• 16.10.2012

Innenminister heizt Flüchtlingsdebatte an

Keine Chance auf Asyl

Einen „zunehmenden Asylmissbrauch“ sieht Innenminister Friedrich. Doch die realen Zahlen sind weit weniger dramatisch. Zum Beispiel in Köln.von Pascal Beucker

  • 21.10.2012 23:07 Uhr

    von free to move:

    wie schön war es erst letzten Sonnabend in Berlin
    als über 6.000 Menschen ihre Solidarität den
    protestierenden Flüchtlingen bei einer megafetten Demogezeigt haben! Respekt Leute was Ihr da auf die Beine gestellt habt!
    Jetzt wäre es mal an der Zeit, daß außer Herrn Ströwele sich auch mal andere Politprominenz bei den Flüchtlingen zeigt und mit ihnen spricht.Keinen Mut?

    Hoyerswerda,Solingen,Mölln es war doch im August genau vor 20 Jahren und ich schäme mich noch heute für die Menschen die in Tötungsabsichten gegen Menschen aus Niedertracht handelten.
    Wo war eigentlich damals die Kirche?

    @Innenminister Friedrich :
    Fischen am rechten Rand auf die immerwieder gleiche primitive und plumpe Art und Weise! Schämen Sie sich! Haben Sie keine besseren Strategieberater in Ihrem Büro am Schreibtisch sitzen?

    Kein Mensch ist illegal!
    Bleiberecht überall!

  • 17.10.2012 17:07 Uhr

    von Heiße Luft:

    Wie sieht "zunehmender Asylmißbrauch" aus? Bisher waren es bedeutend über 90%. Jetzt 100%? Wo ist eigentlich das Problem? Man macht einfach weiter wie seit 20 jahren und sorgt weiter für das beliebte "Dulden", den eigentlichen Motor der "Zuwanderung". So wie es CDU, CSU, SPD, GRÜNE und FDP seit Jahrzehnten betreiben. Es sind wohl eher Worte an die Klientel die sonst keinen Unterschied mehr erkennt zwischen CSU und Grünen. In einem Jahr sind Wahlen danach ist es wieder ruhig und man macht weiter. Die taz sollte es nicht zu laut kritisieren sonst denken manche nach und es entsteht noch eine Opposition.

  • 17.10.2012 16:08 Uhr

    von Ossi:

    @Wessi

    Ich Ostdeutscher Demokrat schäme mich für Wessi Gutmenschen wie sie schon lange.

  • 17.10.2012 10:50 Uhr

    von Argumentationslinie:

    Die deutschen Politiker sollten tatsächlich überlegen, ob sie auf dem Rücken der Flüchtlinge Poltik machen sollten. Roma auf dem Balkan (und nicht nur dort) werden diskriminiert und drangsaliert und haben keine Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft. Aber das ist (leider) kein Asylgrund. Daher sollten auch die Flüchtlingsorganisationen dies nicht durcheinanderbringen. Es gibt viele Menschen, die tatsächlich asylberechtigt im Sinne der geltenden Gesetze sind und für diese sollte ein faires Verfahren gelten. Das ein reiches Land wie Deutschland auch für andere Flüchtlinge eine Lösung finden muss, ist unabhängig davon selbstverständlich.

  • 17.10.2012 09:46 Uhr

    von Kimme:

    Ich hab gehört die Taliban und andere Radikalislamisten werden in Afghanistan von staatlicher Seite auch massiv diskriminiert, ja sogar verfolgt.
    Dort wäre es sogar noch eher angebracht diesen Asyl zu gewähren, da sie mit Waffengewalt bedroht werden. *ironie off*

    Liebe taz, es besteht ein reales Problem bei der Zuwanderung, welches aber definitiv nich per se in der MEnge der Asylsuchenden liegt. Ich denke die Politik hat es seit Jahren versäumt, entsprechende Strukturen zu schaffen und damit meine ich nicht die Aufnahmekapazitäten in Flüchtlingsunterkünften. Nein vielmehr fehlen massiv Integrationsangebote wie Sprachkurse und Fortbildungsmöglichkeiten für Zuwanderer. Es muss den Menschen ermöglicht werden legal erwerbstätig zu sein und für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen.
    Auf der anderen Seite muss es unsere Gesellschaft aber auch endlich schaffen, Forderungen an die Zuwanderer zu stellen, ohne sich gleich dem Vorwurf des Nazis ausgesetzt zu sehen. Ist dem nicht so entwickelt sich unser Staat zum Selbstbedienungsladen für Integrationsunwillige, die es sicherlich auch gibt. Im Endeffekt profitieren alle Seiten von einer guten Integration, die keinesfalls bedeutet seine eigene Kultur oder Glauben aufzugeben. Insbesondere die Kinder und folgende Generationen der Zuwanderer wird so eine gleichwertige Teilhabe und Erwerbschancen ermöglicht.

