• 14.09.2012

In eigener Sache

taz schlägt Sarrazin

Die taz hat keine Schmähkritik über Thilo Sarrazin verfasst. Das entschied das Oberlandesgericht Frankfurt/Main und wies einen Verbotsantrag Sarrazins zurück.

  • 16.09.2012 19:55 Uhr

    von Rosie:

    Dabei sind die Medien die Größten H.U. R. E.N
    Sie halten es mit jedem Regim was gerade am Ruder ist!

  • 16.09.2012 17:06 Uhr

    von David Korn:

    @Thorben

    DANKE Thorben, wenigstens mal ein vernünftiger Kommentar in der rot-grünen Grütze hier.

  • 16.09.2012 11:39 Uhr

    von Cometh:

    ... Man ersetze Sarrazin durch Fischer/Schröder und dieselbe Formulierung abgedruckt in einer anderen Zeitung: Geheult hätten einige vor Empörung. Wahrscheinlich wäre der Prenzlauer Berg in Gebärstreik getreten, die Taz hätte Sonderausgaben jeden Tag gebracht und Herr Bofinger hätte den Niedergang der Sprachkultur beklagt. Sogar Lafo hätte einen Solidaritätsartikel geschrieben und den Papst zum handeln aufgefordert. Aber so ...

  • 15.09.2012 21:38 Uhr

    von Thorben:

    Wessen Hure seid ihr?
    Die der Muslime, der Grünen...?
    Aber was soll`s- Sarrazin hat über 1,4 Mio Bücher verkauft. Das ist seine Genugtung. Und er hatte mit jeder Silbe recht.

  • 15.09.2012 18:35 Uhr

    von Thomas Klingberg:

    Ich bin schockiert über diesen "Hurenvergleich". Mir wird ganz übel, wenn Menschen als "billig" und "noch brauchbar" bezeichnet werden - damit meine ich die Huren. Gedanklicher Abfall einer elitären Bildungsbürgerschaft! Und jetzt kommt mir nicht damit, dass ihr das lyrisch meint. Kein Cent mehr für taz!

  • 15.09.2012 16:34 Uhr

    von EriwansNachhall:

    Stoisch, peinlicher Sarrazin.
    Vom Landgericht zum OLG und immer noch kein Recht erhalten. Natürlich kommt nun die Pawlowsche Kritik, Deutschland ist links geworden.
    Bei Menschen die rechter als rechts stehen, ist alles andere links.

    Ein Politiker der nur in Exceltabellen steckt, falsch interpretiert, sollte endlich anfangen zu leben. Es gibt Menschen, ausserhalb eines Monitors.

    Eine Reflexion.
    Dank deutschlands Integration gibt es in Italien weniger Bandenmitglieder der Mafia und in Wolfsburg mehr Autos die indirekt Sarrazin finanzieren.
    In Süditalien gibt es nur zwei Wege, Mafia oder Militär.
    Verweigerung von öffentlichen Bauaufträgen können zur Hinrichtung eines Bürgermeisters führen. Angelo Vassallo
    http://sositalien.wordpress.com/2010/09/10/erinnerung-an-angelo-vassallo/
    Wäre das der geistige Sarrazin Weg?

    Ein Dank an die Justiz, richtig gemacht.

  • 15.09.2012 14:51 Uhr

    von antifant:

    Die größte und älteste Hure sind die Medien, welche die ihnen vorgegebenen Meinungen veröffentlichen und zensiert mal mehr mal weniger einseitig berichten.

    Sarrazin ist mit seinem Buch ein ganz kleiner Teil dieser großen "Medienhure" geworden, wobei er ja die zensierten Themen und Inhalte bringt, also positiv agiert.
    Geld hat er trotzdem genommen das stimmt, aber für den Mut und die unberechtigte Schmäh ist das allemal ein verdientes Schmerzensgeld. "Denn wer die Wahrheit schreibt, braucht ein schnelles Pferd(bzw. Auto)", und das gibts nicht für lau.

