Die wirtschaftliche Lage in Griechenland hat sich verschlechtert, es werden weniger Steuern gezahlt. Dem Land könnten statt 11,5 Milliarden Euro bald 14 Milliarden fehlen.

Symbol für ominöse Griechenland-Nachrichten: die Silhouette von altem Gemäuer. Bild: dapd
BERLIN rtr | Die Finanzierungslücke Griechenlands ist einem Magazinbericht zufolge größer als bislang bekannt. Der Regierung fehlten in den beiden kommenden Jahren nicht 11,5 Milliarden Euro, sondern bis zu 14 Milliarden Euro, berichtete Der Spiegel am Samstag vorab unter Berufung auf die Gläubigertroika aus Internationalem Währungsfonds, Europäischer Zentralbank und EU-Kommission.
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Ursache sind demnach Rückschläge bei Privatisierungen und die wegen der verschlechterten Wirtschaftslage ausbleibenden Steuereinnahmen. Die genaue Höhe des zusätzlichen Finanzbedarfs solle Anfang September ermittelt werden. Dann reisen Vertreter der Troika zu ihrem nächsten Besuch nach Griechenland.
Die Delegation monierte in ihrem Zwischenbericht laut Spiegel zudem, dass die Regierung von Ministerpräsident Antonis Samaras bislang schon nicht erklären konnte, wie sie Einsparungen von 11,5 Milliarden Euro erreichen will. Rund ein Drittel sei ungedeckt.
In der Eurozone sei nun im Gespräch, dass die Geberländer einen Rabatt auf die Zinsen für ihre Hilfskredite gewährten oder sich mit einer kompletten Stundung einverstanden erklärten, hieß es in dem Bericht.
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