Es regnet, der Bus kommt nicht, Menschen drängen in die U-Bahn. Dann wird plötzlich alles gut. Mit einem Motorroller. Die Geschichte einer Kaufentscheidung.von Felix Dachsel
Ausgerechnet so ein stinkender und lärmender Zweitackter...
23.07.2012 12:05 Uhr
von Justin:
Das Gefühl der selbstbestimmten Mobilität auf Zweirädern ist (selbst für Menschen, die es spüren können) unbeschreiblich: Jeden Meter der Straße selbst zu spüren, aus dem Wald herauszufahren und den Temperaturunterschied zu spüren, selbst auf einmal eingeregnet zu werden. Seit ich mit 16 das erste mal Roller gefahren bin, komme ich davon nicht mehr los, trotz Winter- Regen- und Schneefahrten, häufigem Liegenbleiben mit Klapperkisten aus den 70er Jahren und gewaltigen Kosten. Das kann der Öffentliche Verkehr niemals ersetzen, da geht's nur darum, die "Reisezeit" möglichst kurz und ungestört zu halten, in klimatisierten, abgeschirmten Zügen und Bussen. Ich bin ein großer Freund der Straßenbahnen in Erfurt, wenn es jedoch nicht einfach eine Alltags-Vernunftfahrt ist, fahre ich mit dem Motorrad. Das ist teuerer, viel anstrengender und dauert länger als mit dem Zug. Deshalb wird es den Individualverkehr trotz seiner ökologischen/wirtschaftlichen Unsinnigkeit noch lange geben.
23.07.2012 07:34 Uhr
von Pantani:
Mal ehrlich: ein italienisches Fahrrad wäre in jeder Hinsicht die coolere Entscheidung gewesen.
23.07.2012 07:11 Uhr
von @Anita:
"Benzin wird stetig teurer." Ist das Ironie? Strom etwa nicht? Habe ich was verpasst?
Schwalbe, Star, Habicht... früher immer. Sind jetzt aber auch aus dem Rennen. Und wie alle diese Hackenwärmer viel zu laut.
22.07.2012 16:16 Uhr
von Anita:
Das ist doch das Beste am Roller - wenn er mit Strom fährt. Die laufenden Kosten sind minimal. Benzin wird stetig teurer.
22.07.2012 16:05 Uhr
von Jürgen Frenz:
Warum wird das nichts mit der Energiewende? E-Roller wird es in Kürze in Deutschland sicherlich auch bald geben, sicherlich auch in schwarz. Der Nachteil vom Roller in .de ist natürlich der Winter. Im Schnee lässt man das Ding, E oder nicht, ganz sicher eingemottet bis Ende April.
22.07.2012 14:00 Uhr
von Hanseat:
Der Mix machts. Auch wenn ich einen Roller mein EIgen nenne, sollte man nicht nur ein Verkehrsmittel in Betracht ziehen bei der täglichen Wahl des Verkehrsmittels. Auf dem Roller der mit 45 nicht mit dem anderen Verkehr mitschwimmen soll, ist das Fahren kein Zuckerschlecken. Da lobe ich mir meine Simson;)
Auch die Kosten sind nicht zu verachten, das Zweitaktöl wird meistens mit Gold aufgewogen und ein Minimalverbrauch von 3,8l ist nicht wenig.
22.07.2012 13:42 Uhr
von Jan Ahlrichs:
Ein schöner Bericht über den Traum der Individualmobilität, aber warum um Himmels Willen finanziert man einen Roller? Bin ich denn der letzte Mohikaner, der das Kaufen unmittelbar mit der sofortigen Bezahlung in Zusammenhang bringt? Es mag ein Zeichen der Zeit sein, aber wenn ich etwas haben will und das Geld nicht reicht, muss ich mich uncoolerweise eben gedulden…
Leserkommentare
26.07.2012 21:49 Uhr
von Stephan:
Das ist doch alles Christoph Biermann schuld!
