• 23.09.2012

Krieg in Syrien

Opposition berät in Damaskus

Während die Kämpfe in Syrien unvermindert weitergehen, trifft sich die Opposition in Damaskus. Uneinigkeit herrscht auch international über das weitere Vorgehen.

  • 28.09.2012 02:57 Uhr

    von opi:

    Im folgenden habe ich zur Konferenz noch folgende Ankündigungung gefunden.

    "Am 23.09.2012 findet die »Nationale Konferenz zur Rettung Syriens« in Damaskus statt, an dem mehr als 20 unterschiedliche Parteien und politische Gruppen aus syrischen, demokratischen Oppositionskräften in Damaskus teilnehmen.
    Machen Sie sich ein Bild von der innersyrischen Opposition. Ich habe im Netz noch dazu folgende Ankünigungstext zur Konferenz des NCC in Damaskus gefunden.
    Von Marionetten kann hier kaum die Rede sein...
    Das Ziel der Beratungen ist die Bewahrung der nationalen Souveränität und Einheit Syriens, unseres Heimatlandes, vor den folgenden Gefährdungen:
    1- Der Bedrohung durch den Fortbestand des syrischen, diktatorischen Regimes
    2 -Der Gefahr durch eine direkte als auch indirekte militärische Intervention
    3- Der Bedrohung einer weiteren Eskalation der Gewalt, die immer mehr in einen Bürgerkrieg abzugleiten droht
    4- Den entstandenen humanitären, sozialen und wirtschaftlichen Konflikten
    Die Konferenz setzt sich für eine gemeinsame Sichtweise und Einigkeit in der Vorgehensweise der syrischen demokratischen Bewegung zur Umsetzung eines grundlegenden und vollständigen demokratischen Wandels in Syrien ein."

    Hierzu interessanter Link eines Oppositionellen Herrn Manna des NCC im Interview
    http://www.dw.de/dw/article/0,,16250785,00.html

    Die Abschlusserklärung der "Konferenz zur Rettung Syriens" auf der Seite des NCC
    in englischer Sprache.
    http://syrianncb.org/category/english-topics/

  • 24.09.2012 22:19 Uhr

    von toddi:

    nanu ... und keiner verhaftet, verschleppt, gefoltert oder ermordet? Mal wieder eine Gelegenheit das einige "Journalisten" oder besser Realisatoren ihre Kaffeesatzleserei und Kriegshetze Zitat "Erst einsperren, dann reden" (anonym, Redaktionsdienst?-für dieses Pamphlet wollte nicht einmal mehr jemand seinen Namen hergeben)zugunsten einer fundierten Berichterstattung (wie heißt es so schön objektiv und unparteilich) zu revidieren. Auf Basis von Informationen von BEIDEN Seiten können sich viele Leser mit Sicherheit eine fundierte Meinung bilden (ganz ohne in eine gewisse Richtung "geschubst" zu werden, dubiosen O-Tönen oder des Weglassens statt zu lügen - also den "Stilmittel" des Boulevard. Zaghafte Andeutungen in diese Richtung gab es in letzter Zeit - meinen Glückwunsch, weiter so ...

  • 24.09.2012 12:49 Uhr

    von pauli:

    @vulkansturm:
    die konferenz hat gestern stattgefunden, obwohl teilnehmer am freitag (oder samstag) nach einer chinareise eingekerkert wurden.
    @suri
    naja, die absetzung des regimes wird schon gefordert, obwohl assad bisher nicht namentlich genannt wurde

  • 24.09.2012 01:22 Uhr

    von vulkansturm:

    Ausser der taz brachte diese Meldung nur Welt-Online.
    Die berichten aber mittlerweile, daß diese Konferenz von den Organisatoren verschoben wurde, da die Organisatoren Assads Regierung beschuldigen für das Verschwinden zweier Teilnehmer verantwortlich zu sein.

  • 24.09.2012 01:04 Uhr

    von vulkansturm:

    Was für Oppositionsgruppen sollen das sein, die mit Genehmigung von Assad ganz gemütlich sich in einem Hotel in Damaskus treffen dürfen, zusammen auch noch mit Iranern und Russen. Bastelt sich jetzt Assad eine
    eigene von ihm kontrollierte Pseudo-Opposition, mit der man dann super Kompromisse aushandeln kann, die einem nicht weh tun?
    Dieser Artikel wirft ziemlich viele Fragen auf, die eigentlich von der Redaktion geklärt werden müssten.

  • 23.09.2012 21:38 Uhr

    von suri:

    Im Gegetel was in westlichen Medien immerwieder behauptet wird, die Opposition im Land verlangt nicht die Absetzung von Assad. Auch bei dieser Vollversammlung bestehend aus Russland, China, Iran und 15 Oppositionsgruppen wurde nicht Absezung von Assad gefordert, sondern die Beschleunigung der Reformen und eben gegen die Bewaffnung der aus dem Ausland opperierenden Terroristen und gegen die Einmischung aus dem Ausland.

  • 23.09.2012 17:57 Uhr

    von D.J.:

    Das ist interessant. Oppositionsgruppen (ich vermute mal, das von den Saudis und anderen Ländern bezahlte Gesindel war nicht dabei) dürfen sich mitten in Damaskus treffen und über die Absetzung Assads diskutieren. Gern würde ich Näheres darüber erfahren. Von den gewissenlosen und/oder dummen Propagandisten der meisten anderen Medien (v.a. den fetten Staatsfunklern) erwarte ich da allerdings nichts.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder