• 21.08.2012

Israelischer General über syrische Waffen

„Die unmittelbare Gefahr ist gering“

Der israelische Militärstratege Schlomo Brom hält die Bedrohung durch syrische Chemiewaffen nicht für eine akute Bedrohung. Nach einem Sturz Assads werde sich das aber ändern.von Susanne Knaul

  • 26.08.2012 10:37 Uhr

    von Gonzi:

    Man fragt sich trotzdem, was Netanjahu und Co an Innen- und Außenpolitischen Taten vollbringen würden, wenn es ihnen nicht gelänge immer wieder mit ihrer Iranhysterie in Erscheinung treten zu dürfen.

    Oder ist es nicht gerade ihre Absicht, ansonsten alles gerne so weiterlaufen zu lassen wie bisher?

  • 24.08.2012 10:38 Uhr

    von bull:

    Richtig erkannt.Die Gefahr die durch den illegalen Staat Israel ausgeht ist um einiges grösser.

  • 22.08.2012 17:45 Uhr

    von I.Q:

    "Die unmittelbare Gefahr ist gering"

    ja das liest man doch gern, erst recht von einem israelischem General.

  • 22.08.2012 15:06 Uhr

    von margret johannsen:

    eine wohltuend nüchterne einschätzung. allerdings: der erschreckend fahrlässige umgang der us-besatzungmacht mit den funden chemischer kampfstoffe im irak spricht nicht dafür, dass die usa die kontrolle über die syrischen chemiewaffenarsenale in einer nach-assad-ära übernehmen sollten. hierfür wären die im rahmen der chemiewaffenkonvention geschaffenen internationalen institutionen besser geeignet. der zn-sicherheitsrat könnte für die erteilung eines entsprechenden mandats jetzt schon vorbereitungen treffen.
    p.s. und grüße an wer immer für die recherche über syriens chemiewaffen in der taz printausgabe vom 22.8.2012 "Syriens Chemiewaffen" verantwortlich ist. irak hat während des iran-irakkriegs 1980-1988 gegen iran chemiewafffen eingesetzt, nicht aber 1994/95.

  • 22.08.2012 14:57 Uhr

    von Harald:

    @Sebastian

    sprich nicht von "wir Deutschen". Angemessener wäre von 'wir Tazleser' zu sprechen, wenn es um fundierte und berechtigte Israelkritik geht, die nichts mit dem widerwärtigsten Schmier-Antisemitismus zu tun hat, den Judenhasser nur in der Lage sind, zu verbreiten und auszuleben.

    Wenn du sagst: "Die nächszen Jahre werden für die Juden recht arbeitssam werden, um die Schäden wiedergutzumachen." -
    fallen mir spontan gewisse "Jedem Das Seine" Institutionen der Wiedergutmachung ein, deren Wiederbelebung an der Stelle die wünschenswerte Maßnahme wäre, nicht?

    Nach allem, was Juden bisher Deutschland und der Welt angetan haben, ist dein Wunsch "... das noch genug Israelis überleben um zu arbeiten." - ein Hoffnungsschimmer für Frieden und Gerechtigkeit und zeigt den humanen Charakter der deutschen Israelkritik.

  • 22.08.2012 11:59 Uhr

    von Opa Rodenwald:

    Logische Konsequenz dieser Aussagen: Will Israel in Frieden leben, sollte es Assad dringendst unterstützen!

  • 22.08.2012 09:18 Uhr

    von Panzerknacker:

    "Der israelische Militärstratege Schlomo Brom hält die Bedrohung durch syrische Chemiewaffen nicht für eine akute Bedrohung."
    Ne, das sind natürlich Israel, die USA und die NATO-Verbrecher.

    " Nach einem Sturz Assads werde sich das aber ändern."
    Klar, wie in Libyen.


    Die widerlichen, verlogenen Artikel der taz können einen nur noch nerven! Wer zahlt für so einen Dreck auch noch?

  • 22.08.2012 06:35 Uhr

    von R.J:

    Mal sehen, ob sich Salomon Brom auch an der nüchternen Betrachtung festhält, wenn politische Erfordernisse es der israelischen Politik angezeigt erscheinen lassen, eine Beschwörung unmittelbarer Gefahr ins Spiel zu bringen.

    Schließlich gab es auch mal die Erkenntnis, dass ein atomarer Angriff des Iran auf ein zu befreiendes Palästina keinen Sinn macht,
    da dabei auch hunderttausende Palästinenser wie auch eine der heiligsten Stätten des Islam bedroht wären und an eine Rückkehr von Flüchtlingen in die dabei verstrahlten Zonen auch nicht zu denken wäre.

    Aber bei Bedarf unterdrückt man dann derlei Erkenntnisse lieber.

  • 21.08.2012 22:39 Uhr

    von Harald:

    Schlomo Brom ist insofern zuzustimmen, daß derzeit B und C Waffen aus Syrien wohl keine akute Bedrohung für Israel darstellen.

    Bei der Begründung kommt allerdings eine mixed Message. Einmal sagt er: "Die verschiedenen Gruppen werden versuchen, sich das Chaos zunutze zu machen, ... "
    um dann zu schließen: "Eine Übernahme und Bewachung dürfte deshalb nach dem Zusammenbruch der syrischen Armee, nicht mehr allzu schwierig sein."

    Wie dem auch sei, das Riesengeschrei, das dann hier ausbricht, sollten Truppen des Westens die Giftschränke unter ihre Kontrolle bringen, mag man sich gar nicht vorstellen.

    Die Hezbollah wird, wenn dort noch ein Gramm Restverstand vorhanden sein sollte, das Zeug schon aus Selbsterhaltungstrieb nicht anrühren. Abgesehen davon wartet man dort sowie auf die Belieferung mit dem Anfangsbuchstaben der Teheraner Cousins.

  • 21.08.2012 21:14 Uhr

    von Sebastian:

    Gegen VX helfen keine ABC Schutzmasken.

    Der Iran verfügt ebenfalls über VX.

    Israel sollte 2 mal überlegen wem er droht, denn wenn der Schuss nach hinten losgeht werden auch wir Deutsche
    saftige Reperaionen fordern die sich gewaschen haben werden.

    DH Rückforderung aller jemals gezalten Gelder an ISrael. Ich hoffe das noch genug Israelis überleben um zu arbeiten.

    Die nächszen Jahre werden für die Juden recht arbeitssam werden, um die Schäden wiedergutzumachen.

    Alleine dem Deutschen Staat schuldet Israel rund 100.000.000 €

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