Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal und Foyer, Berlin

Fotoausstellung: Der Aufstand von Gwangju 1980

09.11.2017, 10:00 Uhr - 04.12.2017, 22:00 Uhr

Gwangju im Mai 1980: Nach tagelangen Massendemonstrationen der Bevölkerung gegen die Militärdiktatur schlug das Militär die Proteste am 18. Mai gewaltsam nieder. In den folgenden zehn Tagen wurden zahllose Menschen verhaftet und getötet. Die Geschehnisse in Gwangju wurden vertuscht, bis sich die Militärdiktatur 1987 durch die Zuspitzung der Proteste dem Willen der Bevölkerung ergab. Der Aufstand von Gwangju 1980 wird heute als Meilenstein für die Demokratisierung Südkoreas gefeiert. Fotoausstellung zur Demokratiebewegung in Südkorea In unserer Ausstellung »Der Aufstand von Gwangju – Eine Fotoausstellung zur Demokratiebewegung in Südkorea« zeigen wir im Haus der Demokratie und Menschenrechte eine Auswahl der ehemals verbotenen Fotos des Aufstandes, die von Journalisten und Zivilisten unter Lebensgefahr aufgenommen wurden. Seit Juli 2011 gehören die Bilder zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Ausstellung wird am Donnerstag, dem 09.11.2017 eröffnet und endet am 04.12.2017. Am 9. November findet die erste Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung mit Nachrichten- und Videobeiträgen statt. Am 23. November zeigen wir bei unserer Begleitveranstaltung den Dokumentarfilm „Südkorea am Scheideweg“ von 1980. Abschließend findet am 4. Dezember eine Abschlussdiskussion mit Akteuren der koreanischen Zivilgesellschaft zu den Kerzenscheindemonstrationen statt. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie hier: Die Ausstellung kann zu den Veranstaltungen und werktags von 10-17 Uhr besucht werden.