• 29.10.2010

Frauenrechte am Beispiel Uganda

"Vergewaltigung zerstört Menschen"

Die ugandische Juristin Jane Adong Anywar hat eine Initiative gegründet um Opfern von Vergewaltigung zu helfen. Diese würden durch die UN-Resolution 1325 nicht ausreichend geschützt.von Simone Schlindwein

  • 03.11.2010 08:42 Uhr

    von Orisha:

    Eigene Organisation innerhalb der Länder sind auf jeden Fall ein erster Schritt, dennoch müsste vielmehr Unterstützung zum einen von den eigenen Regierungen kommen, zum anderen von internationalen Organisationen. Maßnahmen wie eine Gesichts OP finde ich dennoch lächerlich, da das nicht das Problem löst, ebenso der Weg nach Europa. Das ist für mich Flucht und damit wird sich in den Ländern selbst nie etwas ändern. Wichtig ist es vor allem Aufklärungsarbeit zu leisten und die Täter auch mal wirklich zu strafen, denn das passiert meiner Meinung nach noch viel zu selten.

    @ E.A. Das mag vielleicht stimmen, ist dennoch unangebracht und hat mit dem Thema nichts zu tun

  • 02.11.2010 16:43 Uhr

    von M. B.:

    es ist wirklich ein heikles Thema. Vor allem ist es ein Thema, dass nicht nur Uganda betrifft.

    Aber wir alle können etwas an der Situation ändern. Sicher nicht von jetzt auf gleich. Aber zumindest auf mittelfristige Sicht.
    Investieren wir in die Bildung - insbesondere in die Bildung der Mädchen. Bildung ist einer der entscheidenen Schlüssel gegen viele Probleme in de Länden Afrikas.

    Gelder sollten generell nicht an die Regierungen gezahlt werden, sondern ausschließlich an seriöse Organisationen, die in den Ländern arbeiten.

  • 30.10.2010 19:56 Uhr

    von Schulz:

    Ich fuehle mich immer hilflos, wenn im Hintergrund anderer Kontinente Holzhuetten oder Schlammhuetten aus Salzwasser und Lehm gezeigt werden.
    Bio-Produkte sind ja ganz gut, aber wie lange?
    Und welche?
    Da faengt schon ein menschenunwuerdiges oder menschenwuerdiges Leben an.
    Nur auf Kultur kann das nicht abgeschoben werden,
    als sei Kultur der Gottesersatz, welcher nicht angetastet werden darf.
    Das ist doch Quatsch.

    Natuerlich braucht diese Frau irgendeine Art Einkommen, damit sie sozial abgesichert und damit
    auch... entscheidungsfaehig handelnd leben kann.
    Doerfer sind fast immer die falsche Struktur,
    weil zu sehr privatisiert.
    Kaum oder keine oeffentl. Mittel.

  • 30.10.2010 18:40 Uhr

    von Dagmar Ulrich:

    Man wünscht sich erheblich mehr Kompetenzen für den internationalen Stafgerichtshof und besonders eine effektive Strafverfolgungsbehörde. Noch immer neigen Konfliktparteien dazu, ihre Opfer gegeneinander aufzurechnen, als wäre damit Gerechtigkeit geschehen: eure Toten gegen unsere Toten. Mittlerweile ist Den Haag das wichtigste Instrument, um die Menschenrechte weltweit gegen Folklorevorstellungen wie die untergeordnete Position von Frauen und Kindern durchzusetzen, auch ohne zu Zustimmung der USA, Chinas, Russlands.

  • 30.10.2010 14:39 Uhr

    von E.A.:

    Hätten diese Lände ausreichend Öl, könnte man den Frauen ja helfen.

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