• 03.08.2012

Die inhaftierte russische Punkband Pussy Riot hätte ihre Lektion gelernt, meint Wladimir Putin auf einmal. Er will Respekt ausstrahlen, wirkt aber nur lächerlich.

Putin straft, verzeiht und vergibt

KOMMENTARvon Klaus-Helge Donath

  • 04.08.2012 17:41 Uhr

    von Paul:

    Russlandbashing ist doch nur noch langweilig, Herr Donath. Mindestens so lächerlich wie Putins "Machtdemonstrationen". Nur so zur Erinnerung:U.a. hampelte auch unsere verehrte Kanzlerin bei entsprechenden Gelegenheiten auf den Tribünen herum. Mit welchen Absichten wohl?

    Sind Sie sicher, daß nicht doch eine Mehrheit, Wahlbetrug hin oder her, diesen Mann gewählt hat? Und sich also durch ihn und seine Politik vertreten sieht?

    Einen "russischen Frühling", ein zerfallendes Russland à la Libyen oder Syrien kann sich kein vernünftiger Mensch wünschen. Selbst die Amis nicht. Ja, sogar nicht einmal ein taz-Journalist. In wessen Hände würden wohl die Atomwaffen gelangen?

    Meine Hoffnung auf eine differenziertere oder wenigstens faire Russlandberichterstattung in der taz ist vergeblich.

  • 04.08.2012 14:58 Uhr

    von strooker:

    Und es ist ebenso eine Strategie der Schwachen den Wandel herbeizureden ... ob sich in Russland etwas verändern wird, wird eben in Russland entschieden. Und wenn ich sehe wieviel in Deutschland sich nicht verändert, weil nicht wenige Menschen so denken wie sie es zum Teil auch vor 70 Jahren getan haben, so glaube ich in Russland nicht an einen schnellen Wandel.

    Vielleicht kommt dieser Wandel Schritt für Schritt - warum auch nicht. Aber bis dahin ist Putin eben der Chef und wir müssen unsere Erwartungen herunterschrauben. Ein Werben für den Wandel ist sinnvoll, er wird aber nicht dadurch erzwungen, dass man Putin schlecht macht. Der kann damit wahrscheinlich sehr gut leben und die Menschen in Russland wissen auch was er ist (und woher er kommt). Es stört sie scheinbar nur nicht genug.

  • 04.08.2012 01:15 Uhr

    von tommy:

    Kann die Aufregung nicht verstehen; sicher ist Putins Vorgehen letzten Endes anti-demokratisch, aber in vielen anderen Ländern geht es auch nicht anders zu. In westlichen Ländern sind nur die Tabus andere; in Großbritannien zum Beispiel kann man ohne weiteres für "rassistische" Äußerungen (und zwar auch solche, die nicht zu Gewalt oder sonstigen Straftaten aufrufen) in den Knast kommen. Und was Gotteslästerung betrifft, da versteht man in der islamischen Welt noch viel weniger Spaß. Von daher: warum diese selektive Empörung über Russland? Und mal ganz ehrlich: Pussy riot gehören vielleicht nicht hinter Gitter. Dekadent sind sie aber schon.

  • 03.08.2012 19:56 Uhr

    von DasUfo:

    Pussy Riot für die Tuppe in dem State Department wäre möglich.

  • 03.08.2012 19:01 Uhr

    von Fritz:

    fand Putin ganz vernuenftig.

    Dass sowas von vorneherein nur ein Witz war, ist abenteuerlich. Moskau ist eben nicht Paris in den 50s.

  • 03.08.2012 18:14 Uhr

    von Werner:

    Wenn Herr Donath EINMAL, nur EINMAL über den Moskauer Autobahnring hinauskommt, dann sollte er seine Behauptungen mal in einem abgelegenen Dorf oder einer Kleinstadt wiederholen.

    Egal, Gott erhalte ihm seine Vorurteile. Mehr zu seinem anderen Artikel hier:

    http://fromrussia.wordpress.com/2012/07/31/pussy-riot-und-kein-ende-vova-las-gut-sein-geht-nicht-gewaltenteilung-6/

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder