• 19.07.2012

Das Unbehagen über die Eurokrise ist berechtigt. Statt das Problem bei der Wurzel zu packen und Bankenpleiten in Kauf zu nehmen, wurde die Krise den Staaten aufgebürdet.

Mit Trippelschritten abwärts

KOMMENTARvon Eric Bonse

  • 20.07.2012 18:00 Uhr

    von Alexander Böhm:

    Die Medien haben, nicht nur was die Finanzkrise betrifft, auf furchtbare Art versagt. Die Nachrichten sind voll mit von Pseudo-Journalisten verfasster Hofberichterstattung. Dieser Text hier ist eine wohltuende Ausnahme im Ozean der Denkfaulheit. Danke, bitte mehr davon!!

  • 20.07.2012 17:04 Uhr

    von Maria:

    Endlich mal ein zutreffender, regierungskritischer Artikel in der taz zur ruinösen Dauer - Bankenretterei mit Hilfe deutscher Steuergelder!

    "Merkel führt Europa mit Trippelschritten in den Abgrund. Wann endlich erkennt das die Opposition im Bundestag?"

    Diese Frage des Autors mutet allerdings naiv an. Denn die "Opposition" ist vermutlich entweder direkt von Banken, Hedgefonds etc. gekauft oder von ihren jeweiligen neoliberalen Fraktionsvorsitzenden erpresst worden (Motto: Wenn Du nicht zum Fiskalpakt und ESM und zur rettung der spanischen Banken etc. zustimmst, dann kriegst Du 2013 keinen Listenplatz mehr).

    Einzige Ausnahme: Die Linkspartei die geschlossen gegen den ganzen zu Sozial- und Demokratieabbau führenden Scheiß gestimmt hat.

  • 20.07.2012 16:59 Uhr

    von t trundilson:

    Wieso, die Opposition hat das doch schon lange erkannt. Die Partei die Linke hat bisher immer gegen die "Rettungsmaßnahmen" gestimmt, oder hab ich da was verpasst?

  • 20.07.2012 08:56 Uhr

    von XXX:

    Erfreulich. Immerhin ein TAZ-Korrespondent versteht mittlerweile, was für ein Spiel da gerade läuft.

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