• 02.08.2012

Fakes bei Facebook

Eine Frage des Vertrauens

Facebook, wir haben ein Problem. Das hört man öfter von Usern und Werbekunden. Schlechte Nachrichten kommen im Akkord. Droht das große Abmelden?von Meike Laaff

  • 03.08.2012 11:40 Uhr

    von ireneluise:

    ja, und wer selbst recherchiert und über fake accounts berichtet erntet den shitstorm der leute, die diese Dinger betreiben, um Geld damit zu verdienen.....

  • 03.08.2012 01:41 Uhr

    von Dr. Pfefferhügel:

    an Fratzenbuchnichtfreund:

    Der Link ist klasse! 100.000 Freunde für 1795,- ;-)

    Was will man mehr. Erinnert an Guttenbergs Solidaritätsseite. Wahrscheinlich für 5000 Euro aus der Portokasse.

    Man kann übrigens auch Forenschreiber kaufen. Also nur noch eine Frage des Budgets die Meinungshoheit zu ergattern. ;-)

    Crazy.

  • 02.08.2012 21:45 Uhr

    von BBC:

    http://www.bbc.co.uk/news/technology-18822971

    Hier das Experiment der BBC mit einer nichtexistenten englischen Firma, die (nachdem sie kostenpflichtige Werbung bei Facebook gebucht hat) komischerweise innerhalb von 24 Stunden 1.600 Likes aus Ägypten, Indonesien, Indien und den Philippinen bekommen haben, obwohl die Firma kein Mensch können dürfte, nichts anzubieten hatte, keine Informationen auf der Seite anbot und keine Produkte zu verkaufen hatte.

    Wer könnte wohl interesse daran haben, dass eine unbekannte Firma, die bei Facebook Werbung bucht, möglichst schnell viele Likes bekommt?

    Fazit: Facebook ein ein stinkender Abzockerverein, der zudem für seine Zwecke, Menschen in armen Ländern als Klick-Sklaven beschäftigt.

  • 02.08.2012 12:49 Uhr

    von Fred K'heimer, nicht bei FB:

    Und wieder haben wir es mit einem Artikel zu tun, bei dem die Autorin alles wahrnimmt nur nicht die eigene Rolle.

    Wer hat denn den Hype um Fratzenbuch mit immer neuen Artikeln befeuert? Wer glaubte denn, aus niederem Hecheln nach Klicks, auch auf den Zug aufspringen zu müssen? Ja wer hat denn alle paar Quadratzentimeter taz das "f - follow me" platziert?

    Man hat willfährig mitgejubelt. Und wenn man jetzt über Turbulenzen berichtet, dann ist das doch auch nur einem niederen Trieb geschuldet, überall mitquatschen zu müssen.
    Das Motto lautet: Wir fahren als Trittbrettfahrer mit, wenn es aufwärts geht. Und Abstiegsphantasien befeuern wir selbstverständlich auch. Was stören uns die Jubelarien von Gestern?

    Also, das Thema gehört unbedingt beim nächsten Redaktionsmeeting abslcießend geklärt:
    Die taz kündigt sofort den Account bei dieser ekeligen und moralisch verwerflichen, menschenverachtenden kapitalistischen amerikanischen Firma. Und zudem wird ab sofort keine einzige Silbe mehr über Fratzenbuch veröffentlich. Damit schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe:

    - Zum einen fungiert man nicht mehr als Unterstützer (Überschrift: Die taz hat sich vom Bösen losgesagt und ist jetzt heilig)
    - Zudem beweist man mit einer Abkehr, daß man dazugelernt hat und sich auch so den eigenen Moralvorstellungen wieder mehr annähert (Überschrift: Ja wir haben verstanden. Wir haben gesündigt. Und wir bereuen zutiefst. Und machen nicht mehr so weiter wie bisher.)
    - Wer jetzt das angeblich sinkende Schiff verläßt kann sich gerade noch als Weitsichtig vermarkten (Überschrift: Folgt der taz in eine bessere Zukunft, einer Zukunft ohne falsche Götter).

    Es ist nie zu spät, sich eine Mittäterschaft einzugestehen. Verwerflich ist es nur, dies nicht zu ändern!

  • 02.08.2012 10:20 Uhr

    von digitaldonkey:

    "über 900 Millionen Nutzer weltweit, die sich nicht scheuen, pausenlos Informationen über ihr Privatleben einzupflegen."

    Laut facebook Angaben gibt es 900mio nutzer, dass das alles aktive nutzer sind, kann man anzweifeln. (wer kennt wen mit 2 FB Accounts?
    Und diesewerden auch sicherlich nich "pausenlos informationen" einpflegen.

    Bei so einer BErichterstattung ist es kein Wunder dass die FB Aktie stark überbewertet wurde.


  • 02.08.2012 09:20 Uhr

    von Ein Leser:

    Wie wäre es, wenn die taz ihrer kritischen Facebookhaltung endlich auch mal Taten folgen lassen würde und den Facebook-Button am Ende jedes Artikels weglassen?

    Es nervt nämlich, selbst bei der taz dauernd dieses Pushen von Facebook sehen zu müssen.

  • 02.08.2012 09:18 Uhr

    von Fratzenbuchnichtfreund:

    Freunde kann man sich kaufen, zum Beispiel hier:

    Facebook Freunde | eBay
    http://www.ebay.de/sch/i.html?_sacat=See-All-Categories&_from=&_nkw=Facebook%20Freunde&_sop=16

    Ich kann mir vorstellen, dass außerhalb von ebay noch ganz andere Dimensionen gehandelt werden.

  • 02.08.2012 08:46 Uhr

    von Robert:

    Es macht keinen Sinn, jetzt ständig über Facebook zu berichten. Das Unternehmen braucht Zeit, um sich zu entwickeln. Über Opel kommt ja auch nicht jeden Tag ein Artikel.
    Natürlich bringt Werbung im Internet nur sehr wenig bis gar kein Geld ein. Das weiß man doch spätestens, seit die Internetblase 2000 geplatzt ist.
    Werbung kann nur funktionieren, wenn über 90 Prozent der Werbung einfach verschwindet und nur noch personalisierte Werbung kommt. Ansonsten gehen die Streuverluste streng auf die 100% Marke zu und dann kann kann man sich Werbung auch sparen.
    Die taz könnte die Internetwerbung auch mal zurück fahren. Der Trend geht wohl auch dahin, dass man keine Zeitung mehr liest, sondern sich die Nachrichten bei ausgewählten Leuten holt.

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