• 14.09.2012

Islamisten gegen Westen

Botschaften unter Feuer

Wütende Demonstranten versuchen westliche Botschaften im Sudan, Ägypten und in Tunesien zu stürmen. An der deutschen Vertretung in Khartum legen sie Feuer.von Karim El-Gawhary

  • 16.09.2012 16:37 Uhr

    von Annette:

    @ von Frieden: Schon mal daran gedacht, dass der Angriff auf den amerikanischen Botschafter nicht von Islamisten, sondern von under cover arbeitenden Ghadafi-Getreuen geführt worden sein könnte? Die müssten eigentlich auch ein Interesse daran haben, Zwietracht zu sehen.

  • 16.09.2012 10:14 Uhr

    von Tom Richter:

    Vorwort im Koran:
    die Unterscheidung der Muslime in "aufgeschlossene
    Modernisten" einerseits und"konservative Fundamentalisten" andererseits ist innerhalb des islamischen Denkens eine Unmöglichkeit. Denn entweder hält man sich als Muslim an die Fundamente des Islam und führt die Gesetze der islamischen Lebensordnung aus, oder aber man handelt dem zuwider
    Träumt schön weiter oder lest den Koran.

  • 16.09.2012 09:01 Uhr

    von Beobachter:

    Ich halte weder den Zeitpunkt des Videos für Zufall, noch die gezielten Angriffe gegen westliche Botschaften.

    Soll die westliche Öffentlichkeit mental auf den nächsten Krieg gegen ein islamisches Land vorbereitet werden???

    http://news.antiwar.com/2012/09/15/us-leads-unprecedented-war-games-exercise-in-strait-of-hormuz/

  • 16.09.2012 06:45 Uhr

    von Annette:

    @Hanni: wie würden Sie denn diesen Mob nennen? Etwa "Wutbürger", wie sie die Zeitung Junge Welt verharmlosend schreibt? Der Sturm auf die Botschaft in Sudan war organisiert und nicht nur spontane Wut. Für solche Ausschreitungen genügt eine kleine, gut organisierte Truppe. Die haben sich genau überlegt, was sie machen und wie. Wie sie z.B. ohne sich zu verletzen über den NATO-Draht kommen.
    Dabei ist es egal, ob es Islamisten waren oder Provokateure, die vom Regime gesteuert sind. Sie haben jedenfalls sich islamistisch aufgeführt und andere mitgerissen.

  • 16.09.2012 06:25 Uhr

    von Annette:

    @espressoboy:
    Danke für diese Informationen. Das ist der beste Beitrag zum Thema, den ich bisher gelesen habe.

    @Ilona:
    Liebe Ilona, ja, es gibt Mütter, die ihre Kinder in einen "heiligen" Krieg schicken, um sie zu opfern. Den Kindern wird von klein auf eingetrichtert,dass es die höchste Sache überhaupt ist, sich für das Volk, den Propheten, den rechten Glauben,für die Nation oder eine andere wichtige Sache zu opfern. Der Märtyrerkult und die Heldenpropaganda sind im Nahen Osten endemisch, aber nicht nur dort. Ich erinnere Dich daran, dass es hier früher auch so war, schau Dir nur mal die Kriegerdenkmäler aus dem 1. Weltkrieg an.
    Ich war ganz baff, als ich vor einigen Monaten ein Video auf youtube entdeckte, in dem eine Palästinenserin klar sagt, dass die Liebe eines Sohnes zu seiner Mutter in höchstem Maße dadurch zum Ausdruck gebracht werde, dass er sich opfere. Denn wenn er im Jihad stürbe, werde die Mutter, die solche Söhne großgezogen habe, sofort ins Paradies kommen, und der Sohn gleich mit.

    Das sind nicht nur Islamistinnen, sondern dieses uns Mitteleuropäern mittlerweile unverständliche Phänomen des Märtyrerkultes findet sich im gesamten Nahen und Mittleren Osten, mir ist es z.B. bei den Kurden aufgefallen,und bei den Iranern, aber auch die linksradikalen Türken sind nicht ganz frei davon. Und auch die lateinamerikanische Revolution kam bekanntermaßen nicht ohne Leute, die den Heldentod gestorben sind, aus.

  • 16.09.2012 01:25 Uhr

    von Gast1234:

    @Hanni: "Sprache ist Macht"

    Richtig! Und Sie bemächtigen sich zu verharmlosen.

    @Hanni: "Sie bestimmt Bilder in unserem Kopf und unser Handeln"

    Wieder richtig! Es wird in diesem Land kein Frieden herrschen, wenn ehemalige Bürgerrechtsbewegungen Bilder produzieren, in denen Faschisten wie die des Islams bildlich geschönt werden.

