Egon Bahr über das Auswärtige Amt
"Wir waren doch keine Toren"
Der Bericht "Das Amt und die Vergangenheit" wirft Fragen auf. Was wussten die Politiker der Nachkriegszeit? Egon Bahr, ehemaliger Planungschef im Auswärtigen Amt, antwortet.von Klaus Hillenbrand / Christian Semler
Leserkommentare
26.03.2011 12:53 Uhr
von Calamus:
heute kein Nachtisch für den Rechercheur
Egon Bahr 1960 unter Adenauer im Auswärtigen Amt? Zehn Dollar dagegen:).
Ansonsten aber interessant.
28.10.2010 18:04 Uhr
von saalbert:
"... dass du wegen eines Streites um den Nichtverbreitungsvertrag, den Strauß provoziert und Kiesinger wegen seiner Schwäche nicht beiseitegelegt hat..." Wohl eher nicht "beigelegt", nicht wahr?
Ansonsten ist es schon erstaunlich, wie die "Realität" bestimmt hat, statt dass die SPD hätte wollen können.
28.10.2010 17:14 Uhr
von hto:
Vor nicht allzu langer Zeit, hat Bundespräsident Rau (SPD), in einer GROSSEN Laudatio, den Otto-Wolf von Amerongen ausgezeichnet, für seine Leistungen für die Wirtschaft der "Nachkriegszeit". Gesehen in einem Kanal des Pantoffel-Kinos, während auf einem anderen Kanal seine Verstrickung im Nazi-Regime ausgestrahlt wurde. Es wurde auch gesagt, daß bis dato noch jeder Präsi mindestens einen solchen Mensch geehrt hat - gute Tradition also!?
28.10.2010 16:49 Uhr
von Otto:
Traurig, wie sich heute noch einige aus nicht geschehen Entnazifizierungen rausreden wollen:
"Das wäre eine völlige Verkennung der Realität der damaligen Zeit."
"Die Realität war doch die..."
"Die Realität war außerdem, ..."
Die Realität scheint echt einfach seinem eigenen Willen und Gewissen gemaess biegsam zu sein.