Eine Urwahl zur Spitzenkandidatenfrage liegt auf der Hand, sagt Parteichef Özdemir. Mit dem Beschluss bügelt der Vorstand die Idee einer Teamlösung von Göring-Eckardt ab.von Ulrich Schulte
@Rudi Dutschke, die sogenannten "Basis-Leute" sind meist grün hinter den Ohren und daher hochgradig manipulierbar. Richtig wäre es Fachpolitiker á la Kerstin Müller nach vorn zu bringen. Als ehemalige Staatsministerin im Auswärtigen Amt ist sie die einzige mit Erfahrung. Trotzdem spricht vieles für Katrin Göring-Eckardt. Die Grünen sind groß geworden über den evangelischen Kirchentag. An die Tradition von Antje Vollmer gilt es anzuknüpfen. Die schweigende Mehrheit würde das begrüßen. Nur der Parteivorstand würde gerne die eigenen Kandidaten durchbringen.
23.08.2012 11:44 Uhr
von gegen unsoziale grüne Politik von Trittin und Co:
"Rot-grüne Reformen nutzten vor allem den Reichen
Die rot-grüne Regierung hat in sieben Jahren Amtszeit vor allem den reichsten Menschen des Landes geholfen. Diese These legt nun eine Studie zum Steueraufkommen nahe – mit beeindruckenden Zahlen.
In den letzten Jahren sind ausgerechnet die durchschnittlichen Steuersätze der Superreichen deutlich gesunken. Das ist das Ergebnis einer Studie von Stefan Bach (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), Giacomo Corneo und Viktor Steiner (beide Freie Universität Berlin), die demnächst im “German Economic Review” erscheint, das der traditionsreiche Verein für Socialpolitik herausgibt.
Bis 1998 – also vor den Steuerreformen der rot-grünen Bundesregierung – stieg der Anteil der zu zahlenden Steuern mit wachsendem Einkommen noch relativ gleichmäßig an, zeigen Corneo, Bach und Steiner. So mussten die reichsten 50.000 Haushalte, die mindestens eine Million Mark pro Jahr verdienten, 37 Prozent zahlen. Die Allerreichsten 50 – mit jährlichen Einkommen jenseits der 100 Millionen – zahlten sogar 48 Prozent.
Der Durchschnittssteuerzahler dagegen musste 12 Prozent abführen.Unter der rot-grünen Bundesregierung Gerhard Schröders änderte sich das Bild aber deutlich. Ihre Steuerreformen führten nicht nur zu einer generellen Reduzierung der Einkommensteuersätze, sondern auch zu einem Knick in der Progression.
Die Superreichen wurden überproportional stark entlastet und zahlen seitdem relativ gesehen weniger Steuern. So müssen die 50 Superreichen nur noch 29 Prozent ihres Einkommens abgeben, stolze 19 Prozentpunkte weniger als zu Kanzler Kohls Zeiten. Sie zahlen damit relativ gesehen weniger als diejenigen, die zwischen einer halben und 2,5 Millionen Euro verdienen. Die nämlich haben jetzt den höchsten Durchschnittssatz: 34 Prozent. “Die Progressivität der Steuer hört beim reichsten Prozent auf”, schreiben die Forscher.
Der Grund für den Knick in der Kurve: Die Reformen gaben den Superreichen einen Werkzeugkasten an legalen Steuertricks, mit dem sie ihr zu versteuerndes Einkommen massiv drücken konnten. Weil sie ihr Einkommen meistens aus unternehmerischen Tätigkeiten und nicht als Arbeitslohn beziehen, standen ihnen nun viele Schlupflöcher offen, zum Beispiel bei Leasing- und Mietgeschäften im Immobilienbereich."
Der "grüne" Bundesvorsitzende "Özdemir betonte (...) „Und wie schon in der Vergangenheit werde ich auf den Straßen und Marktplätzen gemeinsam mit unseren Spitzenkandidaten für das bestmögliche grüne Ergebnis kämpfen“.
