• 26.03.2010

Koalition prüft Verlängerung

AKW-Laufzeiten von bis zu 60 Jahren

Die schwarz-gelbe Koalition lässt Laufzeitverlängerungen von bis zu 28 Jahren durchrechnen. Das könnte bedeuten, dass der letzte deutsche Reaktor erst nach 2050 abgeschaltet würde.

  • 05.05.2010 09:36 Uhr

    von matthes:

    Aber wie naiv muss man erst sein wenn man glaubt durch die Verlängerung der Laufzeiten würde der Strom billiger? Das spült lediglich mehr Gewinne in die Taschen der Stromkonzerne.

    Und das z.B. in Polen und Frankreich weiterhin AKWs laufen kann ja auch kein Grund sein unsere ebenfalls laufen zu lassen. Gehen wir doch mal mit gutem Beispiel voran und schalten ab.

  • 03.04.2010 18:26 Uhr

    von Karin Haertel:

    Mit der Konsequenz, dass Strom wieder bezahlbar wird, kann man dem nur zustimmen. Wie naiv muss man sein, wenn man glaubt, dass es beim Abschalten aller AKW´S in Deutschland keine Katastrophen geben kann. Die Grenzgebiete sind zugestellt mit AKW´S, deren technischer Standard weit unter dem deutschen Standard liegt. Ueber Deutschland haengt doch keine Kaeseglocke. Oder sind die Leute hier wirklich der Meinung, man koennte z.B. Polen oder Frankreich zum Abschalten zwingen? Die lachen sich doch kringelig ueber unsere Hirngespinste.

  • 30.03.2010 14:03 Uhr

    von t-claudius:

    Ich glaube, ich werde mal "prüfen" ob ich mein 12 Jahre altes Auto nicht noch 68 Jahre laufen lassen sollte...
    Mal im Ernst. Mir fällt kein ein technisches Gerät ein, das 80 Jahre lang betrieben wird. Wer benutzt heute noch ernsthaft ein Gerät Baujahr 1930?? Und das, obwohl bei den meisten technischen Geräten wesentlich harmlosere Vorgänge ablaufen, als in einem Atomkraftwerk. Und so allzeitgenial und unverwüstlich sind Atomkraftwerke auch nicht, daß sie noch als Superoldtimer laufen müßten. Es ist schon ein Armutszeugnis für Wissenschaft und Forschung, wenn wir im Jahr 2050!! noch Technik aus den 70er Jahren des vorangegangenen Jahrhunderts benutzen müssen. Ich wußte, daß die CDU konservativ ist, aber nicht wie sehr."Die sind ja wohl nicht ganz sauber" trifft es eigentlich ganz gut.
    80 Jahre alte Technik gehört ins Museeum. Und Atomkraftwerke schon wesentlich früher ins Endlager. Schluß aus.

  • 30.03.2010 08:49 Uhr

    von Dr.Friedrich Schreyer:

    was bedeutet technisch Laufzeitverlängerung? Es handelt sich nicht um ein KFZ oder um ein Fahrrad!

    Nahezu alle Teile der KKW'sd stehen unter dauernder Einwirkung radioaktiver Strahlung. Das führt sowohl im Betonmantel und im Stahlbehälter zu Materialermüdung. Und viele Teile sind einfach nicht erneuerbar/austauschbar.

    Es wäre hilfreich, durch einen sachgerechten Artikel, die TAZ-LeserInnen über die Details aufzuklären!

  • 26.03.2010 17:17 Uhr

    von vic:

    Ein Haufen durchgeknallter Irrer regiert und ruiniert dieses Land.
    Entweder, die Stimmzettel-Schafe jagen diese Bande zum Teufel, oder alle steigen aus ihrer Atom- und Kohlestromversorgung aus.
    Was keinen Abnehmer findet kann nicht wirtschaftlich betrieben werden.
    Profit und Verlust ist die einzige Sprache die diese Bande versteht.

  • 26.03.2010 15:08 Uhr

    von Andreas J.:

    Dass der Schullehrer und Vorsitzende einer ehemaligen Volkspartei Sigmar Gabriel keine Ahnung von dem hat, was er zum Thema Kernenergie zu sagen hat, hat er in den Jahren als Bundesumweltminister bewiesen. Warum man solche Menschen zur Meinung befragt ist mir schleierhaft....

  • 26.03.2010 14:12 Uhr

    von freidenker:

    Kennt jemand den film "Die Wolke" ?

    Unbedingt anschauen.

  • 26.03.2010 14:06 Uhr

    von freidenker:

    interessanterweise quatschen politiker doch immer, es gehe ihnen um unsere sicherheit.

    ist es ein widerspruch dann akws ewig weiterlaufen zu lassen ?

    ich meine nein, denn wenn irdendwo eins hoch geht ist man ja ganz sicher tot oder bald.

    und merkel hat ja unlängst mal wieder von der kernfusion gequatscht.

    die ist ja noch gefährlicher, aber könnte eines tages alle unsere energieprobleme lösen. also werden hierfür auch einige milliarden reingepumpt.

    unsere weißkittel müssen ja was zum spielen haben.

  • 26.03.2010 12:42 Uhr

    von Caligula:

    Reaktoren machen Siegmar Gabriel Angst?
    Ein Sozi kennt keine Angst. Ein Sozi ist betroffen.

  • 26.03.2010 12:13 Uhr

    von DenkSchlächter:

    Hallo A-Befürworter: Atomkraft hat keine Existenzberechtigung, ob in Deutschland oder anderswo…
    Besonders Frau Dr. Merkel hat doppelte Verantwortung: 1. als Bundeskanzlerin, 2. als promovierte Physikerin. Sie ist demnach keine „beliebige“ Kanzlerin, sie kann die Chancen und Risiken auch von Atomanlagen besser einschätzen als schätzungsweise 95% aller übrigen (nicht nur) Politiker und Wirtschaftler.
    Atomkraft ist sicher:
    Nicht nur Mechaniker wissen, daß Technik auf unterschiedlichste Weise versagen kann, sei es durch konzeptionelle- oder Materialfehler, durch Betriebsbedingungen, menschliches Versagen oder Attentate uvm.
    Dieses Wissen sollte Frau Dr. Merkel ebensowenig fremd sein, wie der Unterschied von Versagensfolgen beliebiger Technik zu dem was uns erwartet, wenn Atomtechnik versagt.
    Tschernobyl, Harrisburg, Windscale umgetauft in Sellafield, Kyschtym (Majak) - Sowjetunion, Santa Susana Field Laboratory und Lucens, Schweiz, um nur einige wenige zu nennen, schon vergessen?
    Wie viele Unfälle wurden verschwiegen, vertuscht?
    Es ist verdummendes Schlagetot-Gewäsch, daß sowjetische Technik schlechter als westliche (gewesen) sei, das sind – bezogen auf mögliche Unfallfolgen - im Endeffekt mehr oder weniger graduelle Unterschiede.
    Saubere Atomenergie?
    Ein sehr schlechtes Märchen oder schlicht: gelogen.
    Da sind die Belastungen der Uranförderung für Mensch und Umwelt, sowie die Staatskasse ( Beispiel: früher Aue, DDR).
    Niemand kann (will) wirklich nachweisen, welche Wirkung auch Strahlung hat, auch diejenige, die deutlich unter den willkürlich festgelegten Grenzwerten liegt (z.B. Krebsfälle bei Atomkraftwerken). Verstrahlung sieht man nicht, schmeckt man nicht, spürt man nicht, bzw. Letzteres erst dann, wenn es zu spät ist.
    Die Entsorgung:
    es gibt bis heute keine sichere Entsorgung atomarer Abfälle. Das Erbe, die „strahlende Zukunft“ ist von nicht zu überbietender Verantwortungslosigkeit.
    Als besonders verlogen zeigten sich bisher bayerische und baden-württembergische Landesregierungen: Atomkraft ja, Entsorgung: bei uns nicht! Warum wohl?
    Billige Atomenergie? Was ist für wen daran billig?
    Hat jemand nachgerechnet, was Atomenergie an Forschung, Entwicklung und Bau, und damit sowohl an wissenschaftlich-technischen Ressourcen als auch an Geld – besonders den Steuerzahler - gekostet hat und weiterhin kostet?
    Kann man auf eine Veröffentlichung einer Bilanz seitens der Bundesregierung hoffen, aus der klar hervorgeht, wer den wirtschaftlichen Nutzen hat? Ich fürchte, da besteht nicht das geringste Interesse.
    Ich bin sicher: wären nur 10% der o.a. Ressourcen in gefahrlose, nachhaltige Energiegewinnung geflossen, dann wäre das Thema Atomenergie längst keines mehr.
    Liebe Frau Dr. Merkel, ich fordere Sie auf: nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr, stoppen Sie diesen Irrsinn!!
    Mein äußerst übles „Gschmäckle“ wenn ich Befürworter von Atomkraft betrachte: skrupellose Geldgeile mit Wissen, Leute mit „Barockengelhändchen“ und Ahnungslose, woher kommt das wohl ????

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder