• 18.10.2012

Grüne in Hamburg

„Das erhöht die Bindungswirkung“

In Castings wird die Doppelspitze zur Bundestagswahl gesucht. In Hamburg nehmen vier Prominente teil und ein paar Vertreter der Schratfraktion. von Sven-Michael Veit

  • 25.10.2012 00:16 Uhr

    von OmmandanteOmOn:

    ...@ Hallo Herr Pa trick Held die...

    IM auf trag einer Grünen Idee ...

    Vom Weltfrieden geht aller Wahrer Gewinn aus...+ ein

    Alles Sein ist Dabei Dabei Sein ist alles...

    Alles Liebe

    O O O

  • 22.10.2012 17:07 Uhr

    von Patrick Held:

    Mein Name ist Patrick Held und ich bin einer der Menschen, welche die Welt, Deutschland und die Grünen nicht brauchen. Nur zitiert wurde ich nicht oder gesagt warum es einen jungen Menschen wie mich nicht braucht, der bereit ist für die Politik und den nachhaltigen Wandel allen Lebensbereichen alles zu geben. Ich gebe alles um eine junge Wahlalternative zu sein, bin der Einzige der auch mutig zu dem Fakt steht, dass wir Verzicht auf überflüssigen Luxus zum Thema machen müssen.

    Man kann uns belächeln. Man kann uns beleidigen, aber schreib meinen Namen in Deinen Artikel und sag mir warum Du mein Ende willst!

    Meine Name ist Patrick Held, ich saß dort oben und ich kämpfe für Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit und dazu stehe ich.

    Ich glaube daran, dass jedes Individuum etwas bewegen kann und wenn ihr sehen wollt was der Mensch macht den die Welt nicht braucht dann seht Euch dies an:
    http://www.youtube.com/watch?v=0wZbBsI0O5w&feature=youtu.be&t=2m4s

    Dutschke hat sich nicht öffentlich für mich ausgesprochen, weil er mich so lustig findet, sondern weil er an meine Ideale glaubt: http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kurz-und-schmerzhaft/dutschke-spricht-ein-held-fuer-deutschland/7251084.html

  • 19.10.2012 18:15 Uhr

    von fazit:

    Ich nehme zur Kenntnis, dass die Grünen aus 4 Spitzen-Politprofis, und ansonsten aus "Schraten", Freaks und Wirrköpfen bestehen, die sich bei öffentlichen Auftritten nur blamieren und zum Deppen machen. Wenn das so ist, ist es wohl besser, die Profis machen es. Aber vielleicht stimmt das ja auch gar nicht. Und warum kandidieren eigentlich keine Nicht-Promi-Frauen? Das ist doch alles ziemlich merkwürdig.

  • 19.10.2012 16:54 Uhr

    von Ralph Griesinger:

    Ja, ist lustig bei den Grünen, wenn sich einfache Mitglieder einfach so zur Wahl stellen dürfen. Da kann man schon mal eine halbe Seite voll kriegen. Ich frage mich allerdings, warum ich diese Woche keine Zeile über den Programmparteitag der Grünen Niedersachsen am Wochenende lesen durfte. Solche Fragen wie z.B. die eindeutige Positionierung zur Abschaffung des Verfassungsschutzes, um nur eine zu nennen, scheinen nicht weiter interessant zu sein. Sogar unser Käsblatt in Osnabrück hat das hingekriegt. Aber zum Glück gibts ja Internet, da ist man auf die taz nicht angewiesen.

  • 19.10.2012 09:57 Uhr

    von Detlev:

    Wenn die Grünen regieren wollen, müssen sie mit anderen Parteien koalieren und dann ist die liebe Basisdemokratie und das mediale Spielchen mit Nicht-professionellen Politikern schnell passé.

    Bislang gibt's keine Wechselsstimmung und die Kandidaten der Grünen sind alle nicht Zugpferde für mehr als 10 (plus X, 0 Prozent). Um den elitären, Agenda-Peer Steinbrück ins Amt zu drücken, müssten die Grünen schon 20 Prozent holen. Und da kommen die Promis, die Spitzenkandidaten eben doch ins Spiel. Joschka Fischer war 1998 deutlich besser in Reden, Artikeln, in seiner medialen Wirkung und in seiner Selbsdarstellung als die hier genannten zusammen.

    Bislang fehlt bei den Grünen die Einsicht, dass diese Wahl mit viel Gegenwind stattfindet und dass es kein Recht auf Wahlsieg gibt. Von einer kampfbereiten Basis ist man doch weit entfernt und dass hier die nebensächlichsten Figuren für die Unterhaltung, für die Kerninfo, sorgen, zeigt doch, wie leicht bislang die grüne Basis den Wahlkampf 2013 nimmt.

    Mit Peer Steinbrück hat die SPD einen schweren Fehler gemacht und die Grünen werden da mitreingezogen, ob es ihnen passt oder nicht. Nur extreme Anstrengung der Basis könnte jetzt noch einen Unterschied machen. Dafür müsste es aber vor allem um große inhaltliche Auseinandersetzungen gehen. Das ist ja nicht die Wahl des Schulsprechers aus der Oberstufe, sondern eine Wahl mit weitreichenden Konsequenzen. Ich denke mal, die Grünen müssen sofort aus ihrer Comfort-Zone gepresst werden, damit die Partei nicht flopt.

