@ lupe Habt Dank, jetzt bin ich aber erleichtert;)
14.10.2012 12:18 Uhr
von Wolf K.:
Eines, das es zu überdenken gilt, wurde oben vergessen: Die zwielichtige Rolle, die die EU vermittelst des "European Mediterranean Partnership" Programs im Vorfeld des arabischen Frühlings und islamistischen Terrors in Nahost und Nordafrika gespielt hat. Unter dem Titel einer Zusammenarbeit auch für Frieden, Demokratie und Menschenrechte, flossen dort jahrelang immense Summen an Wirtschaftshilfen und Fördergeldern, die allerdings jeweils durch die Partnerstaaten, also Mubarak und Co., genehmigt werden mussten. Dadurch flossen diese Gelder natürlich fast ausschließlich in regime- stabilisierende Projekte und Maßnahmen. NGOs bekamen beispielsweise nur als "Wohlfahrts-NGOs" EU-Gelder, weil diese nicht gegen das Regime gerichtet waren und darüber hinaus durch das Lindern von Leid und Armut prinzipiell system-stabilisierend wirken. Und die gewaltsame, nicht rechtsstaaliche Unterdrückung und Wegsperrung unter Menschenrechtsverletzungen von islamistischen Fundamentalisten hat bestimmt auch nicht deeskalierend gewirkt, sondern dem Fundamentalismus den Rückhalt gestärkt. Friedensnobelpreis? Ja, aber nur für die innereuropäische Situation und den Erweiterungsprozess.
14.10.2012 11:55 Uhr
von Gerda Fürch:
"Im Alltag vieler Europäer steht die EU heute für Sozialabbau und Entzug demokratischer Entscheidungsrechte."
Diesen Satz im Kommentar würde ich unterstreichen, nein, fett oder rot schreiben, und ist für viele nachvollziehbar, weil diese Entwicklung stimmt und knallhart im Alltag erlebt wird. Was forderten IWF, EZB und EU-Kommissionäre zuallerallererst? Sozialabbau! Abbau und Streichung sozialer Leistungen und Sicherheiten! Dieses Ziel steht als TOP 1 auf der Agenda der sogenannten Troika und marschiert damit von einem südeuropäischen Staat zum nächsten.
Erst danach kristallisierten sich Forderungen heraus wie die nach einer europäischen Wirtschafsregierung mit europäischer Finanzhoheit einschließlich europäischer Haushaltspolitik - nationale demokratische Entscheidungsrechte ebenfalls beschneiden, abbauen und geballte Entscheidungsrechte in Brüssel aufbauen und etablieren. Ohne Europa, natürlich, vorher zu erklären und "europäische Identität" in allen europäischen Staaten zu hinterfragen und zu diskutieren.
Wer diskutiert heute denn den "Lissabon-Vertrag" und hinterfragt darin die einzelnen Abschnitte und Zusatzprotokolle?
13.10.2012 20:58 Uhr
von Gunnar Sturm:
Dominic Johnson ist lustig:
Er schreibt für den Frieden / er schreibt für den Krieg (siehe ivoireleaks.de)
13.10.2012 13:51 Uhr
von T. Albert:
jetzt verleihen sie sich die preise selbst, unsere europa zerstörenden "eliten".
die italienischen schüler und lehrer, die gestern überall auf der strasse waren, sind ja wohl nicht gemeint, von diesen ereignissen erfährt man in deutschen medien schlicht nichts. die würden sogar einen generalstreik in deutschland verschweigen, real ist nur, was sie einvernehmlich mit den "eliten" dazu erklären.
13.10.2012 11:21 Uhr
von Norwegian Wood :
Mit der verfrühten und wie sich später gezeigt hat (Drohnen gegen Zivilisten), irrtümlichen Auszeichnung von Obama und jetzt der Europäischen Union hat sich das Nobelpreiskomitee der Lächerlichkeit preisgegeben.
