Der erweiterte Auftrag der EU-Mission gegen Piraten ist voller Widersprüche und sollte vom Bundestag abgelehnt werden. Sonst droht irgendwann ein Landkrieg in Somalia.
Tatsächlich geht es nicht um 20 Meter, sondern um einen 2000(!) Meter breiten Streifen! Der Bundestag hat das soeben mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition beschlossen!
24.03.2012 16:53 Uhr
von libra12:
Stefan: Ihr Zitat: >>>>"Und wenn? Freihe Handelswege sind internationale Übereinkunft."<<<<<<<<< - Und diese internationale Übereinkunft beinhaltet natürlich das Recht, der ortsansässigen Bevölkerung die Lebensgrundlage zu rauben???! Ein wichtiger Teil des Textes ist ihnen offensichtlich entgangen, ebenso wie der breiten Öffentlichkeit das Bewusstsein für diese Tatsachen fehlt.: >>>>>>"In dieser Region wurden seit den 1990er Jahren zunächst lokale Fischer aus Somalia und anderen Ländern aus nackter Verzweiflung zu Piraten – nachdem moderne Hochseeflotten aus der EU und anderen Ländern ihre Fischgründe – oftmals mit illegalen Fangmethoden und unter Verstoß gegen das internationale Seerecht – leer gefischt und sie damit ihrer Existenzgrundlage beraubt hatten."<<<<
"Die Sensibilität, wenn es um eventuelle Opfer gehen könnte ist rührend."
Und ein solcher Kommentar ist nichts weiter als niederträchtig. Solche Sichtweise steht der der alten Kolonialmächte in Nichts nach - Wozu brauchen die dummen Neger Essen, Wasser und Bodenschätze, dass ist alles nur für UNS, die wir frech und brutal genug sind, auszubeuten, was uns einen Gewinn bringt. Wenn sie sich wehren - haut sie in die Schnauze und vernichtet ihre Brut!
In der Hoffnung, dass es bei Ihnen irgendwann "Pling" macht...
23.03.2012 23:10 Uhr
von Kampagnenschreiber:
Hey taz!
Ist euch eigentlich aufgefallen dass sich seit ca. einem Jahr Kommentare wie der von "Stefan" häufen? Hier mal Deregulierung verteidigt, dort mal in Bild-Manier gegen Griechenland gehetzt, da mal rechts und links gleichgesetzt und hier mal Kriegseinsaätze schöngeredet.
Manchmal graut es einem gerade davor in eure Kommentarspalten zu gucken.
23.03.2012 18:53 Uhr
von Stefan:
Und wenn? Freihe Handelswege sind internationale Übereinkunft. Die Sensibilität, wenn es um eventuelle Opfer gehen könnte ist rührend. Vielleicht sollte Zumach mit diesem Vortrag mal nach Hamburg gehen und vor Seeleuten referieren. Das, was dann da klatschen würde, wäre nicht unbedingt Applaus.
Leserkommentare
10.05.2012 15:57 Uhr
von Falmine:
Tatsächlich geht es nicht um 20 Meter, sondern um einen 2000(!) Meter breiten Streifen!
Der Bundestag hat das soeben mit den Stimmen der schwarz-gelben Koalition beschlossen!
24.03.2012 16:53 Uhr
von libra12:
Stefan: Ihr Zitat: >>>>"Und wenn? Freihe Handelswege sind internationale Übereinkunft."<<<<<<<<< -
Und diese internationale Übereinkunft beinhaltet natürlich das Recht, der ortsansässigen Bevölkerung die Lebensgrundlage zu rauben???!
Ein wichtiger Teil des Textes ist ihnen offensichtlich entgangen, ebenso wie der breiten Öffentlichkeit das Bewusstsein für diese Tatsachen fehlt.:
>>>>>>"In dieser Region wurden seit den 1990er Jahren zunächst lokale Fischer aus Somalia und anderen Ländern aus nackter Verzweiflung zu Piraten – nachdem moderne Hochseeflotten aus der EU und anderen Ländern ihre Fischgründe – oftmals mit illegalen Fangmethoden und unter Verstoß gegen das internationale Seerecht – leer gefischt und sie damit ihrer Existenzgrundlage beraubt hatten."<<<<
"Die Sensibilität, wenn es um eventuelle Opfer gehen könnte ist rührend."
Und ein solcher Kommentar ist nichts weiter als niederträchtig. Solche Sichtweise steht der der alten Kolonialmächte in Nichts nach - Wozu brauchen die dummen Neger Essen, Wasser und Bodenschätze, dass ist alles nur für UNS, die wir frech und brutal genug sind, auszubeuten, was uns einen Gewinn bringt. Wenn sie sich wehren - haut sie in die Schnauze und vernichtet ihre Brut!
In der Hoffnung, dass es bei Ihnen irgendwann "Pling" macht...
23.03.2012 23:10 Uhr
von Kampagnenschreiber:
Hey taz!
Ist euch eigentlich aufgefallen dass sich seit ca. einem Jahr Kommentare wie der von "Stefan" häufen?
Hier mal Deregulierung verteidigt, dort mal in Bild-Manier gegen Griechenland gehetzt, da mal rechts und links gleichgesetzt und hier mal Kriegseinsaätze schöngeredet.
Manchmal graut es einem gerade davor in eure Kommentarspalten zu gucken.
23.03.2012 18:53 Uhr
von Stefan:
Und wenn? Freihe Handelswege sind internationale Übereinkunft. Die Sensibilität, wenn es um eventuelle Opfer gehen könnte ist rührend. Vielleicht sollte Zumach mit diesem Vortrag mal nach Hamburg gehen und vor Seeleuten referieren. Das, was dann da klatschen würde, wäre nicht unbedingt Applaus.