    Gerade weil Sie eine Frau sind verstehe Passagen wie "selbst wenn sie Muslime sind" überhaupt nicht.

  • 15.09.2012 23:30 Uhr

    von juergen:

    Kulturrelativismus ist was fuer Islamversteher und Judenhasser.

  • 15.09.2012 20:03 Uhr

    von Piet:

    Und jetzt nochmal, alle zusammen:

    "Islam ist Friiiiiiiiiede!"

  • 15.09.2012 16:39 Uhr

    von Werner R.:

    Da sieht man wie lächerlich diese Islamisten sind. Brandschatzen und morden wegen ein paar Bildchen und Filmchen. Wie oft werden Christen schlimmer beleidigt, aber wir ignorieren das und rufen nicht zur Gewalt auf.

  • 15.09.2012 14:49 Uhr

    von Ilona:

    Liebe macht blind,Wut auch ;-)

    Sehr geehrter Herr Westerwelle!
    Wo kann man sich beschweren?

  • 15.09.2012 13:46 Uhr

    von Trulla:

    @Hanni, es sind Einbrecher, Plünderer, Brandstifter und andere Kriminelle.

  • 15.09.2012 12:45 Uhr

    von Zensurla:

    Na, Linkszensor,, weder Schiss und deshalb wird zensiert bis zum bitteren Ende? Safür bekommt die taz de goldene Apeasemt-Medallie.

  • 15.09.2012 11:39 Uhr

    von espressoboy:

    Zum Sudan:

    In allen Medienberichten wird übereinstimmend von mehreren tausend Menschen / Demonstranten / Islamisten gesprochen. Ich habe inzwischen in meinem Leben viele Demonstrationen gesehen, wenn 5.000 Menschen auf die Straße gehen, sind das weitaus mehr als die, die man auf den Bildern / Videos sieht. Dafür ist viel zu viel Raum zwischen den Menschen, bereits einige Meter hinter den "Aktiven" ist Platz. 500 könnte ich mir vorstellen, waren das. Niemals 5.000.

    In einem Medienbeitrag wurde die Vermutung geäußert, dass der Präsident Bashir innerparteiliche Probleme hat, da er den islamistischen Kurs derzeit nicht hart genug vertritt. Die Duldung der Proteste, bzw. der Aufruf zu diesen passt zu dem Bild.

    Es ist gleichzeitig nicht vorstellbar, dass die sudanesischen Einsatzkräfte in irgendeiner Form überrascht oder überfordert waren.
    - Wenn die deutsche Botschaft sich seit Tagen vorbereitet, wird auch die sudanesische Administration davon gewusst haben.
    - Die Stadt ist äußerst stark kontrolliert, kaum etwas kann da jenseits der Kontrollorgane passieren.
    - Die Armee/Polizei verfügt über sehr starke Kontingente an Anti-Riot-Einheiten und führt seit über zwanzig Jahren einen Bürgerkrieg. Antieskalation ist dabei nicht ihre Standardstrategie. Auch dies ist ein Grund, warum der arabische Frühling noch nicht auf dieses Land übergegriffen hat.

    Des weiteren vermisse ich jegliche Überlegung in allen Artikeln, was die aussenpolitischen Gründe hinter den Ausschreitungen gegen die Dt. Botschaft sind. Ist es evtl. die Unterstützung Deutschlands des Südsudans im Aufbau von Infrastruktur?

  • 15.09.2012 11:34 Uhr

    von @ Ilona:

    Ihr engagierter Aufschrei in allen Ehren, aber die Ölscheichs und die fanatischen Moslems, die Sie damit erreichen wollen lesen leider keine TAZ.

  • 15.09.2012 11:33 Uhr

    von Amerika:

    Wer die amerikanische Botschaftsflagge verbrennt soll sich doch bitte nicht über Beleidigungen eines Propheten beschweren.
    Amerika hat jetzt jeden Grund militärisch zurückzuschlagen, aber Obama wird das nicht tun, und so auch die Wahl verlieren. Ich denke zu Recht, wer nicht vor bzw. hinter seinem Land steht, sollte es auch nicht anführen.

  • 15.09.2012 11:26 Uhr

    von NoIslamFaschos:

    Genau 11 Jahre nach dem Islamistischen Terroranschlag in NY haben die Moslems in Nordafrika nichts besseres zu tun, als westliche Botschaften anzuzünden und einen amerik. Botschafter zu ermoden.
    Das ist so, als wenn in Deutschland die NPD zum Jahrestag des Reichtagsbrandes unter Jubelfeiern ein Asylbewerberheim in Flammen aufgehen lassen würden.

