• 20.12.2010

Drogenkrieg in Guatemala

Mit Ausnahmezustand gegen das Kartell

Präsident Álvaro Colom will die nördliche Grenzprovinz Alta Verapaz dem Griff der "Zetas" entreißen. Dort hat jetzt die Armee das Sagen. von Toni Keppeler

  • 21.12.2010 07:52 Uhr

    von valeria:

    ...und fast alles "made in USA": Die Drogenkunden sind in USA ($40 Millarden per Jahr), die Waffen kommen von Texas, das Guatemala-Militaer wird seit 1946 von USA ausgebildet (in der Marterschule "School of Americas" heute "Western Hemisphere Institute of Security Cooperation") - und dort wurden auch die Gruender der ZETAS ausgebildet als sie noch Offiziere in der mexikanischen Armee waren! So muessen Menschen, besonders die Maya immer wieder sterben: Wahrend des 30 Jahren Krieges der USA gegen die Guerillas wurden 100,000 bis 200,000 Guatemalteken umgebracht (auch einige fremde Friedensaktivisten): It comes with the territory - the bloody backyard of the USA!

  • 21.12.2010 01:53 Uhr

    von Marc Jähnchen:

    Guter, wenn auch ein wenig oberflächlicher Artikel mit kleineren Fehlern:

    Die ehemaligen Elitesoldaten heißen Kaibiles, nicht Kabiles.

    Alta Verapaz ist ein gewichtiger Drogenumschlagplatz in Guatemala, hat jedoch (anders als die angrenzenden Provinzen Petén & Quiché) quasi null Grenzkilometer mit Mexiko.

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