• 30.08.2012

Wie leben die Menschen im Krieg? Und wie könnte ihr Leben in fünf Jahren aussehen? Das taz-Dossier zum Krieg in Syrien gibt Antworten.

Die andere Seite des Aufstands

KOMMENTARvon Beate Seel

  • 31.08.2012 01:45 Uhr

    von beate böttcher:

    OK, ich weiß auch nicht, wie es dort in fünf Jahren aussehen wird. Aber ich vermute mal, gar nicht so anders wie heute ...

    ... im Irak:

    http://www.counterpunch.org/2012/01/02/are-we-witnessing-the-final-disintegration-of-iraq/print
    http://www.counterpunch.org/2012/01/02/are-we-witnessing-the-final-disintegration-of-iraq/


    ... in Afghanistan:

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/7741767.stm

    Und wenn die Syrer besonders viel Glück haben, dann vielleicht nur so wie heute im Kosovo (hier besonders der letzte Absatz):

    http://www.sueddeutsche.de/politik/2.220/kosovo-krieg-als-die-menschenrechte-schiessen-lernten-1.457678

    Aber erst mal kommen die tollen freien Wahlen, so wie letztens in Libyen und vorher in den drei oben genannten Ländern. Da dürfen sich die Leute erst mal aussuchen, von welcher Kolonialregierung sie verwaltet und ins Chaos und Elend geführt werden.

    Und auch in der taz wird es an diesem Tag dann heißen: "Die erste freie Wahl meines Lebens" usw. usw.

    Nur zu, Amerikaner: demokratisiert ruhig weiter. Mit fleißiger Schützenhilfe von Medien wie der taz - wer hätte das vor 20 Jahren noch gedacht?

    Ach ja, ein Gedanke noch: zuerst muss man die syrische Armee erst noch besiegen. Und wie es aussieht, versauen das unsere tollen Rebellenfreunde derzeit auf allen Ebenen ... Mich macht das natürlich total unglücklich.

  • 31.08.2012 00:02 Uhr

    von julius lieske:

    Von Gleichschaltung keine Spur.Sie machen es freiwillig und ohne Druck (ausser dem Druck, von ihren Ergüssen leben zu müssen), die lohnschreiber der Presse. Wie deprimierend mitansehen zu müssen,dass unter solchen Bedingungen doch nur Kriegshetze betrieben wird.Druck wäre wenigstens noch eine nachvollziehbare Begründung. Aber so haben sie so gar keine Entschuldigung für ihr handeln. Am ekelhaftesten ist allerdings die Geste des Menschenfreundes, der sich für die Unterdrückten dieser Welt engagiert, indem er lautstark nach Krieg für sie ruft.

  • 30.08.2012 22:34 Uhr

    von ktause:

    ich habe mir ein paar videos im internet angeschaut und konnte sehen , wie die rebellen mit ihren gefangenen umgehen.
    tolle leistung!
    Sie machen keine!
    oder sie werfen sie von hausdächern herunter und "kitzeln" mit ihren messern an der kehle!
    schöne "revolution"

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