• 16.08.2012

Krieg in Syrien

Vizepräsident setzt sich ab

Der syrische Vizepräsident Faruk al-Schara hat die Seiten gewechselt, meldet Al-Arabija. Damit wird die Unterstützung für das Regime Assads immer bröckeliger.

  • 17.08.2012 23:17 Uhr

    von toddi:

    -oder ist nur sein "Hund" entlaufen? Aber wie kam es nur zu dem "interessanten", "kompetenten" Aufruf in den Medien der Kameltreiber ...

  • 16.08.2012 21:18 Uhr

    von toyak:

    Der Sender Al-Arabija hat die Meldung korrigiert. Es handelt sich nicht um den Vizepräsidenten, sondern um einen Verwandten des Vizepräsideten.

    http://dunya.milliyet.com.tr/arap-televizyonu-dunyayi-yaniltti-/dunya/dunyadetay/16.08.2012/1582075/default.htm

  • 16.08.2012 18:04 Uhr

    von AusdemSüden:

    Es war wohl der Bruder o. Cousin des VP, nicht er selbst.

  • 16.08.2012 17:43 Uhr

    von Ant-iPod:

    So sehr ich es begrüßen würde, wenn diese Meldung stimmt und so sehr ich auf ein baldiges Ende der Gewalt in Syrien hoffe, denke ich, man sollte die Kirche im Dorf lassen.

    Sicher sind dies Zeichen für nachlassende Unterstützung des Assad-Regimes und ich denke auch die schwere Verwundung von Baschar's Bruder Maher, die ihn daran hindert mit der 4.Panzerdivision noch mehr Gewalt über das Land zu bringen, all das mögen Schwächungen sein... aber die syrische Armee verfügt nach wie vor über mehr als 250.0000 Soldaten.
    Die übergelaufenen Generäle sind mehrheitlich Sunniten und nicht die höchsten Dienstgrade (außer Herr Tlas natürlich) - anders gesagt, die Masse der Alawitischen Generäle sind weiterhin in Lohn und Brot und stehen bisher treu zu Assad - traurig wie das sein mag.

    Neun Diplomaten - davon keiner in einer bedeutenden Botschaft (in GB war es ein Vertreter des Botschafters und nicht er selbst) - da bleiben ja noch ca. 190 Botschafter übrig, oder?

    Will sagen: es ist eines, sich über solche Übertritte zu freuen und sie sagen sicherlich auch etwas zur psychischen Verfassung innerhalb der Assad-Mischpoke... aber wir sollten die Relationen nicht aus den Augen verlieren und so tun, als wäre das Regime kurz vor dem Fall.
    Das wäre zwar schön, aber einen wirklichen Beleg dafür liefern diese Einzelaktionen eher nicht.

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