Grusel, grusel, da werde ich wieder einen weiten Bogen machen, wenn ich diesen neoliberalen Átlantikbrückenmann in der Hauptstadt sehe. Der Bonusmeilenmann flog ja per Hubschrauber zur Demo in Stuttgart. Dekadenter und Steuergeldverschwenderischer geht es nicht!
Auch wenn ich Claudia Rothund Bilderberg - Trittin nur von weitem seh, renne ich vor Ekel weg.
Wie bei den beiden Frauen Künast und Göring-Eckhard, die stets verlogen "soziale Gerechtigkeit" vortäuschen, nur um dann gemeinsam mit ihren grünen Parteifreunden die übelsten neoliberalen Gesetze durchzupeitschen.
TRAUM: Hoffentlich wählt die Grünen - Basis endlich mal Basis-Leute an die Grünen-Spitze, die gegen solche antidemokratischen ruinösen Gesetze wie den ESM und den Fiskalpakt sind.
- Falls es die gibt. Welche inhaltlichen Positionen vertreten denn die beiden Basis-Leute, die nun zur Wahl als Spitzenkandidaten antreten???
Stellt die Basis-Kandidaten doch mal in der taz vor!
Ich bin für Basis-Leute, die für die Abschaffung von Hartz IV sind und für ein existenzsicherndes Grundeinkommen für Arbeitslose, ohne diesen von Rot-Grün erfundenen herrrschenden Sanktionsterror. Die für die Abschaffung der Leiharbeit, der Minilöhne usw. sind, die von Rot - Grün durch die vollkommen falsche Agenda 2010 eingeführt wurden.Basis-leute, die gegen Kriegseinsätze wie im Kosovo und in Afghanistan eingetreten sind und die auch künftig gegen ähnliche Kriegseinsätze der bundeswehr eintreten wollen.
23.08.2012 08:19 Uhr
von Horsti:
Was machen die GRÜNEN denn, wenn mit Trittin und einem männlichen Basiskandidaten 2 Männer gewählt werden? Dann ist die Urwahl ungültig, weil die Basis keine Frau gewählt hat, oder wie?
Leserkommentare
26.08.2012 21:43 Uhr
von mdarge:
@Rudi Dutschke, die sogenannten "Basis-Leute" sind meist grün hinter den Ohren und daher hochgradig manipulierbar. Richtig wäre es Fachpolitiker á la Kerstin Müller nach vorn zu bringen. Als ehemalige Staatsministerin im Auswärtigen Amt ist sie die einzige mit Erfahrung. Trotzdem spricht vieles für Katrin Göring-Eckardt. Die Grünen sind groß geworden über den evangelischen Kirchentag. An die Tradition von Antje Vollmer gilt es anzuknüpfen. Die schweigende Mehrheit würde das begrüßen. Nur der Parteivorstand würde gerne die eigenen Kandidaten durchbringen.
23.08.2012 11:44 Uhr
von gegen unsoziale grüne Politik von Trittin und Co:
"Rot-grüne Reformen nutzten vor allem den Reichen
Die rot-grüne Regierung hat in sieben Jahren Amtszeit vor allem den reichsten Menschen des Landes geholfen. Diese These legt nun eine Studie zum Steueraufkommen nahe – mit beeindruckenden Zahlen.
In den letzten Jahren sind ausgerechnet die durchschnittlichen Steuersätze der Superreichen deutlich gesunken. Das ist das Ergebnis einer Studie von Stefan Bach (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), Giacomo Corneo und Viktor Steiner (beide Freie Universität Berlin), die demnächst im “German Economic Review” erscheint, das der traditionsreiche Verein für Socialpolitik herausgibt.
Bis 1998 – also vor den Steuerreformen der rot-grünen Bundesregierung – stieg der Anteil der zu zahlenden Steuern mit wachsendem Einkommen noch relativ gleichmäßig an, zeigen Corneo, Bach und Steiner. So mussten die reichsten 50.000 Haushalte, die mindestens eine Million Mark pro Jahr verdienten, 37 Prozent zahlen. Die Allerreichsten 50 – mit jährlichen Einkommen jenseits der 100 Millionen – zahlten sogar 48 Prozent.
