Die Nominierten im Videoporträt

Vorhang auf für Engagement

Bewegende Geschichten in bewegten Bildern: Lernen Sie unsere KandidatInnen 2016 in sechs kurzen Filmen kennen.

Bild: taz

Aufmerksamkeit schaffen für Menschen und Projekte, die sonst vielleicht jenseits der Öffentlichkeit für ihre Sache eintreten. Das ist seit jeher ein wesentliches Anliegen des taz Panter Preises.

Die Videos geben uns dabei insbesondere die Möglichkeit, in die Welt der Engagierten und Aktiven einzutauchen und ihre Geschichten zu erzählen. Die diesjährigen sechs Kurzfilme unterstreichen einmal mehr, dass es sich lohnt.

„Ich bin lieber für etwas, für Humanismus!“

Tobias Burdukat bietet Jugendlichen in Grimma kulturelle Freiräume und Möglichkeiten, sich zivilgesellschaftlich gegen Rassismus und andere Formen der Diskriminierung einzubringen.

„Rechtszugang – unabhängig von Pass oder Geld!“

Peperoncini finanziert die Anwaltskosten von Asylsuchenden durch Minibürgschaften und ermöglicht es diesen so, vor dem Verwaltungsgericht gegen ihren Abschiebebescheid zu klagen.

„Nur wer laut ist, wird auch gehört.“

Mit seiner Initiative Inklusion Muss Laut Sein ermöglicht Ron Paustian Menschen mit Handicap nicht nur den Besuch von Heavy Metal Konzerten, sondern kämpft grundsätzlich für deren Sichtbarkeit im öffentlichen Leben.

„Die Häuser denen, die sie brauchen!“

Mit einem Wohnhaus für Geflüchtete und Nichtgeflüchtete protestiert das generationen-übergreifende HausbesetzerInnenprojekt Our House OM10 gegen Leerstand und für eine menschenwürdige Wohnungspolitik.

„Der Mensch ist keine Ware!“

KARO e. V. setzt sich seit 1994 in Sachsen und Tschechien für von sexualisierter Gewalt, Zwangsprostitution und Menschenhandel betroffene Frauen, Kinder und Jugendliche ein.

„Nachhaltig leben, Braunkohle stoppen!“

Die BewohnerInnen des nachhaltigen Wohnprojekts Eine Spinnerei kämpfen in der Lausitz mit ihrem Bündnis „Strukturwandel jetzt!“ gegen den Braunkohletagebau, Energiekonzerne und Demokratiedefizite.