  • 15.09.2012 14:18 Uhr

    von P.Haller:

    Ach, Matthes, was würde ich ihrer Meinung nach wohl schreiben, wenn ich diesen Mist gelesen hätte ?
    Das überlass ich dann doch lieber ihnen und ihresgleichen, denn davon gibt's ja offensichtlich ne ganze Menge. Und was ich von euch halte, erspare ich ihnen mal ganz locker !!!

  • 15.09.2012 13:57 Uhr

    von @coolray:

    "kruden thesen", "geistigen brandstifter"

    Sie haben die anderen Hohlphrasen vergessen: Stammtisch, im sowieso fischen, Schreibtischtäter, Rechtspopulist und was es noch so für Floskeln gibt, um eine sachliche Auseinandersetzung zu vermeiden. Die Linken langweilen zunehmend.

  • 15.09.2012 13:13 Uhr

    von Matthes:

    @Peter Haller.

    Eins ist sicher, ein Buch von Sarrazin haben Sie nie gelesen. Sonst würden Sie nicht so eine gequirlte K.... schreiben.

  • 15.09.2012 12:55 Uhr

    von P.Haller:

    Ich kann mich Michael Klein nur anschliessen !
    Zieht vor Sarrazins Haus und huldigt dem Meister.
    Aber nervt hier nicht immer rum.
    Ansonsten kann ich der taz nur gratulieren, jedoch tut man einer alten Hure unrecht, wenn man sie im gleichen Atemzug mit Sarrazin nennt. Eine alte Hure ist mir jedenfalls x-mal lieber und hat für dieses Land mehr getan als so ein rechter Rattenfänger!! Oder wie siehst du das, Weber ?? Was machst du mit deinem Geld ?

  • 15.09.2012 12:13 Uhr

    von jpa:

    Frankfurt?! Wer klagt denn bitte in Frankfurt und nicht in Hamburg, wenn er Zensurwünsche hat?

  • 15.09.2012 12:10 Uhr

    von Wahrheitssager:

    @Schroedingers:was glauben Sie, was ein guter Journalismus nach ihrer Meinung wäre. Sie brauchen nichts zu sagen ich kann mir schon vorstellen. Z.B.

    Wenn TAZ nach ihrem Mund schreiben würde. Das wäre was gel.

  • 15.09.2012 11:39 Uhr

    von Schroedingers:

    @Michael Klein

    Die taz sollte nicht zu sehr triumphieren.

    Egal, um welches Subjekt der Bepoebelung es hier nun geht, - diese Wortwahl war Bildniveau.

    Anderen "journalistischen Huren", die weder billig noch journalistisch brauchbar sind, wie ein Herr Yuecel, der regelmaessig in seiner Wortwahl ueber die Straenge schlaegt, wuerde man ein aehnliches Verfahren mit einem anderen Ausgang sehr wohl goennen.

    Irgendwie ging die Erkenntnis bei der taz inzwischen verloren, scheints, was wirklich gute journalistische Arbeit ausmacht und wie man deren Ergebnisse dann auch treffsicher satirisch artikulieren kann...

  • 15.09.2012 11:08 Uhr

    von weber:

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Sarrazin in Revision gehen wird, da dass Urteil nicht den gängigen Urteilen zum Thema Persönlichkeitsrechte entspricht. Es ist eine Beleidigung, und die ist auch für Promis verboten.

    Wenigstens kommt Sarrazin so wieder in die Presse, das nutzt auch dem Verkauf seiner Bücher. Und sein "Deutschlandabschaffer" ist ja das erfolgreichste Sachbuch der letzten 60 Jahre, das ist schon ein schöner Erfolg. Vor allem weil nun endlich auch einmal die breite Masse des Volk etwas aufgeklärt wird über die Probleme und Ursachen in unserem Land.
    Die Hauptmedien berichten ja nur einseitig und stark zensiert, da kommt viel Wahrheit ja gar nicht mehr durch zum Bürger, die aber durch das tägliche Erleben viel mehr Ahnung haben, als dem Staat und dem linken Feuilleton lieb ist.

    Mir haben auch viele Migranten sogar Muslime gesagt, dass sie das Buch gut und richtig finden, das waren allerdings alles Leute, die arbeiten und der Demokratie zugewandt sind, also nicht von Sarrazin kritisiert wurden.