  • 17.10.2012 09:39 Uhr

    von meine sache:

    Es ist beschämend und traurig in welchem Zustand die Asylheime sind; dreckigste, stellenweise baufällige Anlagen, die nicht selten den geringsten Hygieneanforderungen genügen.

    Erschwerend kommt nun hinzu, dass der Rassismus der sogenannten "Mitte der Gesellschaft" sich seit den 90er kaum gezehntelt hat - sich also proportional zu den Flüchtlingsströmen verhalten.

    So ist das eben hier, bist du Flüchtling, bist du unerwünschtes Subjekt - und die sog. "pol. Mitte" liebt es diese Klischees zu bestärken und verächtliche Gesetze zu verabscheiden oder grob fahrlässig nicht zu handeln.

    Wie heißt es so schön: Tolerante Nazis?!

  • 17.10.2012 09:18 Uhr

    von Westberliner:

    Ich schäme mich für Innenminister Friedrich und andere gegen Flüchtlinge hetzende Menschen aus Deutschland.

  • 17.10.2012 08:22 Uhr

    von Lars:

    Ja, es ist schon merkwürdig - eine Stadt, in der Millionen Menschen Leben, "schafft" es nicht, 400 weitere Menschenwürdig aufzunehmen - aber das ist ja gerade Teil unseres unwürdigen Asylkonzeptes, die Unterbringung in möglichst schlechten Verhältnissen - "sonst kommen ja nur noch mehr".

    Ein Wahlkampfmärchen seit den frühen 80ern, mit schlimmsten Folgen für alle Beteiligten. Und wie geschickt Ängste geschürt und Zahlen verschwiegen werden, ist geradezu peinlich.

    Es ist traurig, das immer noch solche Stimmen zu hören sind, traurig das sie so wenig öffentlich geächtet werden, und zu hoffen dass die Masse nicht auf das Gesülze rechter Medien und rechter Politiker (die gern beschworene "Mitte" ist das ja wohl nicht mehr) hereinfällt.

    Zigtausend Mitläufer_innen beim Köln-Marathon am letzten Wochenende mussten merkwürdigerweise auch nicht in Turnhallen schlafen, dabei kamen die teilweise gar "über Nacht".

  • 17.10.2012 07:24 Uhr

    von Friedrich ist in Berlin im Asyl:

    Friedrich ist in Berlin ebenfalls im Asyl, allerdings in einem teuer entlohnten.
    Friedrich ist aus Bayern - ein Grund mehr, ihn aus Berlin auszuweisen und nach Bayern zurück auszuliefern.
    Sollen die Bayern Friedrich durchfüttern und ihm H4 gnädigerweise geben.

  • 17.10.2012 06:37 Uhr

    von vic:

    Friedrich der Tapfere verteidigt Deutschland an der Heimatfront.
    Meines Wissens haben wir unterm Strich immer noch Abwanderung. Es sind nur die Falschen die gehen...

  • 16.10.2012 22:40 Uhr

    von Vorschlag:

    Die taz-Leser könnten doch alle spenden und die taz könnte das Geld treuhänderisch verwalten wovon die Asylbewerber dann großzügig ausgestattet werden. So ist allen gedient: die Leser haben ein gutes Gewissen, die Roma haben Geld und die restlichen Steuerzahler müssen dafür nicht aufkommen.

  • 16.10.2012 21:45 Uhr

    von PeterWolf:

    Sehr geehrter Herr Beucker,

    finden Sie nicht, dass das Asylrecht für tatsächlich Verfolgte existiert und ein Missbrauch desselben gerade diesen schadet?


  • 16.10.2012 20:45 Uhr

    von zombie1969:

    Über 90% der angeblichen Flüchtlinge sind ohnehin junge muslimische Wirtschaftsmigranten oder Kriminelle. Die wirklich Verletzlichsten in Kriegen und Konflikten, wie Frauen und Kinder, sind in D als Flüchtlinge nach wie vor die Ausnahme. Nur noch peinlich dieses Asylgesetz.

  • 16.10.2012 20:39 Uhr

    von Nicht schön:

    Wer halbwegs etwas über die Situation der Roma in Serbien und Mazedonien weiß, muss die Einschätzung sie seien Wirtschaftsflüchtlinge geradezu zynisch finden. Hat der Herr Friedrich keine Berater, die ihn da aufklären?

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