• 05.07.2012

Perus Präsident hat sich verrannt. Die brutale Niederschlagung der Proteste in der Bergbauregion Cajamarca zeigen, dass sich Humala nicht von der militärischen Logik lösen kann.

Humala in der Falle

KOMMENTARvon Gerhard Dilger

  • 05.07.2012 21:40 Uhr

    von Claus:

    Ollanta erinnert immer mehr an Lucio Gutierrez in Ecuador: Exmilitär, von einem Linksbündnis ins Präsidentenamt getrage, feuert nach einem halben Jahr alle linken Minister und geht auf harten Rechtskurs. Ergebnis: nach zwei Jahren von einem Aufstand seiner ehemaligen Unterstützer aus dem Amt gejagt...

  • 05.07.2012 19:23 Uhr

    von Oliver D.:

    Auch ohne genaue Kenntnis der Umstände dieses Falles (was bei solchen Ereignissen ohnehin extrem schwer ist), sollte man nie ausschliessen, daß die Polizei so brutal vorgeht gerade *um* den Präsidenten zu schwächen. So war es in Venezuela 2002, und u. U. auch vor ein paar Wochen in Paraguay. Gewalt inszenieren mit dem Ziel, einen Staatsstreich herbeizuführen, ist gerade im medialen Zeitalter eine verlockende und erfolgversprechende Strategie, insbesondere in Ländern mit einem politisch sehr konservativen Sicherheitsapparat.

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