissen, was man tut. Ich selbst habe erst nach meinem 30. Lebensjahr Expeditionen dahingehend unternommen. Weil ich wusste, dass solche Substanzen für ungeheure Unordnung sorgen können. Da ist man schon besser eine gefestigte Persönlichkeit. "Vernunftmodus aus" Und wenn man das ist, dann kann es richtig gut werden. Schwelge in Erinnerungen... Dalai Lama...
    Und ihr verkniffenen Drogenskeptiker, ihr könnt von nichts reden, solange ihr es selbst nicht versucht habt.

    LEGALIZE IT!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • 17.08.2009 00:26 Uhr

    von Kommentator:

    Sehr schöner Artikel.
    Kein Wunder, wenn Mathias Bröckers was schreibt, dann ist das immer lesenswert.

    Hab auch mal n paar Goas ("Neo-Hippies") kennen gelernt.
    Sehr umgängliche, fried- und freiheitsliebende und daher selbstbestimmte Leute.

    1000 x umgänglicher als das übliche Suffbauern- und Grossstadtmacker-Volk.

    Aber wieviele der Goas wirklich bewusst politische Ziele weiterer Reichweite verfolgen, vermag ich nicht einzuschätzen. bin da deswegen etwas skeptisch.

    Toller Artikel!
    Weiter so!

    Msg, Kommentator.

  • 16.08.2009 21:49 Uhr

    von rrrr:

    unkritischer eso-scheiß.

  • 16.08.2009 19:23 Uhr

    von Jojo:

    Danke für diesen Artikel. Informiert, inspiriert und sehr gut geschrieben. Bitte mehr zu solchen Themen und von solchen Autoren.
    JoJo

  • 16.08.2009 15:55 Uhr

    von Edelfried Finkenbrecht:

    DAS sind doch keine Hppies!
    Früher war alles besser!
    Die Jugend hat doch das wichtigste aus den augen verloren! Sogar der ... wird schon wieder ausgepackt!?
    Dabei waren wir uns doch schonmal einig!
    und SPRIT Verschwender sind sie!

  • 16.08.2009 14:00 Uhr

    von Pimmelfraumann:

    Keine Aggressionen ? :)
    Was ist mit den Diebstählen , Schlägereien etc. ?
    Sind nur falsch verstandene Umarmungen oder?

  • 16.08.2009 13:58 Uhr

    von Just.a.nuhb:

    Wahrhaftig, interessant, subjektiv.
    Der Ton des Artikels gefällt mir, wobei die Botschaft von "denninger" ebenso zutrifft. Auch Hallu-Liebhaber verprügeln Leute, auch xtc-Fans kennen Beschaffungskriminalität und ein Kiffer auf Pep mag idR ja entspannt sein, aber - und darum geht's - pauschalisieren kann man nicht. Menschen sind unterschiedlich und reagieren verschiedenst auf Drogen.
    Die Tatsache, dass die "Ordnungshüter" weniger Probleme mit diesen Veranstaltungen haben als den Klischee-Dorffesten zeigt aber einen Trend auf, der publik gemacht werden sollte. Selbstverantwortung - darauf kommt es an. Erziehen wir die Gesellschaft dazu können auch die härtesten Alkoholjunkys nette Leute sein - nicht jeder Trinker muss aggressiv werden und wer gut mit dem Wochenend-Trip klar kommt und dabei niemanden gefährdet, soll tun, wozu er/sie Lust hat.
    Ein Hoch auf die Erkenntnis und eine Hoffnung für Deutschland. Diesen Trend gilt es in derartiger Form zu unterstützen. Dass die Wirklichkeit gelegentlich anders aussieht, lassen wir einmal außen vor. Arbeiten wir auf das Ideal hin, erreichen werden wir es (Platon sei dank) sowieso nie. Aber man sieht: Der Weg ist das Ziel. Akzeptanz. Toleranz. Meinungsfreiheit und - vor allem - persönliche, freiheitliche Entfaltung, die vom Staat unterstützt wird. Wenn die Unterstützung so aussieht, dass die Polizei ein paar mal die Augen zu drückt - gerne doch, das reicht für die nächsten Jahre.

  • 16.08.2009 12:13 Uhr

    von denninger:

    Aber klar doch, Mathias, die Welt ist ja soo einfach:

    Alkohol = primitive Gewalt
    selbst zusammengepfuschte Drogen = Liebe, Glück und Frieden


    Du hast Dich offenbar nie über "Hair" hinausentwickelt.

  • 16.08.2009 10:07 Uhr

    von BiBaTanzemann:

    Sehr toller Text !
    Aber wenn man nicht schonmal dabei war wird mans wohl immer nicht verstehen-) - Unbeschreiblich, gewaltig,verändernd -.

    Die Formulierung "LSD, ein Alkaloid des Mutterkorns" [sinngemäß] halte ich für riskant, niemand sollte denken dass sich im Mutterkorn, ohne spezielles chemisches Wissen und aufwendigen Methoden, ein Trip versteckt. Vielmehr sind die Alkaloide der Ergotoxin-gruppe stark giftig und LSD kann nur halbsynthetisch aus den vom Mutterkorn stammenden Ausgangssubstanzen ( Ergotamin, Lysergsäure,...) gewonnen werden.

    Peace :-)

  • 16.08.2009 09:55 Uhr

    von Torben:

    Vielen Dank für diesen kleinen Ausflug. Die Goa-Szene ist mir oberflächlich sehr fremd, nicht meine Leute, nicht meine Musik, nicht meine Drogen. Allerdings kann ich mich menschlich sehr gut mit dem Geschilderten identifizieren, es ist bestimmt ein sehr intensives Erlebnis, für ein Wochenende Teil einer solchen Tanzgemeinschaft zu werden.

    Die angedeuteten philosophischen und revolutionären Aspekte regen dann fast schon zum Träumen an, schön dass die Polizeistreife mit ihrer Drogenkontrolle einen gegen Ende des Artikels zuverlässig herauswinkt und in die Realität zurückzwingt. Krieg ist wieder Frieden und Freiheit bleibt Sklaverei.

  • 16.08.2009 01:36 Uhr

    von forget that stuff!:

    Schade, dass VuuV und Co auch langsam in den Focus der Massen geraten...

  • 16.08.2009 00:47 Uhr

    von joho:

    jo das stimmt kiffen ist defintiv besser, als alk saufen und mit glatze durch die gegend zu rennen. deswegen legalisiert alles. dann gibts keine beschaffungs kriminalitat mehr, das zeug ist sauber, der staat kassiert steuern, und die netten herren in grün und dunkelblau haben weniger zu tun. wie schon hans söllner sagt:" mariuana für herrn zimmermann ( hier passt auch schäuble ) den zwing` ma das er`s raucht, mariuana setzt gehirn in gang, das ist genau das was der braucht u.s.w." (zitat aus dem lied edeltraut). aus eigener jahrelanger cluberfahrung kann ich sagen lieber 3000 pillenkinder als 200 hip hoper oder dergleichen im laden. mfg joho p.s. nicht die droge ist das problem sondern die menge und das umfeld in der man sie konsumiert.

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