  • 19.10.2012 09:55 Uhr

    von KaVau:

    Es handelt sich hier um einen Kommentar (was manche Kommentarschreiber vielleicht nich bemerkt haben). Und wie ich finde einen überaus gelungenen und unterhaltsamen.

  • 19.10.2012 09:20 Uhr

    von Kimme:

    Also, ich habe mich köstlich amüsiert. :)

    Das ist gute politische Satiere mit einem ordentlichen Informationsgehalt. Bitte bitte bitte machen Sie sich die Mühe und machen eine Rubrik daraus und nehmen Sie regelmäßig eine der Parteien oder ihre Vertreter aufs Korn.

    Das hier Kritik von GrünInnen kommt, die sich auf den Schlipss getreten fühlen war klar. Dass diese austeilen aber nicht einstecken können ist kein Geheimnis. Das interessiert mich als politisch interessierten aber parteibuchlosen Menschen aber nicht die Bohne.

  • 19.10.2012 07:51 Uhr

    von Werner Winkler:

    Der erste Satz ist eine Frechheit und Herabwürdigung ohnegleichen. Ich hätte nie gedacht, so etwas in der taz zu lesen.

  • 19.10.2012 01:38 Uhr

    von Silke:

    Bei einigen Basiskandidaten schäme ich mich tatsächlich fremd, doch einige haben gute Gründe für ihre Kandidatur. http://www.fr-online.de/wiesbaden/gruene-wiesbaden-bundestagswahl-2013-gegen-das-gruene-establishment,1472860,20614572.html

  • 18.10.2012 22:43 Uhr

    von Ergänzung:

    Ergänzung für Katrin Göring-Eckart:

    Luther hat sich ausdrücklich gegen die Bauernaufstände zu Beginn des 16. Jahrhunderts ausgesprochen und mit dem Ausruf "drum haue, schlage, steche was da kann" zur Unterstützung der adligen Heere aufgerufen.

  • 18.10.2012 22:20 Uhr

    von Vito:

    Ich habe irritiert in die Adresszeile meines Browsers geschaut. Diese Art, bestimmte Parteien lächerlich zu machen, ist einfach zu sehr nach SPIEGEL-Art und dieser Zeitung mit dem kleinen Titel absolut unwürdig.

    Ja, die Grünen duzen sich. Na und? Wieso deshalb die Vornamen in Anführungszeichen? Und warum muss man sich über ein Bisschen an basisdemokratischen Elementen in einer demokratischen Partei in so despektierlicher Weise lustig machen? Die Hinterzimmer-Demokratur à la CDU ist besser?

    In der Tat ist die Auswahl der Kandidaten in diesem Fall überwiegend zwischichtig zwischen Dilettanten und Politprofi. Aber das ist kein Beleg dafür, dass die basisdemokratischen Aspekte falsch sind. Sondern ein Indiz, dass auch die Grünen inzwischen derartig in der institutionellen Demokratie angekommen ist, dass auch in dieser Partei Quereinsteiger von vorne herein ihre Chance so niedrig einschätzen, dass sie es gar nicht erst versuchen -- es sei denn sie sind viel zu jung oder hoffnungslos naiv. Übrig bleiben dann wieder die wendehalsigen Politprofis mit ihren abgedroschenen Phrasen, denen einst hoffnungsvolle Grünen-Wähler davon laufen oder bleiben, weil man jenen genauso wenig wie ihren Kollegen aus anderen Parteien zutraut, die Probleme ernsthaft im Sinne der ursprünglichen Parteiideale zu lösen. Zumal die neuen alten Kandidaten ja alle schon die Gelegenheit hatten, etwas zu bewegen, und es dann nur in sehr unbefriedigender Weise getan haben.

    Sich über dieses Symptom eines Grundproblems unseres derzeitigen politischen Systems lustig zu machen statt es zu benennen, erfüllt insofern nicht den Anspruch dieser Zeitung.

  • 18.10.2012 18:50 Uhr

    von Kein Kunde:

    Einen für die Katrin.

    "Martin Luther war überzeugt von der Möglichkeit des Teufelspaktes, der Teufelsbuhlschaft und des Schadenszaubers und befürwortete die gerichtliche Verfolgung von Zauberern und Hexen"

    "Genau wie Luther befürwortete Johannes Calvin die Verfolgung und Hinrichtung von Hexen. Unter Berufung auf die Bibelstelle Exodus 22,17 LUT erklärte Calvin, Gott selbst habe die Todesstrafe für Hexen festgesetzt. In Predigten tadelte er darum jene, welche die Verbrennung der Hexen ablehnen, und wollte sie als Verächter des göttlichen Wortes aus der Gesellschaft ausstoßen."

    Quelle schnödes Wikipedia.


    Mal ganz ehrlich, kommt man sich als Protestant nicht manchmal unglaublich blöd vor? So auf hohem Ross in der Tiefgarage über Katholiken herziehend?


    Welcher Konfession entspringen nochmal die ach so verhassten amerikanischen Republikaner?

    Jaja, ich weiß, die größte Gruppe sind da die übermächtigen Katholiken, die aber, das vergisst man ja so leicht, aus mexikanischen Zimmermädchen bestehen.

  • 18.10.2012 18:43 Uhr

    von Kein Kunde:

    Ach ja, Protestant wie Katrin wäre ich auch gerne, so ein moralischer Persilschein ist was feines.

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