• 31.10.2012

Energieerzeugung in Deutschland

Kohlestrom als Exportschlager

Trotz der Abschaltung von acht AKWs produziert Deutschland viel zu viel Energie – vor allem aus Kohle. Exportiert wird der Strom in die Nachbarländer.von Bernward Janzing

  • 01.11.2012 18:20 Uhr

    von manfred (60):

    Kurz: Je mehr Ökostrom der Haushaltskunde zwangs-subventioniert, desto mehr Kohlestrom wird für den Export frei, auf daß die Kassen der Konzerne klingeln.

  • 01.11.2012 09:20 Uhr

    von Sascha:

    hmm keine Ahnung was hier erstunken und erlogen sein soll. Aber naja die TAZ lässt ja immernoch andere Meinungen zu.

    Klar kann man Kohlekraftwerke nicht einfach ab und zu schalten. aber dafür gibt es Klimamodelle und einen Wetterbericht. (Der wesentlich genauer ist als der in den Abendnachrichten).

    Oh mein Gott, strahlender Sonnenschein, was? Die Photovoltaikanlagen produzieren Strom? Oh da haben wir wohl die Kohlekraftwerke zu lange laufen lassen.

    Von der Stromreserve, wenn doch mal gerade eine Flaute durchs Land zieht gibt es ja diese reihenfolge an Flexibilität (von gar nicht vorhanden zu, innerhalb von Sekunden.)

    Atomkraft, Braunkohle, Steinkohle, Gas, Pumpspeicherkraftwerke.

    Und Steinkohle braucht immernoch Minuten (bis Stunden, Steinkohle verbrennt halt.) um zumindest die Produktion zu drosseln. Aber es ist möglich. Der Grund warum es nicht gemacht wird ist einfach.

    CO2 Zertifikate sind einfach saubillig. und damit ist Kohle einfach günstiger als Gas. Also warum sollte man teures Gas verfeuern, wenn man stattdessen subventionierte (Braunkohle ist der einzige nicht subventionierte Energietrgäer in Deutschland) verfeuern kann und damit noch Gewinn macht?

    Rauchschwaden aus Kraftwerken sind wirklich nur Wasserdampf. Egal ob nun aus Kohlekraftwerken oder aus Atomkraftwerken. Es entweicht kein Rauch mehr aus den Kraftwerken. aber CO2 wird dennoch in die Luft geblasen. da man nicht alles rausfiltern kann, aus den Verbrennungsvorgang (Ausser durch Abspaltung, was aber ziemlich energieintensiv ist und b das Gas dann sicher gelagert werden kann ist fraglich.

    Wie immer etwas übertrieben aber dennoch gut. Vorallem wenn ich mir ansehe was andere Zeitungen schreiben oder Kommentatoren die einfach nur das abschreiben was RWE vorlegt. "Der Grüne Riese mit seinen 2% erneuerbaren Energien. lächerlich.)

  • 01.11.2012 08:46 Uhr

    von the real günni:

    hallo bernward von RWE - toller trick sich als normalo zu verkleiden und ganz plumpe sprache zu verwenden, aber:

    argumente??

  • 01.11.2012 07:46 Uhr

    von Bernward:

    Ein lächerlicher Artikel und ein unglaublich peinliches Foto.Lachhaft, wie man so etwas Sinnfreies veröffentlichen kann. Taz ist auf dem Tiefpunkt des Niveaus angelangt - aber das dachte ich auch schonvor zwei Jahren, und es geht immer noch tiefer. Dieser Artikel ist von hinten bis vorne erstunken und erlogen - gibt es keinen journalistischen Ehrenkodex oder so, der zumindest diese offensichtliche Lügerei verbietet?

  • 01.11.2012 06:45 Uhr

    von Norbert Nord:

    Welch herrliche Propaganda (und damit einer der Gründe, warum ich bereits vor Jahren mein TAZ-Abo gekündoigt habe: Das Foto zeigt keineswegs "die Rauchschwaden der RWE-Braunkohlekraftwerke", sondern den Wasserdampf aus deren Kühltürmen.

