• 13.07.2012

In Syrien haben sich weder Regierungstruppen noch Aufständische zurückgezogen, wie es der Annan-Plan vorsah. Keine guten Vorzeichen für eine Lösung.

Ethnische Gewalt eskaliert

KOMMENTARvon Peter Philipp

  • 18.07.2012 13:28 Uhr

    von kiddylein:

    @ Anti-iPod

    "Wir haben alle Mittel der Welt(nicht nur militärische, die sind doch nur Ausdruck eines schwachen und unkreativen Geistes),um eine Deeskalation zu befördern,aber wir tun es nicht."

    Klären Sie mich auf...........?

  • 16.07.2012 14:30 Uhr

    von Ant-iPod:

    Herr Philipp beschreibt, wie die Situation sich verändert. Die einzelnen Gruppen (religiös wie ethnisch) grenzen sich teilweise voneinander ab und verwenden ihre Andersartigkeit als Grundlage für Verbrechen aneinander.
    hmm....

    War ja gar nicht absehbar, dass genau dies geschehen würde, wenn wird dem Treiben in Syrien so tatenlos zusehen, wie wir es die letzten Monate getan haben.
    Ist ja total überaschend, dass nachdem man sich nun monatelang gegenseitig umbringt irgendwann die Stimmung in immer größerem Ausmaß umschlägt... und immer mehr Leute die "einfache" Abgrenzung suchen...

    Wenn Sie bsw. Homs nehmen... das Alawiten-Viertel sieht aus, als wäre man im tiefsten Frieden... während ein Großteil der Stadt in Schutt und Asche liegt.
    Da ist es nicht nur nicht verwunderlich, sondern eine völlig absehbare Konsequenz, dass - auch auf betreiben von Assad - die Volksgruppen irgendwann aufeinander losgehen.
    Genau dies will das Regime ja, um einerseits mit den anderen Minderheiten seine eigene Machtbasis zu stärken und andererseits die Gewalt auch vom Regime ab- und auf andere Bürger umzulenken. Dies sicher auch aus dem Kalkül, dass diejnigen, die zwar gegen das Regime, aber deswegen noch lange nicht für die FSA sind.. sich abwenden und unter "die sichere Obhut" des Regimes zurückkehren wollen.

    Ähnlich ist der ägyptische Militärrat ja bei dem Fusssbalspiel in Port Said vorgegangen.

    Da braucht man dann auch nicht überascht tun, denn die jetzige Situation ist auch das Ergebnis unserer Politik.
    Wir haben alle Mittel der Welt (nicht nur militärische.. die sind doch nur Ausdruck eines schwachen und unkreativen Geistes) um eine Deeskalation zu befördern, aber wir tun dies nicht.

    Unsere Nichteinmischung ist kein Diktat, sondern unsere Politik und sie hat die in dem Artikel beschriebenen Folgen.
    Wer dies will, der kann es auch offen sagen.

    Hier das abdriften in ethnische Gewalt zu beweinen, welches eben auch die eigene Politik herbeigeführt hat... ist schon ein wenig Schizophren.

  • 13.07.2012 21:24 Uhr

    von Keith Caputo:

    Die Freiwilligen in ganz Europa würden dem Regim vor Ort zeigen was es von Mord an Kindern und Frauen hält.
    Alerta!

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