Redakteurin in der Auslandsredaktion. Bei der taz in unterschiedlichen Positionen seit 2009. Studium der Slawistik, Politologie und Ost- und Südosteuropäischen Geschichte in Berlin, Prag und Odessa.
Übersetzt aus dem Ukrainischen und Russischen. Schreibt immer mal wieder "Berliner Szenen".
Immer wieder behauptet Wladimir Putin, in der Ukraine seien Nazis an der Macht. Eine Historikerkonferenz in Lwiw zeigt, dass es solche Narrative schon seit Jahrzehnten gibt.
In der BRD und in der DDR hatte Literatur aus der Ukraine lange einen schweren Stand. Die Geschichte ihrer Übersetzung ist eine mit vielen Leerstellen.
Der Krieg hat das Bedürfnis nach einer eigenen kulturellen Identität verstärkt – der Buchladen „Sens“ setzt ein klares Zeichen gegen russischen Einfluss.