• 30.10.2012

Häftlingsstreik in Türkei

Hungern für Öcalan

Der wochenlange Hungerstreik kurdischer Gefangener wird für manche lebensbedrohlich. Unterstützer rufen zur Demonstration gegen Erdogan in Berlin auf.von Jürgen Gottschlich

  • 03.11.2012 11:29 Uhr

    von bull:

    Liebe Leute von der Taz hört auf Lügenstorys über die Türkei zu verbreiten.Kein Staat auf diesem Planeten würde sich von Hungerstreiks in irgeneiner Weise beeinflussen lassen.Wo kämen wir denn da hin?

  • 02.11.2012 21:12 Uhr

    von Jürgen Weßling:

    Endlich wird die Situation in der Türkei in der taz zum Thema. Nach dem langen Bericht zur Pressefreiheit in der sonntaz vom 21.10. habe ich mit Interesse den Artikel von Jürgen Gottschlich gelesen. Außer der taz hat nur die Frankfurter Rundschau dazu berichtet (am 26.10.).
    Erdogan hat auf die Appelle zum Einlenken im Zusammenhang mit dem Opferfest nicht reagiert. Meine Schwägerin, die vor 3 Wochen zu 18 Jahren Haft verurteilt wurde, beteiligt sich an diesem Hungestreik. Amnesty International hat schon am 23.10. an die türkische Regierung appelliert, die Rechte der Gefangenen im Hungerstreik zu respektieren und eine unabhängige Untersuchung der Vorwürfe zuzulassen. Erdogan bleibt stur und schürt neuen Hass. In der Türkei gibt es zunehmend mehr Appelle und Proteste, auch von vielen anerkannten Persönlichkeiten. Deutschland und die EU müssen umgehend ihren Einfluss auf die Türkei geltend machen.

  • 31.10.2012 23:09 Uhr

    von seychelle:

    @Seyma Sen: Wer das Land terrorisiert, der muss auch die Konsequenzen tragen!!! Das ist die schwachsinnigste Aussage, die ich seit langem gehört habe. Wer terrorisiert denn hier wen? Wer zündet Dörfer an, vertreibt die Menschen aus ihrer Heimat, foltetr, quält und peinigt sie bis aufs Verderben. Es ist anders oder besser als das was Hitler mit den Juden gemacht hat. Die Kurden wurden zwar in Gefängnisse gesteckt und gefoltert, aber eigentlich waren es Konzentrationslager aus denen viele unglücklicherweise nur tot heraus kamen. Ich möchte mal sehen was in Deutschland los wäre, wenn die Türken hier nicht in ihrer eigenen Muttersprache sprechen, denken, singen und träumen könnten. Wenn sie nicht ihre Moscheen bauen, ihrer Religion nachgehen und ihr Leben, wie es jedem beliebt, leben könnten. Auf die Barrikaden würden hier die Türken gehen! In der Türkei empört man sich schon daran, weil auf Ämtern, öffentlichen Gebäuden etc. Erklärungen, Tafeln usw. auch auf kurdisch übersetzt händen sollen. Was soll das? Warum stört man sich daran? Was bricht euch ab? Das ist respektlos, unmenschlich und das Allerletzte. Gerade von den Türken hier in Deutschland würde ich etwas mehr Sensibilität und Achtung zu diesem Thema erwarten, da sie selbst wissen wie es ist in der Heimat fremd zu sein und dementsprechend behandelt zu werden. Schäm dich!!! Bevor ich jetzt der Nazifraktion zugeordnet werde, sage ich lieber gleich, dass meine Eltern türkischer Herkunft sind. Ich bin Deutsche!

  • 31.10.2012 11:38 Uhr

    von Kiinem:

    @Seyma Sen Wenn Sie sich mit der Kurden-Türken Problematik e r n s t h a f t auseinander gesetzt haben würden, wüssen Sie das Terror (Massenerschießungen, Verschleppung und Folter) seit 1930 von der türk. Regierung aus ging.
    Das die PKK sich in den 70ern und 80ern als Gegründet hat war die konsequenz der ständigen Folter und Assimilierung und Verleugnung des kurdischen Volkes.

  • 30.10.2012 23:36 Uhr

    von Seyma Sen:

    Wer das Land terrorisiert, der muss auch die Konsequenzen tragen!!!

  • 30.10.2012 10:09 Uhr

    von Dr.K.Heine:

    Erst die Armenier, dann die Kurden>>>?? Geplante Reihenfolge, Herr Erdogan?

  • 30.10.2012 08:56 Uhr

    von philip stein:

    Der Hungerstreik ist ein politisches Bekenntnis und
    wird von Aktivisten von Rechts bis Linke gerne ein-
    gesetzt. Wir sollten für diese Entscheidung den nötigen
    Respekt aufbringen und diese Leuten bei ihrem tun nicht
    stören und es ihnen ermöglichen, dies voll auszukosten bis zum natürlichen Ende.

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