Bisphenol A ist Teil vieler Kunststoffe, es hat eine hormonähnliche Wirkung und ist in Nuckelflaschen verboten. Bei der Beschichtung von Konservendosen hingegen nicht.von Reinhard Wolff
Im von Ihnen verlinkten Artikel steht, dass es 120 Dosen Lebensmittel benötigen würde, nicht 120kg, um den Grenzwert zu erreichen. In praktischer hinsicht macht das aber keinen Unterschied.
16.08.2012 10:23 Uhr
von BPA Coalition:
Der "Schwedische Selbstversuch" liest sich als interessanter Erfahrungsbericht, aber er ist sicherlich nicht geeignet, daraus Schlüsse zu ziehen wie "BPA ist schlecht und sollte verboten werden" - so wie es der Artikel in der taz nahelegt. Die berichteten BPA-Konzentrationen, das Ergebnis einer bewußt ausgewählten Diät, erfüllen den Zweck, Aufmerksamkeit zu erzielen, aber es ist weder korrekt noch ehrlich, daraus abzuleiten, daß diese Mengen "giftig" seien. Tatsächlich wird BPA sehr schnell verstoffwechselt und vom Körper ausgeschieden - aber dies wird in dem Beitrag schlichtweg ignoriert. Ausserdem - man möchte sagen, "trotz" der gewählten Ernährung - liegen die gemessenen Werte weit unterhalb der strengen Grenzwerte für die unbedenkliche tägliche Aufnahmemenge von BPA, die von der EFSA festgelegt wurden. Ein Erwachsener mit einem Körpergewicht von 60 kg müßte am Tag 120 kg Lebensmittel aus Dosen zu sich nehmen, um diesen Sicherheitsgrenzwert auch nur zu erreichen. Das allerdings wäre dann tatsächlich gesundheitlich bedenklich.....http://www.bpa-coalition.org/human-guinea-pigs/
10.08.2012 07:57 Uhr
von Gesunder Menschenverstand:
Eine Frage und eine Anmerkung: Wann sind eigentlich Frau Jelmini und Herr Ennart von der Intensivstation auf eine normale Krankenhausstation verlegt worden? Bei der dramatischen Vergiftung müssen die doch intensiv behandelt worden sein, oder wie äußerte sich die Vergiftung?
Der Schlusssatz zu den Ersatzstoffen ist ja wohl die Unverschämtheit schlechthin: "Toxikologisch sollen sie relativ unbedenklich sein." Der Journalist will sich da offensichtlich nicht festlegen oder hatte keine Lust zur Recherche. Und was heißt relativ unbedenklich? Stirbt nur jede zehntausendste ?
09.08.2012 16:56 Uhr
von Jürgen:
Schade ... dass wieder ein Journalist Milli und Micro nicht aussortieren kann ... "aber immerhin bei 21 Mikrogramm pro Liter. Gesundheitsbehörden waren bis dahin davon ausgegangen, dass Werte über 13 Milligramm völlig unüblich seien."
09.08.2012 16:21 Uhr
von kleiner Spinner:
4000 Prozent sind ziemlich genau das Vierzigfache, 3,5 Deziliter erfreuen sich als 350ml hoher Bekanntheit, und wenn man oben schon von Mikrogramm redet, dann kann man die 0,05 Milligramm auch 50 Mikrogramm sein lassen.
Leserkommentare
19.02.2013 17:21 Uhr
von Mein Name:
@BPA Coalition:
Im von Ihnen verlinkten Artikel steht, dass es 120 Dosen Lebensmittel benötigen würde, nicht 120kg, um den Grenzwert zu erreichen. In praktischer hinsicht macht das aber keinen Unterschied.
16.08.2012 10:23 Uhr
von BPA Coalition:
Der "Schwedische Selbstversuch" liest sich als interessanter Erfahrungsbericht, aber er ist sicherlich nicht geeignet, daraus Schlüsse zu ziehen wie "BPA ist schlecht und sollte verboten werden" - so wie es der Artikel in der taz nahelegt. Die berichteten BPA-Konzentrationen, das Ergebnis einer bewußt ausgewählten Diät, erfüllen den Zweck, Aufmerksamkeit zu erzielen, aber es ist weder korrekt noch ehrlich, daraus abzuleiten, daß diese Mengen "giftig" seien. Tatsächlich wird BPA sehr schnell verstoffwechselt und vom Körper ausgeschieden - aber dies wird in dem Beitrag schlichtweg ignoriert. Ausserdem - man möchte sagen, "trotz" der gewählten Ernährung - liegen die gemessenen Werte weit unterhalb der strengen Grenzwerte für die unbedenkliche tägliche Aufnahmemenge von BPA, die von der EFSA festgelegt wurden. Ein Erwachsener mit einem Körpergewicht von 60 kg müßte am Tag 120 kg Lebensmittel aus Dosen zu sich nehmen, um diesen Sicherheitsgrenzwert auch nur zu erreichen. Das allerdings wäre dann tatsächlich gesundheitlich bedenklich.....http://www.bpa-coalition.org/human-guinea-pigs/
10.08.2012 07:57 Uhr
von Gesunder Menschenverstand:
Eine Frage und eine Anmerkung:
Wann sind eigentlich Frau Jelmini und Herr Ennart von der Intensivstation auf eine normale Krankenhausstation verlegt worden? Bei der dramatischen Vergiftung müssen die doch intensiv behandelt worden sein, oder wie äußerte sich die Vergiftung?
Der Schlusssatz zu den Ersatzstoffen ist ja wohl die Unverschämtheit schlechthin: "Toxikologisch sollen sie relativ unbedenklich sein." Der Journalist will sich da offensichtlich nicht festlegen oder hatte keine Lust zur Recherche. Und was heißt relativ unbedenklich? Stirbt nur jede zehntausendste ?
09.08.2012 16:56 Uhr
von Jürgen:
Schade ... dass wieder ein Journalist Milli und Micro nicht aussortieren kann ...
"aber immerhin bei 21 Mikrogramm pro Liter. Gesundheitsbehörden waren bis dahin davon ausgegangen, dass Werte über 13 Milligramm völlig unüblich seien."
09.08.2012 16:21 Uhr
von kleiner Spinner:
4000 Prozent sind ziemlich genau das Vierzigfache, 3,5 Deziliter erfreuen sich als 350ml hoher Bekanntheit, und wenn man oben schon von Mikrogramm redet, dann kann man die 0,05 Milligramm auch 50 Mikrogramm sein lassen.