hey max lewien....klar, an all dem leiden der arabischen völker sind die usa,eu + israelis schuld... das ist doch genau das was der arabischen welt den blick auf eigene verantwortung+ initiativen verstellt. man muss gar nicht mal israelfreundlich sein um sich zu fragen mit wem von den palästinensern denn über land,frieden ect. verhandelt werden soll. mit der korrupten fatah? warum leben die meisten palästinenser nach 60 jahren noch immer in flüchtlingslagern,obwohl sie die volksgruppe sind die von der un/dem "westen" die meisten hilfsgelder bekommen hat? wo ist denn all die kohle, etwa doch bei den parteifunktionären?mit den arabischem ländern die selbst interessen in der region haben? oder doch mit der hamas ....?kauft für all das gewissensgeld das die anderen arabischen "brüder" spenden damit sie ruhig schlafen können zumeist waffen und ist mehr mit der immer wieder erklärten vernichtung israels beschäftigt als der verantwortung für die eigenen leute... machs dir nicht so einfach, die mär vom armen opfervolk ist lang gegessen.in der arabischen welt gibts könige,gewählte+ selbsternannte präsidenten, brutalste diktatoren, schiiten +sunniten die sich seit jahrhunderten wegen des "wahren" glaubens die hälse durchschneiden,unfassbar reiche länder die sich ihre städte von modernen sklaven bauen lassen, religionsgelehrte die eine faschistoide version des koran hochhalten und die leute am denken hindert...ect.ect. und an all dem soll immer nur der "westen "schuld sein? ich hatte des öfteren das vergnügen in arabischen ländern zu sein, auch im damals noch nord jemen, wo seither bestimmt nichts besser geworden ist, und wer im zusammmenhang mit speziell diesen ländern das wort "demokratie" gebraucht ist in meinen augen ein träumer....
30.01.2011 16:11 Uhr
von hto:
"Demokratie" in diesen Ländern kann nur scheitern, weil die Wahrheit dann schneller deutlich werden muß und in vermehrter Gewalt ... - im Grunde müßten wir auch auf die Straße gehen, für eine Veränderung die den Menschen dort eine echte Perspektive geben würde, doch leider ist die konfusionierte Bewußtseinsbetäubung das höchste Gut unserer multischizophrenen Vorstellung von Welt- und "Werteordnung"!!!
30.01.2011 15:38 Uhr
von Max Lewien:
Hauptgrund für die Existenz schlimmer arabischer Diktatoren ist deren bisherige offene Unterstützung durch die Machteliten der USA,der EU und besonders Israels. Die genannten Mächte halten besonders Israel zuliebe Großverbrecher wie Mubarak an der Macht. Ohne die wüste israelische Besatzung und Behandlung des apalästinensischen Volkes könnte Freundschaft zwischen den Arabern und wohlmeinenden Israelis bestehen. Zudem wäre ohne Israels Neokolonialismus auch ein Schreihals wie Achmadinedschad kaum denkbar. Erst wenn Israel mit den Palästinensern einen echten substantiellen Wiedergutmachungsfrieden schließt,umfassend Landrückgabe, materielle-finanzielle Wiedergutmachung und Einräumung eines bedingungslosen Rückkehrrechts für palästinensische Flüchtlinge samt einer ernst gemeinten Anerkennung der israelischen Schuld am palästinensischen Volk entfällt für die verlogenen westlichen Machteliten ihr Hauptlegitimationsgrund, Großverbrecher wie Ben-Ali und Mubarak müßten letztlich Israels wegen unterstützt werden. Auch den Islamisten würde damit ein Hauptmotiv ihres Kampfes gegen den Westimperialismus entzogen.
