• 01.07.2012

Hamburger Reiterstaffel vor dem Aus

Zukunft auf der Weide

Die Reiterstaffel der Polizei steht vor der Auflösung. Das teure Prestigeobjekt hat sich nicht bewährt. Der Einsatz von Pferden in der Stadt war stets umstritten.von Kai Von Appen

  • 03.09.2012 17:21 Uhr

    von Michi:

    Die Hamburger Reiterstaffel wird meiner Ansicht nach einfach nur an den falschen Stellen eingesetzt, die Kollegen in Niedersachsen sind da wesentlich klüger und benutzen die Reiterstaffel zur Patroulie z.B. in der Lüneburger Heide.
    Statt mit den Pferden in der Stadt Patrouilie zu reiten sollte man sich für den Alltagsdienst auf Hamburgs weitläufige Parks und den Elbstrand verlagern, weitläufige Gebiete wo eine motorisierte Streife nicht möglich oder unangebracht ist.

    Meiner Einschätzung nach, ist in der Kostenkalkulation der Punkt Personal für die Beamten immer noch der größte Posten, da man dieses so oder so vorhalten muss, ob beritten oder nicht, würde mich eine Kostenkalkulation ohne die Personalkosten sehr Interessieren.

  • 05.07.2012 01:31 Uhr

    von Kritischer Mensch:

    Das die Pferde bei der Ausbildung unter anderen mit Feuerwerkskörpern beschmissen werden, bis sie nicht mehr weglaufen und es als normal empfinden, zeigt doch schon das es stimmt was der Artikel aussagt.
    Und dies wurde im Regionalmagazin aus Niedersachsen sogar im TV gezeigt, ist also belegt....

  • 04.07.2012 10:36 Uhr

    von Immo G. von Eitzen:

    Da der Großteil der 500 k€ Kosten auf die Gehälter der Beamten entfällt, dürfte der Einspareffekt gering sein, da die ja weiter bezahlt werden, wenn sie auf dem Streifenwagen sitzen.

    Das Video neulich im Innenausschuß zeigte vor allem, mit wie wenig Gewalt sich Einsatzziele mithilfe der Reiter druchsetzen lassen, Infantrie hätte sehr viel mehr Pfeffer und wohl auch Tonfas gebraucht.

    Ansonsten ist der Artikel ein klarer Fall für das erste Gebot von Dieter Nuhr.

  • 03.07.2012 14:34 Uhr

    von Alastar:

    Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen: Ein erbärmlich recherchierter Artikel, Formulierungen auf unterstem Gossen-Niveau und einer Zeitung/Internet-Meldung nicht würdig. Die vielen positiven Erfahrungen anderer Bundesländer werden entweder gezielt oder aus Unwissenheit verschwiegen, stattdessen nur einseitig Plattitüden von Politikern und offensichtlich vollkommen desinformierten sogenannten Tierschützern zitiert. Dazu ein reißerisches aber vollkommen unrepräsentatives Bild. Soll hier informiert oder Meinung gemacht werden? Das nächste mal, liebe TAZ-Redaktion, setzt doch bitte echte Journalisten ein.

  • 02.07.2012 17:00 Uhr

    von Kräuter der Provence:

    Ich würde da gern mal ein kleines Video zu empfehlen:
    http://www.youtube.com/watch?v=pdmPbo3nWq4&feature=related#t=1m34s

    MFG

  • 02.07.2012 10:59 Uhr

    von Rideon:

    Mannmannmann, liebe TAZler, welcher Volo hat das denn geschrieben? Keine Ahnung von Pferden, nicht namentlich erwähnte Experten, die offenbar auch nicht den blassesten Schimmer von Pferdeausbildung haben und dazu noch die ständige Bezeichnung Gaul statt Pferd. Die soll wohl lustig sein, in der ständigen Wiederholung aber nervt siee nur.
    Dass die Staffel in HH nicht so funktioniert wie erwartet, könnte auch an zwei Dingen liegen: Die Staffel gibt es erst zwei Jahre, da fehlen die Erfahrungen, wie sie etwa die Hannoveraner haben. Und möglicherweise ist die Staffel mit elf Pferden einfach zu klein. Da ist das kleine Hannover deutlich besser ausgestattet. Und dort funktioniert es auch.

  • 02.07.2012 03:27 Uhr

    von Wolfgang Banse:

    Auch Tiere haben eine Würde
    Kai von Appen bezeichnet in seinem Artikel über die Reiterstaffel die Pferde als "Gäule"Diese Ausdrucksweise ist um der vierbeinigenGeschöpfe zurück zu weisen.Auch Tieren sollte eine gewisse Würde zugestanden werden.
    Die Reiterstaffel in der Hansestadt der Vergangenheit angehören zu lassen,halte ich persönlich für falsch.In anderen Städten wird diese Art von Polizeipräsenz von der Bevölkerung angenommen.

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