In der Vergangenheit hat das Komitee oft wichtige Zeichen gesetzt und die Symbolik des Preises richtig eingesetzt. Damit ist es nun vorbei. Während in Spanien, Griechenland und Portugal die Depression voll durchschlägt, soll der Klassenkampf vom hohen Norden weitergeführt werden. Außerdem werden sie das Preisgeld jetzt hebeln müssen, damit sie auf ein paar Hundert Milliarden kommen. Unter dieser Marke gehts bei der EU leider nicht.
(Und dann noch die schändliche Verleihung des Literaturpreises an einen Staatsschriftsteller - okay, das war Stockholm, nicht Oslo).
13.10.2012 09:11 Uhr
von FaktenStattFiktion:
Norwegen und die Schweiz stehen deutlich besser da, als die anderen "Zahl-Länder" der EU, soweit stimmt der Artikel. Was das mit Anders Breivik zu tun hat - die taz wird es wissen. Fehlt nur noch die Erwähnung der NSU, wie in gefühlten 230 % der taz-Artikel diesen Jahres.
Was den Humor betrifft: Der Friedensnobelpreis an Obama war bereits ein Witz. Die Preisvergabe an die EU ist derart billig und durchsichtig, dass es jedweder Beschreibung spottet.
Der Friedensnobelpreis, nie war er wertloser als HEUTE.
13.10.2012 08:41 Uhr
von Karl K :
Doch, doch - Humor hat er, der Dominic.
Preiß: Zur Preisbestätigung Ihres Anspruchs: " Ihren Allerwertesten in Händen haltend und in selbigem einen dunklen Punkt entdeckend bestätigen wir unter Rückstellung vieler, wenn nicht gar aller Bedenken platterdings und gleichwohl Ihren Anspruch!
und verbleiben
linksunterfertigt…… Preiß"
Ansonsten - ok, but look for Robert Misik too.
12.10.2012 20:48 Uhr
von Ott-one:
Humor, ich sehe da keinen hervorlugen,das war deren ernst. Das ist doch gewissermaßen als Vorschußlorbeeren für die Vereinigten Staaten von Europa gedacht. Ein weiterer Ansporn der Politiker nicht ganz zu versagen, in Sachen Europa. Alle verantwortlichen hochrangigen Politiker haben sich auf die Schultern geklopft, wie gut wir wieder sind.Es wurde doch Zeit, das mal jemand das honoriert. Bloß D. Cameron hat sich nicht geäußert, warum wohl? Der Euroskeptiker Bill Cash hat ein Statement abgegeben zum Nobelpreis, das fiel nicht sehr schmeichelhaft aus, was im Blick CH, nachzulesen ist! Das war genau auf den Punkt gebracht.
12.10.2012 20:16 Uhr
von lupe:
@ vic
Sie können den Preis nicht ablehnen, weil sie ihn nicht erhielten. Erhalten hat den Preis die EU, ein politischer Prozess also.
Was die Euro-Bonzen wohl mit dem Preisgeld machen, ein Jahr lang Party feiern? Bitte, liebe Journalisten, nachfragen, denn das ist alles, was mich an dieser Verleihung interessiert. Und noch eins, vic, wir erhalten jedenfalls nichts vom Preisgeld, denn wir erhielten den Nobelpreis ja nicht.
12.10.2012 19:43 Uhr
von Frank Poschau:
Sehr geehrtes Norwegian Nobel Kommittee,
ich bin Frank Poschau und Bürger der EU, Wohnhaft in Deutschland. Ich lehne den auch mir verliehenen Nobelpreis ab und bitte Sie das in der Öffentlichkeit zu bestätigen. Herr Nobel würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, wer seinen zum Frieden stiftenden Preis schon erhalten hat und als Kandidat vorgeschlagen wurde. Der Europäische Gedanke wird nicht zu Friedenszwecken genutzt, es werden Monopole geschaffen und zur Unterdrückung missbraucht. Sie sollten sich den Friedensgedanken von Herrn Nobel wieder zu eigen machen und nicht die Erfindung des Dynamits, was der Preis als Entschuldigung an die Welt sein sollte, in Ihren Entscheidungen in den Vordergrund sehen.
