• 12.10.2012

Friedensnobelpreis 2012

Frau EU bekommt den Preis

Die Europäische Union erhält den Friedensnobelpreis. Sie habe über sechs Jahrzehnte entscheidend zur friedlichen Entwicklung in Europa beigetragen, hieß es in der Begründung.

  • 15.10.2012 19:40 Uhr

    von Otto Pardey:

    Auch soeine Verlogenheit,
    in Afghanistan haben Soldaten der Bundeswehr
    nach SS-Manier sich mit einem Totenschädel
    auf ihren Jeep fotografieren lassen und
    sich genüßlich in Szene gesetzt.
    Diese Vorkommnisse der Menschenverachtung
    im Auftrag der Deutschen Bundesregierung
    ist kein Einzelfall.
    es sind diese Heuchler welche den Terrorismus
    predigen und mit dieser Klientel auf
    Augenhöhe agieren.
    Im angeblichen Auftrtag nicht vorhandener
    Demokratie aus deutschland kommend,
    will die Deutsche Bundesregierung ihren
    Willkür-und Verbrecherregime Deutschland,
    in die Welt exportieren1

  • 12.10.2012 23:15 Uhr

    von Klint Ostwald:

    Ich halte die Auszeichnung für eine Art Hoffnungsplakette: Bisher hat die (ja wohl mehr oder weniger kapitalistische) Welt Wirtschaftskrisen des gegenwärtigen Ausmaßes ausnahmslos mit Kriegen "kuriert". Der volkswirtschaftliche Druck, auch dieses Mal das Schuldenniveau durch eine erst stark ansteigende Investition und Produktion mit nachfolgender Vernichtung der produzierten WErte wieder auf ein "erträgliches" Maß im langfristigen Zyklus runter zu drücken - dieser Druck wird zunehmen. Irgend ein Anlaß für einen Krieg wird sich schon finden - und wer würde behaupten, dass es da keine KandIRANidaten gäbe....
    Das Nobelpreiskommitee will die "Führer" der jetzigen Europäischen Staaten durch die Ehrung anbinden und verpflichten, will diesen "verlockenden" Ausweg dadurch blockieren, dass es massiven öffentlichen Protest geben wird, wenn sich die "Friedensnobelpreisträger" darauf verabreden, wieder einen Krieg -gegen wen auch immer- zu planen und durchzuführen...
    Ob's hilft?

  • 12.10.2012 17:34 Uhr

    von broxx:

    @Megestos
    klar geht von den "Nachbarn" keine Gefahr mehr aus-die haben einfach kein Geld für´n Krieg.

  • 12.10.2012 17:29 Uhr

    von Jana:

    Da der Preis ja den Frieden IN Europa belohnt, kann demnach getrost ausgeblendet werden, was die EU beispielsweise seit Jahren an den Außengrenzen tut, indem sie die "Festung Europa" immer besser gegen Flüchtlinge abschottet. Die Verleihung ist ein Schlag ins Gesicht für alle ernsthaften FriedensaktivistInnen und sämtliche Organisationen, die seit Jahren auf die Zustände an den Außengrenzen hinweisen!

    Abgesehen davon finde ich es bedenklich, dass die taz einen so unkritischen Artikel zu diesem Thema schreibt...

  • 12.10.2012 15:09 Uhr

    von Megestos:

    Ein sehr verdienter Preis für die EU. Das Geschichtsbewusstsein vieler EU-Kritiker- und Kritikerinnen scheint die Jahrtausende vor 1950 einfach auszublenden. Längere Friedenszeiten in Europa gab es auch im 19. Jahrhundert, aber erst mit der EU und der wirtschaftlichen Verflechtung, die sie mit sich brachte (dazu gehört auch der Euro!), haben wir eine Situation in der in weiten Teilen Europas die Armeen immer kleiner werden können, weil eine Bedrohung durch die Nachbarn einfach kein realistisches Szenario mehr ist.

  • 12.10.2012 13:51 Uhr

    von Nemo:

    Satire? Aprilscherz?
    Bei der widerlichen Kriegshetze gegen den Iran völlig falsche Entscheidung.

  • 12.10.2012 13:08 Uhr

    von kroete:

    Die Krise, die Europa wieder auseinander zu driften lassen scheint, beschert uns nun diese Auszeichnung, die offensichtlich Kohäsionskräfte frei setzen soll.
    Da Krieg zwischenzeitlich als Terrorabwehr bezeichnet wurde, kann man der Ansicht sein, daß seit Jahrzehnten Europa ohne Krieg lebt, sich allerdings stets beteiligt, ganz weit vorne wir Deutsche mit unserer enormen Rüstungsindustrie, abesehen davon, daß sich die Banken als noch viel effektivere Waffen erweisen, so kein Blut vergossen wird, jedoch stilles Leid erzeugt wird, deren Opfer zunehmend auf die Straße gehen.

  • 12.10.2012 12:44 Uhr

    von Julian:

    Für nächstes Jahr schlage ich vor:
    Mitt Romney (dafür, dass er sich in 4 Jahren wieder aus dem Iran zurückzieht)
    Barack Obama (einfach, weil's letztes Mal so schön war)
    Benjamin Netanjahu und Achmadi Nedschad (in Erinnerung an Arafat und Peres)
    Erich Honecker (weil von der DDR nie Krieg ausging)
    Lukas Podolski (hat auch nie einen Krieg angefangen)

  • 12.10.2012 12:43 Uhr

    von HP Remmler:

    So richtig zufrieden bin ich aber erst, wenn EU-Kommissar Oettinger die Dankesrede hält. Auf Englisch, versteht sich.

