Hausdurchsuchungen wegen Schlecker-Pleite
Mit Rabatt ist nicht zu rechnen
In Stuttgart hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Anton Schlecker eingeleitet. Es besteht der Verdacht auf Untreue und Insolvenzverschleppung.von Nadine Michel
Leserkommentare
19.07.2012 00:06 Uhr
von emil:
blöd, dass ein herr schlecker schwerlich ins gefängnis kommen kann. solche menschen würden vermutlich selbst bei mord unbehelligt ihre bewährung aussitzen dürfen. die deutsche justiz ist sehr vermögens oder auch reputationshörig.
18.07.2012 14:45 Uhr
von Martin D.:
vor allem die scheinfirma der schleckerkinder diente offenbar nur dem zweck, der privaten familie ein vermögen zu sichern. diese firma machte bis zu 50% umsatzrendite, während papa hohe verluste einfuhr. plumper geht es nicht. diese scheinfirma hat schlecker rechtzeitig vor der pleite ausgesaugt.
18.07.2012 14:15 Uhr
von the real günni:
muss man auch erst wirtschaftswissenschaften studiert haben, um zu verstehen, dass sich ein mehrfacher milliardenbetrag privatvermoegen schwer in luft aufloest? zumal herr schlecker nicht gerade als lebemann bekannt war. drogen, prostitution, karibikinseln (siehe: silvio berlusconi), da geht doch noch was. und selbst der hat kaum soviel geld.
was mich so furchtbar aergert, ist, dass diese diskussion erst jetzt kommt, nachdem 25.000 menschen ihre existenzgrundlage verloren haben und selbst die politik (FDP) zu geizig war, eine transfergesellschaft fuer schlappe 70 mio zu gruenden. als ob diese summe nicht irgendwo in der schleckerfamilie aufzufinden waere.
das ist menschenverachtend.