Der Durchschnittssteuerzahler dagegen musste 12 Prozent abführen.Unter der rot-grünen Bundesregierung Gerhard Schröders änderte sich das Bild aber deutlich. Ihre Steuerreformen führten nicht nur zu einer generellen Reduzierung der Einkommensteuersätze, sondern auch zu einem Knick in der Progression.
Die Superreichen wurden überproportional stark entlastet und zahlen seitdem relativ gesehen weniger Steuern. So müssen die 50 Superreichen nur noch 29 Prozent ihres Einkommens abgeben, stolze 19 Prozentpunkte weniger als zu Kanzler Kohls Zeiten. Sie zahlen damit relativ gesehen weniger als diejenigen, die zwischen einer halben und 2,5 Millionen Euro verdienen. Die nämlich haben jetzt den höchsten Durchschnittssatz: 34 Prozent. “Die Progressivität der Steuer hört beim reichsten Prozent auf”, schreiben die Forscher.
Der Grund für den Knick in der Kurve: Die Reformen gaben den Superreichen einen Werkzeugkasten an legalen Steuertricks, mit dem sie ihr zu versteuerndes Einkommen massiv drücken konnten. Weil sie ihr Einkommen meistens aus unternehmerischen Tätigkeiten und nicht als Arbeitslohn beziehen, standen ihnen nun viele Schlupflöcher offen, zum Beispiel bei Leasing- und Mietgeschäften im Immobilienbereich."
http://www.nachdenkseiten.de/?p=14234#h09
Quelle: Handelsblatt
23.08.2012 11:22 Uhr
von Rudi Dutschke:
Der "grüne" Bundesvorsitzende "Özdemir betonte (...) „Und wie schon in der Vergangenheit werde ich auf den Straßen und Marktplätzen gemeinsam mit unseren Spitzenkandidaten für das bestmögliche grüne Ergebnis kämpfen“.
Grusel, grusel, da werde ich wieder einen weiten Bogen machen, wenn ich diesen neoliberalen Átlantikbrückenmann in der Hauptstadt sehe. Der Bonusmeilenmann flog ja per Hubschrauber zur Demo in Stuttgart. Dekadenter und Steuergeldverschwenderischer geht es nicht!
Auch wenn ich Claudia Rothund Bilderberg - Trittin nur von weitem seh, renne ich vor Ekel weg.
Wie bei den beiden Frauen Künast und Göring-Eckhard, die stets verlogen "soziale Gerechtigkeit" vortäuschen, nur um dann gemeinsam mit ihren grünen Parteifreunden die übelsten neoliberalen Gesetze durchzupeitschen.
TRAUM:
Hoffentlich wählt die Grünen - Basis endlich mal Basis-Leute an die Grünen-Spitze, die gegen solche antidemokratischen ruinösen Gesetze wie den ESM und den Fiskalpakt sind.
- Falls es die gibt. Welche inhaltlichen Positionen vertreten denn die beiden Basis-Leute, die nun zur Wahl als Spitzenkandidaten antreten???
Stellt die Basis-Kandidaten doch mal in der taz vor!
Ich bin für Basis-Leute, die für die Abschaffung von Hartz IV sind und für ein existenzsicherndes Grundeinkommen für Arbeitslose, ohne diesen von Rot-Grün erfundenen herrrschenden Sanktionsterror. Die für die Abschaffung der Leiharbeit, der Minilöhne usw. sind, die von Rot - Grün durch die vollkommen falsche Agenda 2010 eingeführt wurden.Basis-leute, die gegen Kriegseinsätze wie im Kosovo und in Afghanistan eingetreten sind und die auch künftig gegen ähnliche Kriegseinsätze der bundeswehr eintreten wollen.
23.08.2012 08:19 Uhr
von Horsti:
Was machen die GRÜNEN denn, wenn mit Trittin und einem männlichen Basiskandidaten 2 Männer gewählt werden? Dann ist die Urwahl ungültig, weil die Basis keine Frau gewählt hat, oder wie?