• 05.10.2012

Granatenangriff auf die Türkei

Weltsicherheitsrat verurteilt Syrien

Die UN hat den Angriff des Assad-Regimes auf türkisches Territorium scharf kritisiert. Derweil spricht sich Deutschland für die Aufnahme von Flüchtlingen aus.

  • 08.10.2012 14:50 Uhr

    von Ant-iPod:

    Mich würde interessieren, wodurch belegt wurde, dass es sich um NATO-Granaten gehandelt hat?
    Könnte @SEBASTIAN dies vielleicht noch mit einer Quelle ergänzen?

    @Bernd Goldammer:
    Letztlich wissen wir nicht, wer die Granaten abgefeuert hat. Da diverse Grenzübergänge durch die FSA kontrolliert werden, kann es sich durchaus um einen Versuch gehandelt haben, den Grenzübergang zurückzuerobern und eine der vielen Granaten ging eben mal zu weit... so etwas sollte sicher nicht passieren... kann aber und sooooo sehr aussergewöhnlich ist dies nicht. Fragen Sie mal die Einwohner des kleinen Städtchens Munster, wie oft dies im Übungsbetrieb selbst der Bundeswehr passiert?

    Da sich aber die syrische Regierung formal und auch vor der UNO dafür entschuldigt hat, kann es durchaus sein, dass man sich selbst verantwortlich fühlt.

    @all:
    Als sich in Nordamerika 13 Kolonien von ihrem rechtmäßigen König losgesagt haben, wurden sie durch einen absoluten Monarchen in ihrem Kampf unterstützt.
    Es kamen ausländische Söldner, um auf beiden Seiten zu kämpfen.
    Für die Einen war es Hochverrat - für die Anderen ein Freiheitskampf. Das Recht wurde vielerorts von beiden Seiten gebrochen und so manche unmenschliche Tat verübt.
    Sicher gibt es einige Unterschiede, welche diesen Vergleich schwierig machen... aber das Grundprinzip ist gleich:
    Ein signifikanter Anteil der Bevölkerung erhebt sich gegen ein Unrechtsregime, wird dabei vom Ausland unterstützt, auch wenn die Unterstützer nicht denselben Staatsaufbau anstreben, wie die Revolutionäre - Recht wird gebrochen und Menschen sterben und am Ende gibt es einen Sieger. Möge es auch in diesem Fall das Volk sein und nicht der Despot!

  • 06.10.2012 15:09 Uhr

    von Sebastian:

    @Bernd

    Die Granaten waren tasächlich Natogranaten.

    Ich weisse die taz dringend darauf hin das sie hier Kriegspropaganda betreibt und dafür - vielleicht- nach dem die Show vorbei ist zur Verantwortugn gezogen werden kann.

  • 06.10.2012 15:07 Uhr

    von Sebastian:

    Ich weiss nicht ob die Taz hinter dem Mond lebt aber es ist bewiesen das die Granaten von Natostreitkräften stammen. Türkei ist ein Natostaat.

    Die Türkei hat also sog. Rebellen Granaten geben lassen um damit auf die eigene Bevölkerung zu schiessen.

    Gleiswitz lässt grüssen. Nun bin mal als Deutscher dem oft Vorhalteungn wegen dem 2. Weltkrieg gemacht wurden gespannt wie andere, in diesem Fall die Türken, mit dieser Situation umgehen und wie diese Widerstand leisten werden um Erdogan abzusetzen...

    Geschichte kann spannend sein.

  • 05.10.2012 12:31 Uhr

    von Bernd Goldammer:

    Muss man der TAZ wirklich erklären, dass in Syrien Bürgerkrieg herrscht? Freischärler aus Katar, oder syrische Armee, wer wird von der UNO für den Abschuss der Granate verurteilt? Ich hätte es gern in der TAZ gelesen. Aber Fehlanzeige! Die Freischärler betteln schon seit Monaten um die Bombardierung ihrer Heimat. Für die syrische Armee wäre der Fehlschuss der Beginn des türkischen Einfalls und evl. sogar der NATOD- Bündnisfall. Die können am Granatbeschuss türkischer Grenzdörfer kein Interesse haben. Wer also war es? Der UN-Beschluss wirkt ziemlich irrational. Aber die TAZ müsste es doch besser wissen. Die Türkei könnte das ganze Spektakel leicht beenden. In dem sie die Freischärler nicht permanent mit Waffen und Munition beliefert. Vielleicht wurde die Granate durch ihr eigenes Grenzland geschleust?

  • 05.10.2012 11:36 Uhr

    von Holkan:

    Erstaunlich wie man sich wegen ein paar lächerlicher Raketen so ins Zeug legt. Mit so einem Beschuss muss Israel tagtäglich fertig.

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