Als ich diese Nachricht im Radio hörte, nahm ich an die taz würde betonen, dass die Räumung der Siedlung schon mehrfach verschoben wurde und die UNO sowieso alle israelischen Siedlungen für illegal hält. Sogar das Wort "Bauernopfer" kam mir in den Sinn. Aber es ist ja ganz anders gekommen!
01.09.2012 18:44 Uhr
von end.the.occupation:
>> Damals wurde Madagaskar vorgeschlagen.
Wie wäre es alternativ mit einer Diät - a la Dov Weisglass - im Gazastreifen, in dem 90% des Trinkwassers als nicht für den Konsum durch Menschen geeignet gelten? Jener von Israel kontrollierten Palästinenser-Reservation, in der nach Ansicht der UN ab 2020 kein menschenwürdiges Leben mehr möglich sein wird?
Wessen Träume realisiert Israel denn in Gaza? Die der Architekten von 'Madagaskar'?
30.08.2012 17:11 Uhr
von Harald:
@Ute
Interessanter Vorschlag. Das gab ja schon einmal. Damals wurde Madagaskar vorgeschlagen. Dazu kam es dann leider, aufgrund widriger Umstände nicht. Aber aufgehört hat dieser Traum nie, nur firmiert er heute unter anderem Namen.
30.08.2012 15:56 Uhr
von Ute:
Unsere Merkelregierung könnte hier vermittelnd eingreifen und den Siedlern Grund und Boden in Mecklenburg oder Bayern anbieten, z.B aufgegebene Bundeswehrstandort.
Allerdings stimmt es schon, dann hätten die Siedler ja auch gleich in Ohio, New-York oder Alberta bleiben können.
30.08.2012 14:39 Uhr
von Fann:
Ok, nehme alles zurück - habt ja entsprechend schnell nen Artikel verfasst!
30.08.2012 14:17 Uhr
von Harald:
"Aus Sicht der UNO ... " d.h. aus Sicht der Vollversammlung, nicht aus Sicht des Sicherheitsrats.
Ohne diesen wäre der größte Traum der Vollversammlung, endlich ihren einzigen Zweck zu erfüllen und Israel, in Begleitung von Friedenstauben und Schalmeienklang, in der von der Mehrheit der Staatschefs der Vollversammlung angedachten Endlösung, zu vollenden.
Selbstverständlich unterstützt von den Gesinnungsgenossen in Europa, deren Haltung zum Judentum einer vorbildlichen Traditionslinie folgt.
Israel steht für all das Satanische, was von diesen menschenröchelnden, friedenstauben Staatschefs in der Vollversammlung strikt abgelehnt und bekämpft wird: Multikulturelle Gesellschaft, Demokratie, Rechtsstaat, Religionsfreiheit, Bildung, wirtschaftlicher Erfolg.
Ohne Israel, diesen Stachel im Fleisch der Welt, wäre das seit der Bronzezeit palästinensische Westjordanland, von Israel geschichtsfälschend umbenannt in Judäa und Samaria, endlich frei und rein. Frei und rein von ...
30.08.2012 13:42 Uhr
von Fann:
Ich denke aus aktuellem Anlass ist diese Nachricht wichtiger und für Deutschland bedeutender:
Affront, und das gleich 2x: Einmal bei der widerrechtlichen Landnahme und der Baumaßnahme, zum Zweiten, indem man offensichtlich vor den Augen der Palestinenser die Häuser, die viele Armen als Bleibe dienen könnten, abreißt. Unvermögen und Unwillen ein (Friedens-)Zeichen zu setzen. Das ist offenbar israelische Friedenspolitik.
Leserkommentare
03.09.2012 09:05 Uhr
von Flippo:
Als ich diese Nachricht im Radio hörte, nahm ich an die taz würde betonen, dass die Räumung der Siedlung schon mehrfach verschoben wurde und die UNO sowieso alle israelischen Siedlungen für illegal hält. Sogar das Wort "Bauernopfer" kam mir in den Sinn.
Aber es ist ja ganz anders gekommen!
01.09.2012 18:44 Uhr
von end.the.occupation:
>> Damals wurde Madagaskar vorgeschlagen.
Wie wäre es alternativ mit einer Diät - a la Dov Weisglass - im Gazastreifen, in dem 90% des Trinkwassers als nicht für den Konsum durch Menschen geeignet gelten? Jener von Israel kontrollierten Palästinenser-Reservation, in der nach Ansicht der UN ab 2020 kein menschenwürdiges Leben mehr möglich sein wird?
Wessen Träume realisiert Israel denn in Gaza? Die der Architekten von 'Madagaskar'?
30.08.2012 17:11 Uhr
von Harald:
@Ute
Interessanter Vorschlag. Das gab ja schon einmal. Damals wurde Madagaskar vorgeschlagen. Dazu kam es dann leider, aufgrund widriger Umstände nicht. Aber aufgehört hat dieser Traum nie, nur firmiert er heute unter anderem Namen.
30.08.2012 15:56 Uhr
von Ute:
Unsere Merkelregierung könnte hier vermittelnd eingreifen und den Siedlern Grund und Boden in Mecklenburg oder Bayern anbieten, z.B aufgegebene Bundeswehrstandort.
Allerdings stimmt es schon, dann hätten die Siedler ja auch gleich in Ohio, New-York oder Alberta bleiben können.
30.08.2012 14:39 Uhr
von Fann:
Ok, nehme alles zurück - habt ja entsprechend schnell nen Artikel verfasst!
30.08.2012 14:17 Uhr
von Harald:
"Aus Sicht der UNO ... "
d.h. aus Sicht der Vollversammlung, nicht aus Sicht des Sicherheitsrats.
Ohne diesen wäre der größte Traum der Vollversammlung, endlich ihren einzigen Zweck zu erfüllen und Israel, in Begleitung von Friedenstauben und Schalmeienklang, in der von der Mehrheit der Staatschefs der Vollversammlung angedachten Endlösung, zu vollenden.
Selbstverständlich unterstützt von den Gesinnungsgenossen in Europa, deren Haltung zum Judentum einer vorbildlichen Traditionslinie folgt.
Israel steht für all das Satanische, was von diesen menschenröchelnden, friedenstauben Staatschefs in der Vollversammlung strikt abgelehnt und bekämpft wird: Multikulturelle Gesellschaft, Demokratie, Rechtsstaat, Religionsfreiheit, Bildung, wirtschaftlicher Erfolg.
Ohne Israel, diesen Stachel im Fleisch der Welt, wäre das seit der Bronzezeit palästinensische Westjordanland, von Israel geschichtsfälschend umbenannt in Judäa und Samaria, endlich frei und rein. Frei und rein von ...
30.08.2012 13:42 Uhr
von Fann:
Ich denke aus aktuellem Anlass ist diese Nachricht wichtiger und für Deutschland bedeutender:
http://rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_08/Kolat_ruft_zu_Wachsamkeit_gegen_Antisemitismus_auf.html
30.08.2012 12:19 Uhr
von menschenfreund:
Affront, und das gleich 2x: Einmal bei der widerrechtlichen Landnahme und der Baumaßnahme, zum Zweiten, indem man offensichtlich vor den Augen der Palestinenser die Häuser, die viele Armen als Bleibe dienen könnten, abreißt.
Unvermögen und Unwillen ein (Friedens-)Zeichen zu setzen. Das ist offenbar israelische Friedenspolitik.