  • 15.09.2012 10:58 Uhr

    von weber:

    @Michael Klein

    "Rattenpöbel" als Bezeichnung für Sarrazinfans, das ist aber ganz braune Nazisprache, wo Göbbels von "Ungezieher im Osten" sprach.

    Mancher versucht sich noch so sehr in seinem roten Schafspelz zu tarnen, und zeigt dann ganz unverwunden mehr braune Gesinnung, als die Kritisierten.

  • 15.09.2012 10:06 Uhr

    von Anne:

    Die Sarrazin-Anhänger hätten einfach gewaltätig und brandschatzend durch die Innenstädte ziehen sollen. Dann würde man sie auch für voll nehmen und weiterhin die schlimme Provokation der taz verurteilen.

  • 15.09.2012 09:35 Uhr

    von coolray:

    wieso mitleid mit diesem herrn haben, der mit seinen kruden thesen viel geld vedient hat und der von talk-show zu talk-show gezogen ist. ich gönne ihm diese niederlage von ganzem herzen, weil es diesen geistigen brandstifter mal wieder zurechtstutzt.

  • 15.09.2012 09:11 Uhr

    von Michael Klein:

    @XXX!
    @Weber!
    @thxyz!

    Sie beide können ja gerne Herrn Sarrazin einen Kondolenzbrief schicken und ihm Ihre beider Anteilnahme bekunden.
    Und im Übrigen: Lieber eine Zeitung, die für Geld linke Meinungen verrtritt, als eine Zeitung, die den rechtsrassistischen Rattenpöbel hofiert! Die hatten Sarrazin ja en masse unterstützt!

  • 15.09.2012 08:34 Uhr

    von vic:

    Da sitzt er nun der arme Tor, und kommt sich ganz alleingelassen vor.
    Glückwunsch, taz!
    Das muss man doch noch dagen dürfen;)

  • 15.09.2012 07:04 Uhr

    von Brandt:

    Die taz ist so eine Art BILD-Zeitung für rot-grüne Wählerschichten. Deftige Formulierungen sollte sich Herr Sarrazin gefallen lassen. Herr Sarrazin sollte sich mehr Sorgen darüber machen, dass niemand auf den Gedanken kommt, seine Abschlußarbeiten zu durchleuchten.

    Sein Buch "Deutschland schafft sich ab" wimmelt von statistischen Fehlern.

    Da heißt es auf S. 91 „Bei den Migranten wurde bereits gezeigt, dass jene Migrantengruppen besonders viele Nachkommen haben, die als besonders bildungsfern eingestuft werden müssen, also vor allem die Migranten aus der Türkei, dem Nahen Osten und aus Afrika (vgl. Tabelle 3.1).“ Die Formulierung „wurde bereits gezeigt“ sowie der Verweis auf Tabelle 3.1 erwecken den Eindruck, als habe er diese These mit „Daten und Fakten“ belegt. Der durchschnittliche Leser wird sich an dieser Stelle nicht mehr an Tabelle 3.1 erinnern können, denn sie ist 30 Seiten vorher abgedruckt. Macht man sich aber die Mühe, Tabelle 3.1 nachzublättern, so erkennt man, dass Tabelle 3.1 die These überhaupt nicht belegt, sondern lediglich aufführt, wie viele Migranten aus welchem Land kommen und welche Altersverteilung sie haben.

    Bei der Wiedergabe der Arbeiten zur Erblichkeit der Intelligenz macht er grobe Fehler.

    In der Originalquelle heißt es: „1. Die hohen Langzeitstabilitäten in der Intelligenzleistung, die bereits in der frühen Kindheit um r = .50 betragen und ab der späten Kindheit auf über r = .80 ansteigen, sprechen für das Vorliegen eines stabilen Persönlichkeitsmerkmals.“ (S. 417f.) Hier tauchen also die Werte 0,50 und 0,80 auf – aber es sind keine Prozentsätze, sondern es handelt sich hier um den Produkt-Moment-Korrelationskoeffizienten nach Bravais/Pearson, das in der Statistik am häufigsten verwendete Zusammenhangsmaß. Tatsächlich kann man eine Korrelation auch in Prozent ausdrücken, nämlich wie viel Prozent der Varianz der abhängigen Variable durch die unabhängige erklärt werden. Dieses Maß wird vom Determinationskoeffizienten R2 angegeben, dieser ist aber das Quadrat von r, in unserem Fall also 0,25 und 0,64. Wenn hier etwas variiert, dann ist es nicht zwischen 50 bis 80 Prozent, sondern zwischen 25 und 64 Prozent.

