• 26.07.2012

Die dunkle Seite des Sommers

Berlin sucht Rezept gegen Hitze

Heiße Sommer sind heiß ersehnt - und machen doch vielen Menschen in der Stadt zu schaffen. Mit dem Klimawandel werden die Extreme weiter zunehmen.Forschungsprojekt Lösungen für den Umgang mit Hitzewellen entwickelnvon Miriam Hauft

  • 26.07.2012 19:34 Uhr

    von Jules Verne:

    Die Natur des Menschen ist nomadisch und Setzhaftigkeit scheint offensichtlich nicht nur zu Rassismus zu führen - Angst, daß der "Zigeuner" die Gartenzwerge klaut, obwohl er bis zur Einführung des Buchdrucks immer gerne als wandernde Quelle für Neuigkeiten genommen wurde - sondern auch zu genereller Verblödung. In Amerika wären die Indianer einfach immer weiter nach Norden gezogen und irgendwann ausgestorben und das ist doch eigentlich die Lösung: Gebiete, die Klimaanlagen brauchen, werden einfach als unbewohnbar erkannt und wenn kein Platz mehr ist, kastriert man einfach die Menschenrasse.
    Aber nee, stattdessen massakriert man einfach, damals die Indianer (demnächst die Einwanderer und dann die Armen) und führt modernen Dreck ein.
    Autos haben genau deshalb vier Räder, weil der Mensch für deren Vorstufe Tiere vergewaltigen mußte, um schneller zu werden.

  • 26.07.2012 19:18 Uhr

    von Philipp:

    @Sheala:
    Der großflächige Einsatz von konventionellen Klimaanlagen ist eben nicht ökologisch. Schon klar, dass das ihre amerikanischen Verwandten nicht verstehen (wollen). Mir macht Hitze ziemlich zu schaffen, aber ich bin dann doch froh, dass ich nicht in Kühlschränken durch die Stadt fahre. Offene Fenster in der S-Bahn reichen völlig aus, um durch etwas Wind Kühlung zu haben. Oft wird dort, wo es eine Klimaanlage gibt völlig überzogen bei der Temperaturabsenkung.
    Das interessante an diesem Projekt ist doch eben gerade, dass nicht bereits erprobte Mittel (mit all ihren Nachteilen) eingesetzt werden sollen.
    Ich frage mich, ob es nicht möglich wäre eine Folie auf die Scheiben in Bahnen und Bussen zu kleben, die so getönt ist, dass sie Sonne abhält. Dann würde sich der Innenraum nicht so aufheizen. Ich bin der Meinung meine Eltern hatten das vor 15 Jahren bereits an ihren Autoscheiben.

  • 26.07.2012 18:44 Uhr

    von BI "Bäume am Landwehrkanal":

    Man braucht keine teuren wissenschftlichen Studien, um zu wissen, dass die PolitikerInnen aller Parteien samt ihrer Verwaltungen als erstes endlich mit der unnötigen Baumfällerei aufhören müssten.

    Allein Berlin verliert jährlich 10.000 klimatechnisch sehr wertvolle Bäume.

    Bäume kühlen durch Verdunstung die Umgebung, spenden Schatten, wandeln im großen Stil CO2 in Sauerstoff um
    usw. usw...

  • 26.07.2012 14:53 Uhr

    von Der Heinz:

    Sehr geehrte taz,

    warum posten Sie meine Kommentare nicht? Habe ich irgendwas verbrochen??

    @Sheala: schon mal etwas von Stromsparen gehört?

  • 26.07.2012 14:16 Uhr

    von Sheala:

    "Umgang mit den Hitzewellen"... Lächerlich. Wenn Deutschland einfach mal den Einsatz von Klimaanlagen (und zwar überall - in Krankenhäusern (!), in privat-Wohnungen und Häusern, in Büros und Geschäften, in S-Bahnen, Bussen etc. etc. - und nicht nur an der Kühltheke im Supermarkt) kapieren würde, gäbe es diese Fragestellung überhaupt nicht. Andere Länder kennen sehr hohe Temperaturen im Sommer nicht erst seit ein paar Jahren - aber keines dieser Länder ist so dämlich und sagt "Klimaanlagen sind überflüssig" - nein, DAS können nur die Deutschen ;) Und sich dann fragen, wie man die Hitze aushalten soll. Ja, das fragen sich meine amerikanischen Verwandten auch jedes Mal, wenn sie im Sommer nach Deutschland kommen und nicht verstehen können, warum hier so gut wie nichts klimatisiert ist ;)

  • 26.07.2012 13:42 Uhr

    von Der Heinz:

    Dafür muss man nicht erst irgendwelche Studien machen!
    Die Arbeitszeit für die Sommermonate auf 5 oder 6 Stunden kürzen, die Geschäfte machen in der größten Hitze zu. Das entlastet unsere Städt, denn der Verkehr von Mensch und Fahrzeug nimmt ab und sorgt für bessere Luft und weniger Stress. Einkaufen geht um die Zeit sowieso keiner und es dürfte zu keinem Verdienstausfall kommen. Alternativ könnte man auch die Läden abends länger auflassen. Das funktioniert in den südlichen Ländern übrigens bestens.

    Unsere Großstädte sind für solche Klimaextreme einfach nicht gewappnet. Ich selbst komme aus Dresden und bin von alter Bausubstanz umgeben, die aus Sandstein und Klinker oder Ziegel besteht. Diese Materialien speichern die Wärme extrem und durch die Verwitterung und Abgase, färben sie sich dunkel und werden so noch heißer. Ergebnis davon ist, das es nachts praktisch überhaupt nicht zur Entlüftung und Abkühlung kommt und auch tagsüber strahlen die eng aneinander stehenden Häuser. Und es wird weiter gebaut.
    Für Menschen, die einen niedrigen Blutdruck haben oder generell keinen so stabilen Kreislauf haben, sind solche Tage/Wochen im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle.

  • 26.07.2012 13:30 Uhr

    von genova:

    Ja, wann wird den Hitze endlich zur Regel?? Die taz schreibt sie seit Jahren herbei, die Realität sieht leider anders aus. Ich hoffe, ich erlebe den Klimawandel noch.

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