• 17.07.2012

Kämpfe in Damaskus

Syrien setzt Kampfhubschrauber ein

Syrische Regierungstruppen und Aufständische kämpfen weiterhin in Damaskus. Auch im Zentrum fallen Schüsse. In Kasachstan wurde das syrische Konsulat mit Molotow-Cocktails angegriffen.

  • 17.08.2012 14:01 Uhr

    von Nobilitatis:

    @Ant-iPod:
    Das was Sie behaupten passiert aber nicht. Wenn man sich die - bei uns völlig "Rebellen"-freundlich verzerrten - Berichte durchliest, stellt man schnell fest, dass das "Regime" (es gab übrigens im Mai Wahlen) keinerlei Möglichkeiten hatte, den Bürgerkrieg zu vermeiden. Zu keiner Zeit hat die bewaffnete Opposition verhandelt. Mussten sie ja auch nicht, sie wurden ja von den Saudis, Katar, der Türkei und dem Westen aufgerüstet.
    Und dass das "Regime" noch nicht kollabiert ist liegt daran dass es eben doch von großen Teilen der Bevölkerung (Minderheiten! säkulare Sunniten! Geschäftsleute usw.) weiter unterstützt wird.
    Soweit ich das beurteilen kann, hat Assad vor Demokratie jedenfalls nicht mehr Angst als die Saudis.
    Und, nicht zu vergessen: Jeder Bewohner Syriens hatte lange vor Augen, was nach dem "Regime" kommt, nämlich in Irak und im Libanon. Man weiß also, welche Demokratievorstellungen die Islamisten haben. Und welche Fraktion nach dem Sieg die stärkste ist, konnte man kürzlich in Mali sehen.

  • 17.07.2012 14:43 Uhr

    von Ant-iPod:

    Das kommt dabei heraus, wenn ein "Präsident" keine ernst zu nehmende, politische Initiative zeigt und behauptet, er müsse dies auch nicht, weil das Volk ja angeblich hinter ihm stünde.

    Mal abgesehen davon dass es verwundert, warum er offensichtlich so große Angst vor Demokratie hat, in welcher ihm das Volk doch unanfechtbar das Vertrauen aussprechen könnte...

    Er kann ja Demokratie einführen und die ca. 20% der Syrer, die sich weiterhin von ihm misshandeln und aussaugen lassen möchten, können ihn dann wählen und er kann als Oppositionsführer seine Fraktion im Parlament anführen.
    Dies tut er aber nicht und verleugnet die Fakten in Syrien so lange, bis auch der letzte eigentlich friedliebende Oppositionelle irgendwann zur Waffe greift, um dieses Regime loszuwerden.

    Wenn es Assad's Absicht wäre, die syrische Gesellschaft zu entzweien, das Zusammenleben der Syrer zu erschweren, die Infrastruktur und die Wirtschaft des Landes zu schwächen und täglich neues Leid zu erzeugen... wenn genau dies sein Plan wäre, könnte er kein besseres Ergebnis erzielen, als mit seiner jetzigen Politik.

    Es wird Zeit Baschar - tritt ab!

  • 17.07.2012 13:49 Uhr

    von Klaus:

    In der Syrien Berichterstattung ist die TAZ von den Organen des Springer Konzerns nicht mehr zu unterscheiden.

    Seit kann will sich die Redaktion als Büttel und Helfer der Propagandalügen der Lady Clinton betätigen.

    Welcher Redakteur ist jetzt vor Ort zur Berichterstattung - keiner? danke schön

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