    Entgegen des Forschungsstandes behauptet er, dass moslemische Frauen dauerhaft mehr Kinder bekommen als Akademikerinnen. Tatsächlich findet ein demographischer Übergang statt, der in jeder Industriegesellschaft eintritt. Die Kinderzahlen der moslemischen und der akademischen Frauen nähern sich an.

  • 15.09.2012 00:39 Uhr

    von Biohazard:

    Gegen Dr. Sarrazin hetzen ist eben einfach und ungefährlich - da dessen Anhänger keine Muslime sind.

  • 14.09.2012 23:52 Uhr

    von Daggi Dinkelschnitte:


    Übel! Jetzt müssen Menschen sich schon mit *piep²* vergleichen lassen.

  • 14.09.2012 22:52 Uhr

    von Friiiederich:

    Glückwunsch an die TAZ! Weiter so!
    Eine Beleidigung wäre es zu behaupten "Sarrazin sei eine alte Hure."
    Aber Ihr hattet ja geschrieben er wird "von Journalisten benutzt..." Das ist etwas ganz anderes, und das Gericht hat richtig entschieden.

    Ich hätte nicht gedacht, daß Sarrazin so empfindlich ist, und gleich zum Gericht rennt.
    Grade der! Er hat sich ja selbst schon höchst grenzwertig ausgedrückt.

  • 14.09.2012 22:08 Uhr

    von T.V.:

    Ein Hoch auf die Schadensfreude und den Lacher im Bildtext. Wer seine Dummheit in die Welt hinausträgt und damit Millionen verdient, verdient auch die Schmäh.. ach nein, die durch die Pressefreiheit gedeckte Meinung von Journalisten lesen zu müssen.

  • 14.09.2012 21:53 Uhr

    von weber:

    Die taz ist doch auch nur eine alte Hure, die für Geld eine linke Meinung vertritt und in den Artikeln verbreitet. Von daher versteh ich nicht, was ihr gegen Sarrazin habt, wenn er doch auch nur das macht, womit ihr Geld verdient.

  • 14.09.2012 21:06 Uhr

    von Die boesen Migranten:

    Nichts hat sich geaendert in Deutschland.
    Noch nie hat eine Hure vor Gericht gewonnen.

  • 14.09.2012 20:17 Uhr

    von Peer:

    Liebe taz ! Herzlichen Glückwunsch ! Dies ist ein guter Tag für die Freiheit der Presse, und ein schlechter für Herrn Sarrazin, der hierauf vermutlich aber nicht öffentlich reagieren wird, das ist nicht sein Stil. Ich habe noch einmal nachgelesen was Sie im Juni über "Crazy Sarrazin" geschrieban haben und ich muss zugeben: das hat was! Bravo! Jedes Wort davon ist unentbehrlich. Mut und den Möchtegern Mächtigen auf die Finger schauen ist die Aufgabe der Presse. Und das machen Sie wirklich gut. Ich glaub das zahl ich !!

  • 14.09.2012 19:59 Uhr

    von thxyz:

    Im Ruhrgebiet sagt man dazu:

    "Wer et sacht, der is et auch!"

    Also was ist die TAZ?
    Eine alte ...

    Und das ist keine verbotene Schmähkritik.

  • 14.09.2012 19:35 Uhr

    von XXX:

    Hmm, was würde die taz wohl zu folgender Variante sagen:
    "Ulrike Herrmann wird inzwischen von der Finanzwelt und der ihr hörigen Politik benutzt wie eine alte Hure, die zwar billig ist, aber für ihre Zwecke immer noch ganz brauchbar, wenn man sie auch etwas aufhübschen muss."?
    Ich finde, vor solchen Redeweisen sollte man sich hüten und kann Herr Sarrazin durchaus verstehen, dass er sich beleidigt fühlt.

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