Innenministerium bestohlen

De Maizière ohne Wasserhähne

Zuerst der Bundesnachrichtendienst und nun auch der Neubau des Bundesinnenministeriums: Unbekannte klauten wohl Teile der Sanitärausstattung.

Hat zum Glück eine Flasche Wasser dabei: Innenminister De Maizière. Foto: dpa

BERLIN dpa | Im neu errichteten Berliner Bundesinnenministerium haben laut einem Bericht der Berliner Zeitung unbekannte Diebe im großen Stil Wasserhähne und andere Sanitärausstattung gestohlen. Bei der Polizei seien 34 Strafanzeigen eingegangen, schreibt das Blatt.

Die Polizeipressestelle in Berlin konnte dies am Montagabend zunächst nicht bestätigen und sich auch ansonsten nicht zu dem Sachverhalt äußern. Erst im März war in der neuen Zentrale des Bundesnachrichtendienstes in der Hauptstadt der Diebstahl von Wasserhähnen entdeckt worden. Dort zogen die Taten einen schweren Wasserschaden nach sich.

Im Neubau des Bundesinnenministeriums hatte dagegen das Entwenden von Wasserhähnen, Klobrillen oder auch Toilettenpapierhaltern laut Zeitung keine ernsteren Folgen. Zum genauen Zeitpunkt des Diebstahls gibt es keine Angaben.

Die Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums waren Ende April in das neue Gebäude in Alt-Moabit gezogen. Die Höhe des Sachschadens sei noch unklar. Inzwischen seien alle Sanitäranlagen wieder komplett ausgestattet und benutzbar.

.

Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

Haben Sie Probleme beim Kommentieren oder Registrieren?

Dann mailen Sie uns bitte an kommune@taz.de

Ihren Kommentar hier eingeben