    Mir zeigt das nur, dass Bushs Kampf gegen die "Achse des Bösen" weit mehr Berechtigung hat, als bisher in dt. Medien zugegeben. Und das wir Westler nicht nachgeben sondern noch zugeben müssen, um Islamisten in Deutschland und der Welt zu bekämpfen. D.h. kein feiges Wegducken vor den Verbrechen der Islamfaschisten wie den Salafisten in Deutschland und Europa.

  • 15.09.2012 11:07 Uhr

    von Zensurla:

    Na, hat die taz wieder kritische Kommentare zensiert? Gut so, es ist ja schließlich ein islamischer Mob gewesen - da wird dem Volk ja grundsätzlich Apeasement empfohlen.

  • 15.09.2012 10:28 Uhr

    von Thomas Sch.:

    Hallo Ilona, hallo Hanni,
    da werden Leute abgeschlachtet und Ihr doziert über Sprachgebrauch und Krieg im allgemeinen. Irgenwie scheint Euch die Sache nicht so richtig zu berühren, also das mit Mord und Totschlag.

  • 15.09.2012 10:26 Uhr

    von Realitätsverdrängung deluxe:

    Hier fehlen bestimmt 90% der Kommentare. Zensur. Das alein zeigt wie sehr man die Realität verdrängt um innenpolitisch keine andere Linie fahren zu müssen. Auch Hitlers Politik wurde trotz Rassengesetzen und Einmarsch in die Tschechoslovakei so weichgezeichnet. Da war das KZ Dachau bereits in Betrieb. Man wollte unbedingt einen krieg vermeiden. Die Folgen sind bekannt.

  • 15.09.2012 07:58 Uhr

    von awongoro:

    Nordafrika regt sich aus geistiger Stumpfheit massenhaft und gewalttätig über nichts auf. Ist das alles was sich in ihren Köpfen bewegt ? Wird jetzt der Kakao teurer ?

  • 15.09.2012 07:15 Uhr

    von Harun:

    Früher oder später waren Angriffe auch auf BRD-Botschaften im Nahen Osten und Nordafrika zu erwarten- Nicht zuletzt nach Oberst Kleins straffrei gebliebener Mitverantwortung für das Massaker in Kundus, die zwielichtige Rolle der BRD im Irakkrieg, die oft höchst einseitige de-facto-Parteinahme für Israel und die Westmarionette Abbas (z.B. Lieferung von U-Booten, die Atomwaffenraketen abschießen können), die BRD-Marine vor der palästinensischen Küste um "Waffen" für die Palästinenser abzufangen usw./// Nach den tieferen -oft abgespaltenen- Motiven dessen, was "Meinungsmacher" hierzulande verächtlich "arabische Extremisten, "religiöse moslemische Eiferer" nennen , wäre einmal grundsätzlich zu fragen. Oben habe ich als e i n e s solcher Motive schon die demütigende Erfahrung der Ohnmacht der Kolonisierten benannt. Darüber kann man in Frantz Fanons "Les damnés de la terre" Erhellendes lesen. Unter dem religiösen Furor der Islamisten dürfte sich sehr oft -und ungewußt- diese Kolonisierten-Erfahrung und die daraus entstehende ohnmächtige Wut der Gedemütigten verbergen, die durch die eingangs erwähnten heutigen Verbrechen des westlichen Neokolonialismus in Nahost, Kleinasien und Nordafrika ständig erneuert und angefacht werden. /// Für viele politisch bewußte Araber, auf jeden Fall aber für die militanten Islamisten (die sich ihre Unterstützer oft rekrutieren in den vom Nato-West-Kapitalismus jahrelang zu seinen Gunsten gerne hingenommenen und von seinen Marionetten wie Mubarak blutig aufrechterhaltenen, bitterarmen und "bildungsfern" gehaltenen arabischen Slums) gehört die BRD inzwischen eher zu diesen Nato-Neokolonialisten.. .Es war ja schon länger von militanten Islamisten angekündigt worden, daß sie die BRD als Feind ansehen müßten, den es zu bekämpfen gelte.///Wegen der immensen Nato-Waffenüberlegenheit und dem Fehlen jeglicher Möglichkeiten, einen Krieg gegen die Nato-Staaten in deren Länder zu tragen, können die Islamisten dort bestenfalls Attentate wie das in Toulouse oder Bombenanschläge verüben, wie es die algerische FLN während des Algerienkrieges in Frankreich tat. Vor einer solchen Entwicklung haben besonnene deutsche Kritiker der BRD- Machteliten--Kriegspolitik in Kleinasien, aber auch de facto in Palästina, schon lange gewarnt .Sie wird kommen, wenn nicht eine radikale Umkehr der deutschen Außenpolitik im Nahen Osten und Nordafrika begonnen wird!