Mit freundlichen Gruß Frank Poschau
12.10.2012 17:02 Uhr
von Dr. Sonja Brunsendorf:
Die Verleihung des Nobelpreises geht an einen Zusammenschluss von Ländern, die von nationalsozialistischem Gedankengut und rassistischen Impulsen zutiefst durchtränkt sind. Die Verleihung ist ein Schlag in das Gesicht von Mahatma Gandhi und eine Absage an jegliche Form von Humanität und Zivilisation!
12.10.2012 16:25 Uhr
von Banta:
Ein hervorragender Kommentar. Danke.
12.10.2012 15:41 Uhr
von vic:
Mit diesem Friedensnobelpreisträger kann ich nichts anfangen. Nach Obama erneut nicht. Eine EU, die billigend in Kauf nimmt, dass zu viele Menschen in Not bei dem Versuch, das vermeintlich sichere Gebiet zu erreichen sterben. Je mehr, je lieber. Nein Danke, diesen Preis habe ich als EU-Bürger nicht verdient.
12.10.2012 15:26 Uhr
von Uwe Roos:
Ein Konsenspreisträger. Man kann nicht tiefgründig dafür oder dagegen sein. Ein Zeichen ist das nicht. Die Frage ist doch, sollen ganze Länder oder wie in diesem Fall Staatenverbunde einen derart symbolträchtigten und weltpolitisch eminenten Preis erhalten? Eine Institutiion wie die EU, die konvergierende und widersprüchliche Interessen beheimatet, kann den eigentlichen Geist dieses Preises kaum mit Leben erfüllen.
12.10.2012 15:03 Uhr
von paul:
Das Nobelpreiskomitee ist aber nicht die norwegische Regierung, insofern gibt es da keinen Widerspruch.
12.10.2012 15:01 Uhr
von Erich:
Nobelpreiskomitee ist noch kein norwegischer Volk oder Regierung. Das sind Privatpersonen im bestimmten Sinne. Und diese Komitee darf eigene politische Ansichten haben.
12.10.2012 14:53 Uhr
von Tim Leuther:
Die Norweger sind zwar nicht in der EU, aber sie verfolgen Sie freundschaftlich. Im gegensatz zur Schweiz, wo die EU verteufelt wird. Die Norweger haben auch keine Steuertriksereien, welche sich bei der Schweiz nicht nur im Bankgeheimnis erschöpft.
Ach ja: Die Norweger zahlen auch Geld an die EU, damit Sie die ärmeren Gegenden unterstützen kann.
12.10.2012 14:43 Uhr
von Solidarity:
Was ist eigentlich mit Ungarn? Versagt da die EU etwa nicht? Wenn nationalkonservative Kräfte sich an den Aufbau eines faschistischen Regimes machen, schreitet die EU ja nur ein, wenn es um Verletzung von Handelsabkommen etc. geht. Menschenrechte von Oppositionellen, Roma, Sinti, Queeren Menschen, Frauen etc. sind ja vollkommen unwichtig.
Der Friedensnobelpreis für die EU hat genauso wie der Friedensnobelpreis für Obama gezeigt, dass diese Institution Nobelpreis nicht mehr ernst zu nehmen ist.
12.10.2012 14:09 Uhr
von SunJohann:
Ein wunderbarer Kommentar – im Gegensatz zu den einseitigen Auslassungen der deutschen Europa-Propagandamaschinen – privat wie öffentlich-rechtlich -, die sofort nach Bekanntgabe der diesjährigen Friedensnobelpreisvergabe ansprangen und nach wie vor nur Begrüßungskommentare, lächerliche Interviews mit den EU-Üblichen und unglaubliche Freude-Stellungnahmen verbreiten. Großartig der hochgradig bescheuerte CDU-Europa-Lamers, der im Deutschlandfunk den Sender für seine einseitige Europa-Aufklärung lobte – nach dem Motto, den Menschen muß es erklärt werden, die Menschen sind dumm. Ein Friedensprojekt, das stündlich mit immer neuen Ideen gerettet werden muß, ein Projekt, das mittlerweile mit Hakenkreuzfahnen illustriert wird, ein Europa, das die Demonstranten, die sich wehren wollen, nicht beachtet - dafür den Friedensnobelpreis? Absolut lächerlich - wie die ganze EUdSSR!
12.10.2012 13:55 Uhr
von Sven Tiedemann:
Meine Prognose: Im nächsten Jahr werden "Die Banken" mit dem Preis geehrt. So friedlich wie sie unser Geld verzocken und in Ihre Taschen stecken. DAS ist preiswürdig...
12.10.2012 13:49 Uhr
von Rainer Baumann:
Norwegen? Norwegen?
12.10.2012 13:32 Uhr
von David Mirschlecht:
Chomsky sagt, je freier eine Gesellschaft ist, desto stäker muss die Gehirnwäsche sein, um die Ziele der Mächtigen durchzusetzen.
Der Friedensnobelpreis für die EU, wer auch immer das genau ist, soll uns zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Genau wie Obama den Preis bekommt, während er seine Godlman Sachs Freunde die Wirtschaft umkrempeln lässt.
Ich weiß zwei Dinge:
1. ich stehe den aktuellen Wandlungen der EU skeptisch gegenüber
2. bei "EU" fühle ich mich nicht unbedingt direkt angesprochen
Heute Abend werden sie in den Nachrichte sich alle im Namen der EU sehr geehrt fühlen und es den Menschen als Zeichen weismachen, dass es so weitergehen kann.
Danke Nobelpreikomitee, dass ich Euch idelogisch endlich ablegen kann. Es ist immer gut, einen falschen Freund loszuwerden
Leserkommentare
14.10.2012 16:14 Uhr
von vic:
@ lupe
Habt Dank, jetzt bin ich aber erleichtert;)
14.10.2012 12:18 Uhr
von Wolf K.:
Eines, das es zu überdenken gilt, wurde oben vergessen: Die zwielichtige Rolle, die die EU vermittelst des "European Mediterranean Partnership" Programs im Vorfeld des arabischen Frühlings und islamistischen Terrors in Nahost und Nordafrika gespielt hat. Unter dem Titel einer Zusammenarbeit auch für Frieden, Demokratie und Menschenrechte, flossen dort jahrelang immense Summen an Wirtschaftshilfen und Fördergeldern, die allerdings jeweils durch die Partnerstaaten, also Mubarak und Co., genehmigt werden mussten. Dadurch flossen diese Gelder natürlich fast ausschließlich in regime- stabilisierende Projekte und Maßnahmen. NGOs bekamen beispielsweise nur als "Wohlfahrts-NGOs" EU-Gelder, weil diese nicht gegen das Regime gerichtet waren und darüber hinaus durch das Lindern von Leid und Armut prinzipiell system-stabilisierend wirken. Und die gewaltsame, nicht rechtsstaaliche Unterdrückung und Wegsperrung unter Menschenrechtsverletzungen von islamistischen Fundamentalisten hat bestimmt auch nicht deeskalierend gewirkt, sondern dem Fundamentalismus den Rückhalt gestärkt. Friedensnobelpreis? Ja, aber nur für die innereuropäische Situation und den Erweiterungsprozess.
14.10.2012 11:55 Uhr
von Gerda Fürch:
"Im Alltag vieler Europäer steht die EU heute für Sozialabbau und Entzug demokratischer Entscheidungsrechte."
Diesen Satz im Kommentar würde ich unterstreichen, nein, fett oder rot schreiben, und ist für viele nachvollziehbar, weil diese Entwicklung stimmt und knallhart im Alltag erlebt wird.