23.07.2012 12:28 Uhr
von Maddin:
Ausgerechnet so ein stinkender und lärmender Zweitackter...
23.07.2012 12:05 Uhr
von Justin:
Das Gefühl der selbstbestimmten Mobilität auf Zweirädern ist (selbst für Menschen, die es spüren können) unbeschreiblich: Jeden Meter der Straße selbst zu spüren, aus dem Wald herauszufahren und den Temperaturunterschied zu spüren, selbst auf einmal eingeregnet zu werden. Seit ich mit 16 das erste mal Roller gefahren bin, komme ich davon nicht mehr los, trotz Winter- Regen- und Schneefahrten, häufigem Liegenbleiben mit Klapperkisten aus den 70er Jahren und gewaltigen Kosten.
Das kann der Öffentliche Verkehr niemals ersetzen, da geht's nur darum, die "Reisezeit" möglichst kurz und ungestört zu halten, in klimatisierten, abgeschirmten Zügen und Bussen.
Ich bin ein großer Freund der Straßenbahnen in Erfurt, wenn es jedoch nicht einfach eine Alltags-Vernunftfahrt ist, fahre ich mit dem Motorrad. Das ist teuerer, viel anstrengender und dauert länger als mit dem Zug.
Deshalb wird es den Individualverkehr trotz seiner ökologischen/wirtschaftlichen Unsinnigkeit noch lange geben.
23.07.2012 07:34 Uhr
von Pantani:
Mal ehrlich:
ein italienisches Fahrrad wäre in jeder Hinsicht die coolere Entscheidung gewesen.
23.07.2012 07:11 Uhr
von @Anita:
"Benzin wird stetig teurer."
Ist das Ironie?
Strom etwa nicht?
Habe ich was verpasst?
Schwalbe, Star, Habicht... früher immer. Sind jetzt aber auch aus dem Rennen. Und wie alle diese Hackenwärmer viel zu laut.
22.07.2012 16:16 Uhr
von Anita:
Das ist doch das Beste am Roller - wenn er mit Strom fährt.
Die laufenden Kosten sind minimal.
Benzin wird stetig teurer.
22.07.2012 16:05 Uhr
von Jürgen Frenz:
Warum wird das nichts mit der Energiewende? E-Roller wird es in Kürze in Deutschland sicherlich auch bald geben, sicherlich auch in schwarz.
Der Nachteil vom Roller in .de ist natürlich der Winter. Im Schnee lässt man das Ding, E oder nicht, ganz sicher eingemottet bis Ende April.
22.07.2012 14:00 Uhr
von Hanseat:
Der Mix machts. Auch wenn ich einen Roller mein EIgen nenne, sollte man nicht nur ein Verkehrsmittel in Betracht ziehen bei der täglichen Wahl des Verkehrsmittels.
Auf dem Roller der mit 45 nicht mit dem anderen Verkehr mitschwimmen soll, ist das Fahren kein Zuckerschlecken. Da lobe ich mir meine Simson;)
Auch die Kosten sind nicht zu verachten, das Zweitaktöl wird meistens mit Gold aufgewogen und ein Minimalverbrauch von 3,8l ist nicht wenig.
22.07.2012 13:42 Uhr
von Jan Ahlrichs:
Ein schöner Bericht über den Traum der Individualmobilität, aber warum um Himmels Willen finanziert man einen Roller? Bin ich denn der letzte Mohikaner, der das Kaufen unmittelbar mit der sofortigen Bezahlung in Zusammenhang bringt? Es mag ein Zeichen der Zeit sein, aber wenn ich etwas haben will und das Geld nicht reicht, muss ich mich uncoolerweise eben gedulden…
Beste Grüße und allzeit gute Fahrt!
22.07.2012 13:39 Uhr
von stimmviech:
So wird das nix mit der Energiewende!
22.07.2012 13:17 Uhr
von HamburgerX:
Gute Entscheidung! :-)