30.01.2011 11:51 Uhr
von Hannes:
Ich denke, dass hier eine historische Zäsur für die konkreten Personen, Regime, Parteien und Kräfte bevorsteht. Was allerdings auf das Ende des einen oder anderen Diktatoren/Führer/Präsidenten passieren wird, das ist - leider - sehr offen. Der Punkt ist einfach: Aus welcher sozial-ökonomischen Struktur bildet sich das politische Machgefüge auf und welche Veränderungen sind dort zu erwarten, bzw. wahrscheinlich?
Die Antwort ist offen, aber es ist klar, dass die fundamentalen sozio-ökonomischen Strukturen dieser Staaten sich nicht durch Demonstrationen und Protest ändern lassen. Dafür sind lange Prozesse erfordelich - Prozesse, die sehr geordnet, debatiert und klar formuliert ablaufen müssen. Aus der Stunde des Protests kann das nicht stattfinden. Aber es kann hier anfangen und das könnte wichtig sein, weil die Diktaturen der Region fast ausnahmslos auf Geheimdiensten, Polizei, Armee und politische Gerichtsverfahren fussen. Sollte diese Struktur gebrochen werden - es würde andere Prozesse öffnen.
29.01.2011 13:50 Uhr
von end.the.occupation.70:
Ist das auch in unserem => dem amerikanischen => dem israelischen => in unserem Interesse?
Man kann doch schon die Hämmer hören - die eine "Achse" der Diktaturen und Unterdrücker zusammenschmieden. Eine Achse aus Iran, Saudi-Arabien, Israel, Syrien und Libyen - den natürlichen Verbündeten im Nahen Osten,
Ob das Werk gelingt? Ich hoffe nicht,
29.01.2011 10:14 Uhr
von hto:
Die Dämmerung der Diktatur des Kapitals - Es mag eine "logische" Folge der Globalisierung sein, aber wenn all die armen Länder nun "Demokratie" nach westlichem Beispiel bekommen, dann zieht euch warm an ihr viel bejammerten Mittelständler und ..., der "freiheitliche" Wettbewerb wächst im "gesunden" Konkurrenzdenken.
28.01.2011 23:50 Uhr
von Der Südländer:
Ich hätte nie gedacht, dass ich einem Kriegsverbrecher mal zustimme, aber der Gschorche DoubleVe hatte Recht...
Wenn der Irak fällt, werden die Diktaturen, gemäß der Dominotheorie, verschwinden...
Dumm nur, dass erst die eigenen Verbündeten erwischt.
Tja, man sollte sich halt wirklich genau überlegen, was man sich wünscht. Es könnte in Erfüllung gehen!
28.01.2011 20:09 Uhr
von Chris:
Nach dem II. Weltkrieg sind die europäischen Kolonien im Nahen und Mittleren Osten zusammengebrochen. Danach haben in diesen Ländern Monarchen und Diktatoren, mit westlicher Unterstützung, die Macht übernommen. Heute erleben wir den Zusammensturz der diktatorischen Regime.
Es ist falsch von "den" Arabern zu sprechen, da es sich um verschiedene Völker handelt. So sehen Saudis, Ägypter, Marokkaner und Libanesen jeweils anders aus, sie verbindet einzig die arabische Sprache, die sich aber durch die regionalen Akzente immer mehr verfremdet.