Was forderten IWF, EZB und EU-Kommissionäre zuallerallererst? Sozialabbau! Abbau und Streichung sozialer Leistungen und Sicherheiten! Dieses Ziel steht als TOP 1 auf der Agenda der sogenannten Troika und marschiert damit von einem südeuropäischen Staat zum nächsten.
Erst danach kristallisierten sich Forderungen heraus wie die nach einer europäischen Wirtschafsregierung mit europäischer Finanzhoheit einschließlich europäischer Haushaltspolitik - nationale demokratische Entscheidungsrechte ebenfalls beschneiden, abbauen und geballte Entscheidungsrechte in Brüssel aufbauen und etablieren.
Ohne Europa, natürlich, vorher zu erklären und "europäische Identität" in allen europäischen Staaten zu hinterfragen und zu diskutieren.
Wer diskutiert heute denn den "Lissabon-Vertrag" und hinterfragt darin die einzelnen Abschnitte und Zusatzprotokolle?
13.10.2012 20:58 Uhr
von Gunnar Sturm:
Dominic Johnson ist lustig:
Er schreibt für den Frieden / er schreibt für den Krieg (siehe ivoireleaks.de)
13.10.2012 13:51 Uhr
von T. Albert:
jetzt verleihen sie sich die preise selbst, unsere europa zerstörenden "eliten".
die italienischen schüler und lehrer, die gestern überall auf der strasse waren, sind ja wohl nicht gemeint, von diesen ereignissen erfährt man in deutschen medien schlicht nichts. die würden sogar einen generalstreik in deutschland verschweigen, real ist nur, was sie einvernehmlich mit den "eliten" dazu erklären.
13.10.2012 11:21 Uhr
von Norwegian Wood :
Mit der verfrühten und wie sich später gezeigt hat (Drohnen gegen Zivilisten), irrtümlichen Auszeichnung von Obama und jetzt der Europäischen Union hat sich das Nobelpreiskomitee der Lächerlichkeit preisgegeben.
In der Vergangenheit hat das Komitee oft wichtige Zeichen gesetzt und die Symbolik des Preises richtig eingesetzt. Damit ist es nun vorbei. Während in Spanien, Griechenland und Portugal die Depression voll durchschlägt, soll der Klassenkampf vom hohen Norden weitergeführt werden.
Außerdem werden sie das Preisgeld jetzt hebeln müssen, damit sie auf ein paar Hundert Milliarden kommen. Unter dieser Marke gehts bei der EU leider nicht.
(Und dann noch die schändliche Verleihung des Literaturpreises an einen Staatsschriftsteller - okay, das war Stockholm, nicht Oslo).
13.10.2012 09:11 Uhr
von FaktenStattFiktion:
Norwegen und die Schweiz stehen deutlich besser da, als die anderen "Zahl-Länder" der EU, soweit stimmt der Artikel. Was das mit Anders Breivik zu tun hat - die taz wird es wissen. Fehlt nur noch die Erwähnung der NSU, wie in gefühlten 230 % der taz-Artikel diesen Jahres.
Was den Humor betrifft:
Der Friedensnobelpreis an Obama war bereits ein Witz. Die Preisvergabe an die EU ist derart billig und durchsichtig, dass es jedweder Beschreibung spottet.
Der Friedensnobelpreis, nie war er wertloser als HEUTE.
13.10.2012 08:41 Uhr
von Karl K :
Doch, doch - Humor hat er, der Dominic.
Preiß: Zur Preisbestätigung Ihres Anspruchs:
" Ihren Allerwertesten in Händen haltend und in selbigem einen dunklen Punkt entdeckend bestätigen wir unter Rückstellung vieler,
wenn nicht gar aller Bedenken platterdings und gleichwohl Ihren Anspruch!
und verbleiben
linksunterfertigt……
Preiß"
Ansonsten - ok, but look for Robert Misik too.
12.10.2012 20:48 Uhr
von Ott-one:
Humor, ich sehe da keinen hervorlugen,das war deren ernst.