  • 15.09.2012 07:07 Uhr

    von Demokratie-Troll:

    Zyniker behaupten ja, das Volk sei dumm, vergesslich und unbegrenzt manipulierbar von den Herrschenden.
    2011 standen Gaddafis Panzertruppen vor Bengasi, auf die Rebellen wartete Ende. Nato und USA haben ihnen den Hals gerettet.
    Interessant ist, wie sich der Charakter der Proteste verändert hat im arabischen Raum. Als der so genannte "arabische Frühling" begann und die Hilfe des Westens für die Befreiung noch erbeten wurde, wurde in den Parolen der Anschein erweckt, zwischen den Ideen der Aufständischen und dem Liberalismus des Westen passte kein Blatt Papier, so nahe würde man sich stehen. Kaum ist der Sieg errungen, schütten die Schreihälse auf der Straße ihre von Hass gespickten Parolen der Gewalt über den ehemaligen Kampfgenossen aus.
    Wo sind denn jetzt die Leute des "arabischen Frühlings" in Libyen und deren Freunde, die damals um Hilfe geschrieen haben, wo ist ihre Empörung über diesen heimtückischen Verrat?
    Vom geliebten Befreier zum Unterdrücker und ewigen Todfeind: YouToub machts möglich mit dem 10 Minuten Filmchen eines anscheinend strafrechtlich verurteilten Bankbetrügers.^^

    Ohne die US-Diplomaten, die in Bengasi ermordet wurden, wären die Rebellen längst tot oder hätten sich vor den Mordbanden des Gaddaficlan in Europa als Asylanten in Sicherheit bringen müssen und wären jetzt unsere lieben Nachbarn. Beides ist uns erspart geblieben.^^

  • 15.09.2012 06:00 Uhr

    von Ilona:

    MÜTTER KLAGEN AN!!! Gebären wir die Kinder,daß sie sich gegenseitig abschlachten sollen? Das Öl buddelt ihr aus,aber unsere Kinder buddelt ihr dafür ein. Wieviel Liter Blut wollt ihr noch vergießen,ihr Sklaven des Geldes? Ich habe 600,- € Rente im Monat und bin glücklich und zufrieden. Einen Fernseher brauche ich nicht,da man diese Grausamkeiten nicht mehr sehen kann. Mich fragte erst gestern wieder ein junger Mann: Warum ist Krieg? Ich konnte es ihm nicht beantworten.

  • 15.09.2012 05:50 Uhr

    von Hanni:

    im gesamten Artikel ist wechselweise von "demonstranten" und "islamisten" die rede. Ich finde es politisch inkorrekt, diese begriffe in diesem zusammenhang gleichzusetzten.

    wütende menschern, die auch zu gewalt greifen, müssen nicht gleich islamisten sein, selbst wenn sie muslime sind und der hintergrund religiös bedingt ist. Dieser begriff ist so negativ belegt, dass damit alle demonstranten gleichermaßen verteufelt werden. Es sind zornige Menschen, aber das macht sie nicht zu religiösen fanatikern.

    PS: sprache ist macht. sie bestimmt die bilder in unserem kopf und unser handeln.

  • 15.09.2012 00:42 Uhr

    von Khalil:

    1. Und Ihr Richter, wie verfolgt Ihr den, der im Tun ein Betrüger ist und ein Angreifer, und doch auch gekränkt ist und schimpflich behandelt? (Khalil Gibran)

    2. Friede = Nicht-Krieg.

    3. Demokratie ist stets indiskret.

    4. Die Religion mit sich selbst leben, dann lachen. Du lachst und die Welt verändert sich.

  • 14.09.2012 23:51 Uhr

    von Ann:

    Aufpassen! Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte! Wer provoziert hier wen? Bei den extremen Ausschreitungen zählt die Ursache ja kaum noch, so aufgehetzt und fanatisch wie die Massen sich verhalten! Ziel der Islamisten ist die Feindschaft zwischen Muslimen und Christen.