28.01.2011 19:35 Uhr
von merte:
Ist es nicht das, was eintreten musste nach dem Entwicklungssprung durch Alphabetisierung und Öffnung zur aufgeklärten Welt. Mit 220 Jahren Verspätung entledigt sich der Orient der feudalen Herrschaft und nähert sich dem Weltgeschehen mit etwas Verspätung, aber immerhin. Die Gefahr, das nun Gottesstaaten die Oberhand gewinnen, und ein islamisches Reich das den sog. islamischen Halbmond umfasst,ist gegeben, kann allerdings weder im europäischen, noch im Sinne der Großmächte sein. Die Neuaufteilung der Macht ist im vollen Gange, wer werden die Gewinner sein, wer die Verlierer. merte
Leserkommentare
31.01.2011 17:35 Uhr
von romek:
hey max lewien....klar, an all dem leiden der arabischen völker sind die usa,eu + israelis schuld... das ist doch genau das was der arabischen welt den blick auf eigene verantwortung+ initiativen verstellt. man muss gar nicht mal israelfreundlich sein um sich zu fragen mit wem von den palästinensern denn über land,frieden ect. verhandelt werden soll. mit der korrupten fatah? warum leben die meisten palästinenser nach 60 jahren noch immer in flüchtlingslagern,obwohl sie die volksgruppe sind die von der un/dem "westen" die meisten hilfsgelder bekommen hat? wo ist denn all die kohle, etwa doch bei den parteifunktionären?mit den arabischem ländern die selbst interessen in der region haben? oder doch mit der hamas ....?kauft für all das gewissensgeld das die anderen arabischen "brüder" spenden damit sie ruhig schlafen können zumeist waffen und ist mehr mit der immer wieder erklärten vernichtung israels beschäftigt als der verantwortung für die eigenen leute... machs dir nicht so einfach, die mär vom armen opfervolk ist lang gegessen.in der arabischen welt gibts könige,gewählte+ selbsternannte präsidenten, brutalste diktatoren, schiiten +sunniten die sich seit jahrhunderten wegen des "wahren" glaubens die hälse durchschneiden,unfassbar reiche länder die sich ihre städte von modernen sklaven bauen lassen, religionsgelehrte die eine faschistoide version des koran hochhalten und die leute am denken hindert...ect.ect. und an all dem soll immer nur der "westen "schuld sein? ich hatte des öfteren das vergnügen in arabischen ländern zu sein, auch im damals noch nord jemen, wo seither bestimmt nichts besser geworden ist, und wer im zusammmenhang mit speziell diesen ländern das wort "demokratie" gebraucht ist in meinen augen ein träumer....
30.01.2011 16:11 Uhr
von hto:
"Demokratie" in diesen Ländern kann nur scheitern, weil die Wahrheit dann schneller deutlich werden muß und in vermehrter Gewalt ... - im Grunde müßten wir auch auf die Straße gehen, für eine Veränderung die den Menschen dort eine echte Perspektive geben würde, doch leider ist die konfusionierte Bewußtseinsbetäubung das höchste Gut unserer multischizophrenen Vorstellung von Welt- und "Werteordnung"!!!
30.01.2011 15:38 Uhr
von Max Lewien:
Hauptgrund für die Existenz schlimmer arabischer Diktatoren ist deren bisherige offene Unterstützung durch die Machteliten der USA,der EU und besonders Israels.
Die genannten Mächte halten besonders Israel zuliebe Großverbrecher wie Mubarak an der Macht. Ohne die wüste israelische Besatzung und Behandlung des apalästinensischen Volkes könnte Freundschaft zwischen den Arabern und wohlmeinenden Israelis bestehen. Zudem wäre ohne Israels Neokolonialismus auch ein Schreihals wie Achmadinedschad kaum denkbar.
Erst wenn Israel mit den Palästinensern einen echten substantiellen Wiedergutmachungsfrieden schließt,umfassend Landrückgabe, materielle-finanzielle Wiedergutmachung und Einräumung eines bedingungslosen Rückkehrrechts für palästinensische Flüchtlinge samt einer ernst gemeinten Anerkennung der israelischen Schuld am palästinensischen Volk entfällt für die verlogenen westlichen Machteliten ihr Hauptlegitimationsgrund, Großverbrecher wie Ben-Ali und Mubarak müßten letztlich Israels wegen unterstützt werden.
Auch den Islamisten würde damit ein Hauptmotiv ihres Kampfes gegen den Westimperialismus entzogen.
30.01.2011 11:51 Uhr
von Hannes:
Ich denke, dass hier eine historische Zäsur für die konkreten Personen, Regime, Parteien und Kräfte bevorsteht. Was allerdings auf das Ende des einen oder anderen Diktatoren/Führer/Präsidenten passieren wird, das ist - leider - sehr offen.
