Erst seit drei Monaten im Besitz von Google und schon wird dem Handyhersteller Motorola das Sparen verordnet: 4.000 Stellen sollen gestrichen werden.

Auch das Droid Phone hat erstmal nicht geholfen: Motorola muss entlassen. Bild: reuters
NEW YORK afp | Der US-Internetkonzern Google streicht beim Handyhersteller Motorola jede fünfte Stelle. Insgesamt sollen bei Motorola, seit Mai im Besitz von Google, 4.000 Stellen wegfallen, teilte der Konzern am Montag mit. Zwei Drittel dieser Jobs würden im Ausland gestrichen.
Ist Ihnen dieser Artikel etwas wert?
Motorola-Chef Dennis Woodside sagte der Onlineausgabe der New York Times, Motorola werde sich aus unrentablen Märkten zurückziehen und keine einfachen, günstigen Handys mehr produzieren. Statt rund einem Dutzend Modellen werde Motorola künftig nur noch einige herstellen. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung werde auf die Standorte Chicago, Sunnyvale und Peking konzentriert.
Google zahlte für die Handy-Sparte von Motorola, Motorola Mobility, 12,9 Milliarden Dollar (10,5 Milliarden Euro) – und erwarb damit auch 17.000 Patente. Damit rüstet sich Google weiter im Streit der großen Technologiekonzerne um Patentrechtsverletzungen auf dem wachsenden Markt für Smartphones und Tablet-Computer.
Motorola war lange Marktführer auf dem Handymarkt, verschlief aber den Trend zum Smartphone. Der Konzern hatte sein Mobilfunk-Geschäft Anfang 2011 aufgespalten. Es trennte dabei die Handy- von der Infrastruktur-Sparte, die von Nokia Siemens Networks übernommen wurde.
SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück postet auf Facebook Fotos von handgeschriebenen Zetteln. Das soll Ehrlichkeit und Spontaneität demonstrieren. von Marlene Staib

Bond-Schurkin, Stil-Ikone, Musikerin: Das Gesamtkunstwerk Grace Jones hat Geburtstag.

David Beckham beendet seine Fußballer-Karriere. Wird er jetzt etwa Vollzeitpapa, Model oder Frührentner? Ach, uns fallen da noch ein paar andere Sachen ein...

Ein echt fieser Augapfel, ein Harley-Davidson-Skelett, Buddha hat Geburtstag und jede Menge Quallen. Unsere Bilder der Woche.

14 Jahre war Thomas Schaaf Trainer bei Werder Bremen – genug Zeit, seinen trockenen Humor in vielen Interviewantworten unter Beweis zu stellen.


Leserkommentare