  • 14.09.2012 23:04 Uhr

    von Frieden:

    Der ermordete US-Botschafter Chris Stevens galt als einer der frühesten Unterstützer im Freiheitskampf gegen den Diktator Gaddafi, noch lange bevor dieser gestürzt wurde. Jetzt hat er seinen Dank von den islamischen "Rebellen" empfangen. Ungläubiger bleibt Ungläubiger. Islam bedeutet natürlich Frieden-was sonst. Das kann man gar nicht oft genug wiederholen. Man kann diesen Frieden täglich in U-Bahnen, Schulen, im Nachtleben oder im Freibad erleben. Dank Integration ist es in den lletzten 14 jahren in denen diese betrieben wird noch viel besser geworden. Das erlebt man täglich. Besonders als Frau. Wie es noch besser geht sieht man natürlich dort wo Muslime die Mehrheit bilden. Natürlich nur bis man tot ist.

  • 14.09.2012 22:52 Uhr

    von Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt:

    Was wäre eigentlich los wenn in Europa Leute so auf die Ermordung von Menschen wegen einem dämlichen Film reagieren würden? Würdet ihr dann auch so trocken berichten? Früher war die Erstürmung von Botschaften ein Kriegsgrund. Ich denke es gäbe keine solchen Taten mehr wenn Europa als Antwort anfangen würde zu mobilisieren. Das ewige Daherkriechen wird dort nicht als Toleranz sondern als Schwäche der Ungläubigen vertstanden. Die massenhafte Ermorordung von Christen im Sudan, Ägypten und jetzt in Syrien wäre ein sehr guter Grund aufzustehen. Stattdessen liest man nur Appeasement. Das ist falsch.

  • 14.09.2012 22:42 Uhr

    von Teermaschine:

    Verstörend

    Wer will die Menschen in diesem Land noch von der Friedfertigkeit der islamischen Religion überzeugen, wenn weltweit die Gläubigen hasserfüllt den Tod ganzer Völker fordernd aus dem Gottesdienst strömen? - Ich befürchte, die Tragweite der Ereignisse dieses Tages kann niemand seriös einschätzen; aber es wird sicher lange andauern, ehe verlorenes Vertrauen zurückgewonnen werden kann.

  • 14.09.2012 22:34 Uhr

    von Thomas:

    Die politischen Meinungen zur Unterdrückung des nahen Ostens durch den Westen mögen ja mehr oder weniger zutreffen. Aber im wesentlichen geht es hier doch um etwas anderes, und das verursacht bei mir tiefes Unbehagen: Menschen sind bereit zu morden, weil jemand ihren religiösen Führer, der seit Jahrhunderten tot ist und den sie nie persönlich gekannt haben, verunglimpft. Zur Verdeutlichung mag ein Beispiel aus unserer "Kultur" dienen: 1979 veröffentlichte die Monty Python-Truppe den Film "Das Leben des Brian", der sich über Bibelfilme und für viele Christen auch über Jesus lustig machte.

    In Europa empfanden manche den Film als harmlos, andere konnten darüber lachen. In den USA gab es einen Sturm der Entrüstung durch christliche Fundamentalisten (mit dem Humor von Monty Python haben die "Amis" eh Probleme). Auch heute warnen in den USA Fundamentalisten vor diesem Film. Aber -
    und dies ist der große Unterschied zwischen der christlichen und islamischen Kultur: Die Monty-Python-Truppe muss nicht um ihr Leben fürchten! Wenn heute - 2012 - wieder ein Film nach dem Muster von "Das Leben des Brian" in alle westlichen Kinos käme, nur das es darin nicht um Jesus, sondern um Mohammed ginge - wir hätten in Kürze einen Weltkrieg !

  • 14.09.2012 21:31 Uhr

    von Margret:

    Ich liebe diese Religion des Friedens. Ach wäre unser Deutschland doch schon islamisch, wie würde ich mich freuen. Es gibt nichts Besseres auf dieser Welt.

  • 14.09.2012 21:04 Uhr

    von andrej:

    "Ich begreife auch nicht, was damit bezweckt wird. Dafür gibt es keinerlei religiöse Begründung“, sagte Kizilkaya."
    Interessant. Die gesamte islmische Welt von scheint den Islam nicht verstanden zu haben -dafür muss man dann wohl en weitgehend unbekannter Vorsizender eines deutschen Islamverbandes sein. Und da das ganze ja an einem Freitag geschah, müssen die Prediger in den Moscheen in Ägypten Jemen, Sudan tc. wohl besonders wenig von ihrer Religion verstehen.

  • 14.09.2012 20:32 Uhr

    von Nima Ch.:

    In Libyen demonstrieren "Muslime" gegen Angriffe auf Botschaften
    Es gibt auch Menschen, die gegen diese fanaische Muslime auf die Straße gehen. Ich finde, die Presse sollte auch sie zeigen.

    PS: Auf meinem Blog habe ich ein Foto davon veröffentlicht.

    http://dustandtrash.blogspot.de/2012/09/muslime-die-wir-mogen.html

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