Der Punkt ist einfach: Aus welcher sozial-ökonomischen Struktur bildet sich das politische Machgefüge auf und welche Veränderungen sind dort zu erwarten, bzw. wahrscheinlich?
Die Antwort ist offen, aber es ist klar, dass die fundamentalen sozio-ökonomischen Strukturen dieser Staaten sich nicht durch Demonstrationen und Protest ändern lassen. Dafür sind lange Prozesse erfordelich - Prozesse, die sehr geordnet, debatiert und klar formuliert ablaufen müssen. Aus der Stunde des Protests kann das nicht stattfinden.
Aber es kann hier anfangen und das könnte wichtig sein, weil die Diktaturen der Region fast ausnahmslos auf Geheimdiensten, Polizei, Armee und politische Gerichtsverfahren fussen. Sollte diese Struktur gebrochen werden - es würde andere Prozesse öffnen.
29.01.2011 13:50 Uhr
von end.the.occupation.70:
Ist das auch in unserem => dem amerikanischen => dem israelischen => in unserem Interesse?
Man kann doch schon die Hämmer hören - die eine "Achse" der Diktaturen und Unterdrücker zusammenschmieden. Eine Achse aus Iran, Saudi-Arabien, Israel, Syrien und Libyen - den natürlichen Verbündeten im Nahen Osten,
Ob das Werk gelingt? Ich hoffe nicht,
29.01.2011 10:14 Uhr
von hto:
Die Dämmerung der Diktatur des Kapitals - Es mag eine "logische" Folge der Globalisierung sein, aber wenn all die armen Länder nun "Demokratie" nach westlichem Beispiel bekommen, dann zieht euch warm an ihr viel bejammerten Mittelständler und ..., der "freiheitliche" Wettbewerb wächst im "gesunden" Konkurrenzdenken.
28.01.2011 23:50 Uhr
von Der Südländer:
Ich hätte nie gedacht, dass ich einem Kriegsverbrecher mal zustimme, aber der Gschorche DoubleVe hatte Recht...
Wenn der Irak fällt, werden die Diktaturen, gemäß der Dominotheorie, verschwinden...
Dumm nur, dass erst die eigenen Verbündeten erwischt.
Tja, man sollte sich halt wirklich genau überlegen, was man sich wünscht. Es könnte in Erfüllung gehen!
28.01.2011 20:09 Uhr
von Chris:
Nach dem II. Weltkrieg sind die europäischen Kolonien im Nahen und Mittleren Osten zusammengebrochen. Danach haben in diesen Ländern Monarchen und Diktatoren, mit westlicher Unterstützung, die Macht übernommen. Heute erleben wir den Zusammensturz der diktatorischen Regime.
Es ist falsch von "den" Arabern zu sprechen, da es sich um verschiedene Völker handelt. So sehen Saudis, Ägypter, Marokkaner und Libanesen jeweils anders aus, sie verbindet einzig die arabische Sprache, die sich aber durch die regionalen Akzente immer mehr verfremdet.
28.01.2011 19:35 Uhr
von merte:
Ist es nicht das, was eintreten musste nach dem Entwicklungssprung durch Alphabetisierung und Öffnung zur aufgeklärten Welt.
Mit 220 Jahren Verspätung entledigt sich der Orient der feudalen Herrschaft und nähert sich dem Weltgeschehen mit etwas Verspätung, aber immerhin.
Die Gefahr, das nun Gottesstaaten die Oberhand gewinnen, und ein islamisches Reich das den sog. islamischen Halbmond umfasst,ist gegeben, kann allerdings weder im europäischen, noch im Sinne der Großmächte sein.
Die Neuaufteilung der Macht ist im vollen Gange, wer werden die Gewinner sein, wer die Verlierer.
merte