Das ist doch gewissermaßen als Vorschußlorbeeren für die Vereinigten Staaten von Europa gedacht.
Ein weiterer Ansporn der Politiker nicht ganz zu versagen, in Sachen Europa.
Alle verantwortlichen hochrangigen Politiker haben sich auf die Schultern geklopft, wie gut wir wieder sind.Es wurde doch Zeit, das mal jemand das honoriert.
Bloß D. Cameron hat sich nicht geäußert, warum wohl?
Der Euroskeptiker Bill Cash hat ein Statement abgegeben zum Nobelpreis, das fiel nicht sehr schmeichelhaft aus, was im Blick CH, nachzulesen ist! Das war genau auf den Punkt gebracht.
12.10.2012 20:16 Uhr
von lupe:
@ vic
Sie können den Preis nicht ablehnen, weil sie ihn nicht erhielten. Erhalten hat den Preis die EU, ein politischer Prozess also.
Was die Euro-Bonzen wohl mit dem Preisgeld machen, ein Jahr lang Party feiern? Bitte, liebe Journalisten, nachfragen, denn das ist alles, was mich an dieser Verleihung interessiert. Und noch eins, vic, wir erhalten jedenfalls nichts vom Preisgeld, denn wir erhielten den Nobelpreis ja nicht.
12.10.2012 19:43 Uhr
von Frank Poschau:
Sehr geehrtes Norwegian Nobel Kommittee,
ich bin Frank Poschau und Bürger der EU, Wohnhaft in Deutschland.
Ich lehne den auch mir verliehenen Nobelpreis ab und bitte Sie das in der Öffentlichkeit zu bestätigen.
Herr Nobel würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, wer seinen zum Frieden stiftenden Preis schon erhalten hat
und als Kandidat vorgeschlagen wurde. Der Europäische Gedanke wird nicht zu Friedenszwecken genutzt, es werden Monopole
geschaffen und zur Unterdrückung missbraucht. Sie sollten sich den Friedensgedanken von Herrn Nobel wieder zu eigen machen und nicht
die Erfindung des Dynamits, was der Preis als Entschuldigung an die Welt sein sollte, in Ihren Entscheidungen in den Vordergrund sehen.
Mit freundlichen Gruß
Frank Poschau
12.10.2012 17:02 Uhr
von Dr. Sonja Brunsendorf:
Die Verleihung des Nobelpreises geht an einen Zusammenschluss von Ländern, die von nationalsozialistischem Gedankengut und rassistischen Impulsen zutiefst durchtränkt sind. Die Verleihung ist ein Schlag in das Gesicht von Mahatma Gandhi und eine Absage an jegliche Form von Humanität und Zivilisation!
12.10.2012 16:25 Uhr
von Banta:
Ein hervorragender Kommentar. Danke.
12.10.2012 15:41 Uhr
von vic:
Mit diesem Friedensnobelpreisträger kann ich nichts anfangen. Nach Obama erneut nicht.
Eine EU, die billigend in Kauf nimmt, dass zu viele Menschen in Not bei dem Versuch, das vermeintlich sichere Gebiet zu erreichen sterben. Je mehr, je lieber.
Nein Danke, diesen Preis habe ich als EU-Bürger nicht verdient.
12.10.2012 15:26 Uhr
von Uwe Roos:
Ein Konsenspreisträger. Man kann nicht tiefgründig dafür oder dagegen sein. Ein Zeichen ist das nicht. Die Frage ist doch, sollen ganze Länder oder wie in diesem Fall Staatenverbunde einen derart symbolträchtigten und weltpolitisch eminenten Preis erhalten? Eine Institutiion wie die EU, die konvergierende und widersprüchliche Interessen beheimatet, kann den eigentlichen Geist dieses Preises kaum mit Leben erfüllen.
12.10.2012 15:03 Uhr
von paul:
Das Nobelpreiskomitee ist aber nicht die norwegische Regierung, insofern gibt es da keinen Widerspruch.