  • 12.10.2012 12:33 Uhr

    von J.Riga:

    Die Begründung der Osloten ist lustig: Deutschland und Frankreich würden jetzt keine Kriege mehr gegeneinander führen!
    Ist ja auch garnicht mehr nötig; denn die Franzosen haben ja alles bekommen, was sie uns wegnehmen wollten: das Elsass, Deutsch-Lothringen, die Gleichberechtigung in der UNO und die der deutschen Sprache in Europa! Da ist man gerne friedlich gestimmt, Denn die 'Festung Europa ist auf dem Grundstück Deutschlands errichtet worden. Ohne Entschädigung, versteht sich!

  • 12.10.2012 12:29 Uhr

    von Peter Rosenstein:

    @Fräulein Pusteblume:

    Ich auch!!! Was machen wir mit der Kohle?

  • 12.10.2012 12:28 Uhr

    von J.Riga:

    Und nächstes Jahr wird es dann die NATO - weil, die kämpfen ja nicht gegeneinander... sondern gegen alle anderen!
    In 2 Jahren ist es die ATOMBombe, weil, ... die verhindert ja, dass sich Amis und Chinesen die köpfe einschlagen u.s.w.

    Wer Terroristen wie Begin und Arafat diesen Preis umhängt, kann ihn auch Obama (> 4.400 Tötungen ohne Verlangen) oder der EO geben.
    Alfred Nobel, du must einem leid tun!

  • 12.10.2012 12:26 Uhr

    von Peter Pander:




    Skandal,...


    ... wo ich gerade so schön wütend bin auf die EU!

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=PrWSW2FPrJ4

  • 12.10.2012 12:09 Uhr

    von Biks:

    Wann und wie bekomme ich meine 0,3 Cent Anteil am Preisgeld ausgezahlt?

    War es eigentlich wirklich im Sinne Nobels, dass ganz Organisationen, insbesondere sehr große Organisationen, den Preis bekommen? So verpufft doch mal wieder die ganze Aufmerksamkeit und auch das Preisgeld.

  • 12.10.2012 12:04 Uhr

    von Rudi:

    Bitte drum nächstes Jahr Monsanto als Kanditaten vorzuschlagen, wahlweise auch Nestlé.

  • 12.10.2012 12:02 Uhr

    von Andi:

    Kann mich p3t3r anschließen,
    das ist ein vorgezogener Aprilscherz.

    Srebnenica schreib i nur.

  • 12.10.2012 11:50 Uhr

    von saalbert:

    "Sie habe über sechs Jahrzehnte entscheidend zur friedlichen Entwicklung in Europa beigetragen, hieß es in der Begründung." - Warum "hieß", heißt es nicht mehr?

  • 12.10.2012 11:45 Uhr

    von sascha:

    Kann ich jetzt eigentlich "2012 - Friedensnobelpreis" in meinen Lebenslauf schreiben? :-)

    /s.

  • 12.10.2012 11:40 Uhr

    von Humankapital:

    Die EU?!
    Dann wäre es angebracht den Friedensnobelpreis im nächsten Jahr an die NATO zu verleihen. Schließlich haben die NATO-Mitglieder während der gesamten Zeit nicht gegeneinader gekämpft.

  • 12.10.2012 11:31 Uhr

    von T.V.:

    Gebt mir das Geld, ich bin würdiger!

  • 12.10.2012 11:23 Uhr

    von Björn Eriksson:

    Die seit 1973 ernannten Friedensnobelpreisträger lesen sich wie das Who-is-who der Friedensbewegten: Henry Kissinger, Anwar as-Sadat, Menachem Begin, Jassir Arafat, Schimon Peres, Jitzak Rabin, UNO, Barack Obama, und nun die EU.

    Um heutzutage den Friedensnobelpreis zu erhalten, wäre es demnach durchaus von Vorteil, wenn man vorher die Tötung anderer Menschen erfolgreich befohlen oder unterstützt hat, oder gleich selbst getötet hat.
    Da ist schon als Auszeichnung zu bewerten, nicht zum Friedensnobelpreisträger gekürt worden zu sein. So wie Mahatma Gandhi. Hat schon jemals jemand die Auszeichnung ausgeschlagen?

  • 12.10.2012 11:19 Uhr

    von neubau:

    Besser die EU, als Helmut Kohl.

  • 12.10.2012 11:12 Uhr

    von fräulein_pusteblume:

    cool, dann bin ich ja jetzt qusi friedensnobelpreisträger: juchuuuu!

  • 12.10.2012 11:12 Uhr

    von Thanthalas:

    "Sie habe über sechs Jahrzehnte entscheidend zur friedlichen Entwicklung in Europa beigetragen, hieß es in der Begründung"

    Komisch, seit der Eurokriese haben wir soviel Spannungen wie schon lange nicht mehr in Europa...

  • 12.10.2012 11:11 Uhr

    von p3t3r:

    ist wohl ein aprilscherz oder?

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder