• 24.08.2012

Klimawandel in der Arktis

So wenig Eis wie nie zuvor

Die Eisausdehnung in den nördlichen Polargebieten ist auf einem Rekordminimum. Die Sommerschmelze dauert noch mehrere Wochen.von Richard Rother

  • 27.08.2012 19:42 Uhr

    von Orangensaft:

    Nicht nur ist Tiefenwasser wärmer, es ist vor allem auch um einiges salziger und das ist vielleicht noch schlimmer...

    Ansonsten, liebe taz-Redaktion, würde ich euch vorschlagen nicht die Eisausdehnung (Extend), sondern die Area als Maßstab zu nehmen. Und vorallem ist auch die Dicke dieses Jahr interessant, die meiner Meinung nach die Hauptursache für die diesjährige Schmelze ist. Über die letzten Jahre hat sich das mehrjährige Eis verabschiedet und wir sehen in der Arktis so gut wie nur noch papierdünnes einjähriges Eis. Im Frühjahr kann das auch sogar ne große Fläche bedecken, aber das verschwindet im Sommer wieder genausoschnell wie es gekommen ist. Insofern bin ich sehr gespannt auf PIOMAS im September/Oktober, damit kann man den Zustand des Eises auch gut beurteilen.

  • 26.08.2012 15:58 Uhr

    von Freddie Stoller:

    Hey, Christian, könnte sogar sein dass es bis Mitte September weiterschmelzen wird?

  • 26.08.2012 15:55 Uhr

    von Freddie Stoller:

    Wenn das Abschmelzen des arktischen Eises ein Zeichen für den "rasanten" Klimawandel ist, was für ein Zeichen ist dann die seit Jahren überdurchschnittliche Vereisung der Antarktik??

  • 25.08.2012 16:17 Uhr

    von Harald D.:

    Rechnen ist nicht gerade Eure Stärke? Mal schauen wie lange es dauert bis ihr den Fehler entdeckt.

  • 24.08.2012 21:33 Uhr

    von Christian Robens:

    Guter Artikel. Bis jetzt ist im deutschsprachigen Raum noch nicht viel berichtet worden über die neuen Rekorde. Neben JAXA zeigen auch Uni Bremen, Arctic ROos, DMI, Jansen, und Cryosphere Today neue Rekorde. Als letztes wird dann noch das National Snow Ice Data Center in den US folgen. Kann sein das das NSIDC schon heute einen neuen Rekord brechen wird. Mehr dazu wurde hier berichtet http://www.thearcticinstitute.org/2012/08/where-did-all-ice-go-arctic-ice-extent.html
    Und es wird noch bis Mitte August weitergehen mit der Schmelze.

  • 24.08.2012 20:58 Uhr

    von Karl:

    "dass wärmeres Wasser aus tieferen Meeresschichten nach oben gelangte; dadurch könnte die Unterseite des Eises schneller abgeschmolzen sein. "

    Und ich Dummerl dachte, dass Teifenwasser abseits von MORB-Spalten und Smokern immer kälter wäre, so wie bisher beim ARGO-Monitoring bis 3000m gemessen...

    Glück auf!

    Karl

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder