Marek Dutschke, Sohn des verstorbenen Studentenführers, sieht die Rudi-Dutschke/Springer-Strassenkreuzung als "konstruktive Verarbeitung der Geschichte".von Peter Unfried

Auf den rethorischen Spuren des Vaters: Marek Dutschke. Bild: dpa
BERLIN taz Marek Dutschke, der jüngste Sohn des 1979 verstorbenen Studentenführers Rudi Dutschke, sieht in der am Dienstag rechtskräftig gewordenen Rudi-Dutschke-Strasse in Berlin eine "konstruktive Verarbeitung der Geschichte".
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Er sei "froh, dass endlich die Ecke der Versöhnung zustandekommt", sagte Dutschke der taz in Anspielung auf ihre Nähe zu Axel-Springer-Hochhaus und Axel-Springer-Strasse. Er wisse, dass es auch unversöhnliche Positionen gebe. "Aber ich finde, es ist besser, die Geschichte konstruktiv zu verarbeiten, als im alten Lagerdenken verhakt zu bleiben", sagte Dutschke.
Rudi Dutschke starb 1979 an den Spätfolgen eines Attentats durch den auch durch die Lektüre der Bild-Zeitungn inspirierten Arbeiter Josef Bachmann.
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