12.10.2012 15:01 Uhr
von Erich:
Nobelpreiskomitee ist noch kein norwegischer Volk oder Regierung. Das sind Privatpersonen im bestimmten Sinne. Und diese Komitee darf eigene politische Ansichten haben.
12.10.2012 14:53 Uhr
von Tim Leuther:
Die Norweger sind zwar nicht in der EU, aber sie verfolgen Sie freundschaftlich. Im gegensatz zur Schweiz, wo die EU verteufelt wird. Die Norweger haben auch keine Steuertriksereien, welche sich bei der Schweiz nicht nur im Bankgeheimnis erschöpft.
Ach ja: Die Norweger zahlen auch Geld an die EU, damit Sie die ärmeren Gegenden unterstützen kann.
12.10.2012 14:43 Uhr
von Solidarity:
Was ist eigentlich mit Ungarn? Versagt da die EU etwa nicht? Wenn nationalkonservative Kräfte sich an den Aufbau eines faschistischen Regimes machen, schreitet die EU ja nur ein, wenn es um Verletzung von Handelsabkommen etc. geht. Menschenrechte von Oppositionellen, Roma, Sinti, Queeren Menschen, Frauen etc. sind ja vollkommen unwichtig.
Der Friedensnobelpreis für die EU hat genauso wie der Friedensnobelpreis für Obama gezeigt, dass diese Institution Nobelpreis nicht mehr ernst zu nehmen ist.
12.10.2012 14:09 Uhr
von SunJohann:
Ein wunderbarer Kommentar – im Gegensatz zu den einseitigen Auslassungen der deutschen Europa-Propagandamaschinen – privat wie öffentlich-rechtlich -, die sofort nach Bekanntgabe der diesjährigen Friedensnobelpreisvergabe ansprangen und nach wie vor nur Begrüßungskommentare, lächerliche Interviews mit den EU-Üblichen und unglaubliche Freude-Stellungnahmen verbreiten. Großartig der hochgradig bescheuerte CDU-Europa-Lamers, der im Deutschlandfunk den Sender für seine einseitige Europa-Aufklärung lobte – nach dem Motto, den Menschen muß es erklärt werden, die Menschen sind dumm. Ein Friedensprojekt, das stündlich mit immer neuen Ideen gerettet werden muß, ein Projekt, das mittlerweile mit Hakenkreuzfahnen illustriert wird, ein Europa, das die Demonstranten, die sich wehren wollen, nicht beachtet - dafür den Friedensnobelpreis? Absolut lächerlich - wie die ganze EUdSSR!
12.10.2012 13:55 Uhr
von Sven Tiedemann:
Meine Prognose:
Im nächsten Jahr werden "Die Banken" mit dem Preis geehrt.
So friedlich wie sie unser Geld verzocken und in Ihre Taschen stecken.
DAS ist preiswürdig...
12.10.2012 13:49 Uhr
von Rainer Baumann:
Norwegen? Norwegen?
12.10.2012 13:32 Uhr
von David Mirschlecht:
Chomsky sagt, je freier eine Gesellschaft ist, desto stäker muss die Gehirnwäsche sein, um die Ziele der Mächtigen durchzusetzen.
Der Friedensnobelpreis für die EU, wer auch immer das genau ist, soll uns zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Genau wie Obama den Preis bekommt, während er seine Godlman Sachs Freunde die Wirtschaft umkrempeln lässt.
Ich weiß zwei Dinge:
1. ich stehe den aktuellen Wandlungen der EU skeptisch gegenüber
2. bei "EU" fühle ich mich nicht unbedingt direkt angesprochen
Heute Abend werden sie in den Nachrichte sich alle im Namen der EU sehr geehrt fühlen und es den Menschen als Zeichen weismachen, dass es so weitergehen kann.
Danke Nobelpreikomitee, dass ich Euch idelogisch endlich ablegen kann. Es ist immer gut, einen falschen Freund loszuwerden