Kolumne von Enrico Ippolito
Italiens Nationalstürmer Antonio Cassano hat bei der Fußball-EM mit homophoben Äußerungen für Aufregung gesorgt. „Ich hoffe, dass keine Schwulen in der Mannschaft sind“, sagte der Süditaliener am Dienstagnachmittag über das italienische Nationalteam. Kurz danach entschuldigte er sich: „Das tut mir aufrichtig leid. Ich wollte niemanden beleidigen. Schwulenfeindlichkeit ist mir absolut fremd.“
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Cassano, sei un bastardo!
Un vero figlio di puttana! Un vigliacco! Un pezzo di merda!

ENRICO IPPOLITO
ist Mitglied des EM-Teams der taz.
Foto: tazHai paura dei froci in squadra? Fai bene! Ci sono. E pure tanti!
Giocano meglio di te – che non sai fare una minchia! Sei brutto con ‘sti tatuaggi del cazzo! Stai lì a fare niente, sempre con ‘sta faccia da culo! Voi fare il bullo? Prenditi un cazzo in culo allora! E taci!
Mi raccomando, stai attento sotto la doccia!!!
Hai paura per il tuo buco? Fai bene! Abbiamo il cazzo duro e grosso! Ti farà male sai?! Ti inculeremo duro e senza vaselina! Stai attento!
Noi con i cazzi grandi e belli abbiamo prima inculato le vostre moglie, mo vogliamo te. Inculeremo tutti! Tutti!
E mentre te lo spingiamo in culo, ti sputeremo su quella faccia di merda che ti ritrovi. Proprio come piace a te. Il cazzo turgido nel tuo buchino stretto. Ti piacerà! Eccome! Griderai!
Griderai!
Inculeremo tutti! Tutti!
Spero che mia mamma non leggà queste righe, mi ammazzerebbe! E tutto per colpa tua, vergognati! Ti sei già scusato – bravo. Hai paura di noi? Fai bene. Tu che sei un grande amante dei bocchini, ti ritroverai con la faccia piena di sborra.
Vattene a cagare!
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Sehr geehrter Herr Cassano,
in aller Höflichkeit erlaube ich mir Ihnen zu antworten.
Ich verstehe Ihre Ängste und Sorgen vor uns Homosexuellen.
Ich kann Ihnen jedoch versichern, dass von uns Homosexuellen nicht die geringste Gefahr für den Erfolg der italienischen Mannschaft oder gar für Ihr persönliches Wohlergehen ausgeht.
Falls Sie andere Erfahrungen gemacht haben und Ihnen durch Homosexuelle Unanehmlichkeiten bereitet wurden, bedauere ich das zutiefst. Hierfür bitte ich Sie untertänigst um Entschuldigung. Aber bitte glauben Sie mir, die meisten Homosexuellen sind friedliche Fußballfans.
Falls Sie noch Fragen haben, können Sie sich zu jederzeit vertrauensvoll an mich wenden. Ich garantiere Ihnen meine ganze Aufmerksamkeit und absolute Diskretion.
Hochachtungsvoll.
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Unser Programm: taz.de begleitet die Fußball-EM 2012 in den Schwerpunkten „Aufm Platz“ mit allen Spielberichten und Analysen, „Mixed Zone“ mit allem, was in Sachen Fußball eben nicht auf dem Spielfeld passiert und „Tribüne“, der die Perspektive von außen aufs Geschehen einnimmt.
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Das Team: Aus den Stadien und dem Quartier der deutschen Mannschaft berichten die taz-Sport-Redakteure Andreas Rüttenauer und Markus Völker. In Warschau beobachten Gabriele Lesser und Uli Räther das Geschehen, in Kiew Juri Durkot. In Berlin sind dabei: Svenja Bednarczyk, Frauke Böger, Michael Brake, Jan Feddersen, Enrico Ippolito, Johannes Kopp, Katerina Mishchenko, Barbara Oertel, Erik Peter, Jan Scheper und Deniz Yücel.
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Leserkommentare
01.07.2012 12:31 | Diego
Herr Ippolito, Sie hätten vielleicht den Artikel von Ihrem Kolleg Lutz Von Dijk () lesen sollen. Sie hätten Ihre Schimpfwör ...
29.06.2012 15:44 | Un Lettore
Herr Ippolito, ...
26.06.2012 18:58 | luciano
Signor Ippolito, ...