Kommentar von Andreas Speit
"Sollen sie doch alles verbieten! Ein Verbot von Besseres Hannover ist nur ein weiterer Beweis für die Niedertracht der Demokraten“, schreibt der verbotene Verein auf seiner Website und verspricht weiterzumachen. Auf Twitter verkündet er: „Wir bleiben unbequem!“
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Es ist das gängige Zuversichtsgetöse, der demonstrative Heroismus nach einem Verbot. In der rechten Szene versuchen sich die Betroffenen von staatlichen Maßnahmen unerschüttert zu geben. Sie wollen so den Eindruck erwecken, das Verbote nichts bewirken würden.
Doch dem ist nicht so: Die personellen Netzwerke werden aufgemischt, die informellen Beziehungen erschwert. Keine Kameradschaft, kein Verein, die dies neben dem Verlust von Technik und Material nicht nachhaltig beeinträchtigt. Selbst wenn nun aus der Szene Solidaritätsaktionen erfolgen, sollte die Wirkung nicht unterschätzt werden. Die Selbstsicherheit, mit der Mitglieder von „Besseres Hannover“ Menschen angriffen, Veranstaltungen störten und Propagandaaktionen durchführten, dürfte erschüttert sein.
Nur: Diese Erschütterung hätte früher erfolgen müssen. Die Opposition hält dem Innenminister zu Recht vor, erst sehr spät gehandelt zu haben. Doch der fühlt sich im Recht. Denn von Dezember 2011 bis gestern wäre das Verbot zügig angegangen wurden. Seit 2008 aber hat „Besseres Hannover“ offen Gewalt verübt und Menschenrechte verletzt.
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Leserkommentare
26.09.2012 11:33 | Stefan
@Manny: ...
26.09.2012 11:11 | Ahmet der Doische
@Mannyzi ...
25.09.2012 19:06 | Manny
Schiesst man da nicht ein wenig übers Ziel hinaus im Verbotswahn? Weil eine Gruppe rechte Inhalte hat, sie verbieten, das ...