    Kalkül oder Ignoranz? Die Frage stellt sich auch beim Abschnitt "Am Tag der Deutschen Einheit..." Ein klitzekleines bisschen Recherche und Herr Janzing hätte gewusst, dass sich Kohlekraftwerke (anders als Gaskraftwerke) nicht mal eben herunterfahren lassen.

    Und dass "der stetige Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien" (Chapeau für diese Formulierung!) Stromimporte verhindere? Das ist mindestens naiv. Nachts und bei Flaute (oder auch bei Sturm) hat sich's was mit Strom aus Sonne uns Wind.

    Schließlich: "Die Gaskraftwerke" würden "in den Zeiten der stärksten Stromnachfrage durch die Photovoltaik verdrängt"? Das ist angesichts der hierzulande vergleichsweise wenigen Sonnenstunden nun wirklich grotesker Unfung - zumal beispielsweise die Kölner Rheinenergie gerade angekündigt hat, ein neues Gaskraftwerk zu bauen.

    Im Übrigen gelingt die Energiewende am allerbesten, wenn wir möglichst viel Energie einsparen. Ich schlage vor, mit den Servern und Druckerpressen der "TAZ" zu beginnen...

  • 31.10.2012 22:07 Uhr

    von g. rutschmann:

    Sehr geehrter Herr Janzing,
    vielen Dank für Ihren Bericht. Wenigsten ein Journalist, der einmal ein wenig Wahrheit um die verlogene "Energiewende", die keine ist, bringt. Vielleicht wären Sie auch so mutig und würden auch einmal von echten neuen Energietechnologien berichten. Etwa von Andrea Rossis kalte Fusion oder M. T. Keshes Plasmareaktoren oder Prof. Tuturs freie Energie oder den ebenfalls absolut sauberen Gravitationskraftwerken. Alles Technologien, die sofort umgesetzt werden können, nicht ein Drittel dessen kosten, was die sogenannte Regierung als "Energiewende" den ahnungslosen Bürgen verkaufen will.
    Mehr dazu finden Sie auf meiner Seite www.slimlife.eu. Den Link können Sie gerne rauslassen - die dortigen Infos verbreiten sich auch so. Ich fürchte nur um Ihren Job, sollten Sie von diesen Technologien berichten. Aber nochmals Danke für den Mut für diesen Bericht!!

  • 31.10.2012 21:16 Uhr

    von valentino:

    Die nackten Salden des Stromim- und -exports sind nur bedingt aussagekräftig. Da muss man sich schon genauer anschauen, wann welche Menge ex- und importiert wurde. Sonst kann man es genauso pro-Kohle formulieren: Die Kohlekraftwerke (und andere stationäre) sind permanent gut ausgelastet. Wenn die Erneuerbaren Strom produzieren, wird der vornehmlich exportiert.

  • 31.10.2012 21:09 Uhr

    von mehrdad:

    es darf nicht vergessen werden, dass deutschland vielfach für stromexporte nicht nur kein geld bekommt, sondern auch geld an abnehmer zahlt.

    bringen erneuerbare energien die netze fast zum platzen, ist deutschland dankbar für jene länder, die gegen eine bezahlung sich bereit erklären, strom aus deutschland zu bekommen.

    länder wie polen denken an stromsperren, damit deutsche sonderwege nicht deren netze belasten und werden mit sicherheit auch die hand auf halten, wenn berlin sie bittet, keine stromsperren einzurichten.

    einfach krank, wohin planwirtschaft und subventionswahn führen.

  • 31.10.2012 21:09 Uhr

    von Jochen:

    Jetzt zeigt sich allmählich warum die Netzbetreiber in ihrer Studie zum Netzentwicklungsplan mit einer so absurd hohen Auslastung der Braunkohlekraftwerke (und einer zum Teil erstaunlich geringen Auslastung der Gaskraftwerke) rechneten. Als das von einigen Umweltverbänden kritisiert wurde kam von den Netzbetreibern nur eine vage Antwort, in der auch von Im- und Exporten fabuliert wurde. Jetzt wird klar, was damit gemeint war.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder