• 13.08.2012

Leipzig hatte sich verändert für die Olympischen Spiele. Wolfgang Tiefensee spielte Cello und Usain Bolt wurde über die 100-Meter-Distanz geschlagen.

Das Cello

KOLUMNEvon Andreas Rüttenauer

  • 14.08.2012 09:59 Uhr

    von ukulele:

    @ Oranier

    Eine Olympiade bezeichnet den Zeitraum, der zwischen zwei olympsichen Spielen liegt.

  • 13.08.2012 13:13 Uhr

    von iwern:

    @oranier

    "Jetzt können die Deutschen sogar laufen, wunderte man sich vor allem in Jamaika und den USA"? Sie hielten das wohl für korrektes Deutsch...

    Erzählen Sie uns Neandertalern mal was korrektes Deutsch ist. Fertigen Sie eine grammatische Analyse an und zeigen Sie die Fehler auf.

    Ich bitte darum.

  • 13.08.2012 11:42 Uhr

    von grünweißgelb:

    so ähnlich wie im artikel wäre es wohl gewesen. umso mehr wir teutonen uns anstrengen, bunt und multi und ausgelassen zu sein, desto holziger werden körper und geist. und der schatten von 36 zieht sich. schöner artikel. bleibt zu sagen: leipzig ist "trotzdem" eine wunderbare stadt!

  • 13.08.2012 11:29 Uhr

    von oranier:

    Ein toller Artikel, und so humorig und stimmig!

    Schrieben Journalisten vom Schlage Rüttenauers tatsächlich schon zur Zeit der Leipziger Olympiade solche hybriden Sätze, wie "Jetzt können die Deutschen sogar laufen, wunderte man sich vor allem in Jamaika und den USA"? Sie hielten das wohl für korrektes Deutsch, und Sprach- und Journalismuskritiker, wie Karl Kraus, die so etwas geißelten, waren da schon längst in Vergessenheit geraten.

    Im Gegensatz zu den fulminanten Spielen von 1936, den deutschesten aller Olympiaden. Die geisterten offenbar immer noch in den Fantasien von späteren deutschen Berichterstattern, die von einer "schwarz-rot-goldenen Masse" schwadronierten, zu welcher sich "Millionen Zuschauer" mit den Einheimischen vereinigten, Berichterstatter, die dergestalt halluzionierten, "wie bunt das Land" in den deutschen Nationalfarben ist.

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