• 12.06.2012

Krisenländer können von Neukölln lernen

Der Sieg spricht spanisch

Spanien versucht gerade, mit der Krise fertig zu werden. Berlin-Neukölln kennt gar keinen anderen Zustand. Was kann das Problemland vom Problemkiez lernen?von Uli Hannemann

  • 21.06.2012 00:00 Uhr

    von Spanische Neuköllner:

    Der Journalist ist innerhalb den letzten drei Jahren in Neukölln gar nicht gewesen. Er hat einfach keine Ahnung. Der arme.

  • 16.06.2012 09:40 Uhr

    von goldmann:

    schreibt doch hier noch rein: was uns nicht. gefällt an Leserbriefen, das veröffentlichen wir einfach nicht.

  • 14.06.2012 13:37 Uhr

    von heinzl:

    Kaum schreibt die TAZ mal was über James Joyce, müssen die Volontäre auch schon den "stream of consciousness" ausprobieren.

    "Schreibt doch einfach alles auf was euch gerade durch den Kopf geht", ist offenbar die neue journalistische Methode, die immer mehr praktiziert wird.

    So einen wirren, unstrukturierten Artikel habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Da muss der/die liebe Uli aber noch einmal auf der Journalistenschule nachsitzen!

    Falls aber ein guter Rausch die Grundlage für dieses Pamphlet war - so sei das verziehen. Dann gehören die Lektoren geprügelt!

  • 13.06.2012 13:30 Uhr

    von Ralf:

    Ausländerfeindlichkeit light?
    Wenn man nur alles mit ein bißchen Sarkasmus würzt gehts weg wie geschnitten Brot- und klar das die Schwaben wieder ihre schwäbischen Hände da mit im Spiel haben ist absolut klar.
    Wer schon keine Ahnung vor der geschichtlichen Problematik der einstigen 4 Mächtestadt hat, sollte sich die vor der Möglichkeit hier zu schreiben, vielleicht erstmal zu Gemüte führen und dann verblüfft erkennen, dass man gewisse Rückschlüsse, warum etwas geht-und anderes gar nicht- nicht so verbrämt spiessig und mit der Rassismus Light Zunge, zum Besten geben.
    Das Problem von Neukölln ist mitnichten den Ausländern dort geschuldet, sondern ein Produkt des kalten Krieges mit allen seinen Auswirkungen.
    Also was will uns dieser Mensch hier neues mitteilen- ausser das er ein Ausländerproblem hat?
    Vielleicht das man wenn einem nichts gescheites einfällt, eben mal politische Aktualität und Zeitgeschehen ein wenig durchmixt, um einen geilen grünschimmernden Lesecocktail zu kreieren und so vielleicht in aktive Konkurrenz mit dem Baltt gegenüber der TAZ Redaktion zu treten.
    Mann, ich glaube ich bin zu alt für diese Zeitung, die ich übrigens immer wieder gerne gelesen habe.
    Oder ist am Ende nur der Redakteur vom Dienst im Urlaub gewesen?

  • 13.06.2012 12:52 Uhr

    von Pete:

    So ein krudes kindisches Zeugs liest man auch nicht alle Tage. Caramba!

  • 13.06.2012 12:44 Uhr

    von Lexi:

    Gott sei Dank: taz zahl ich nicht.

    Einfach nur unterirdisch der Artikel.

  • 13.06.2012 11:47 Uhr

    von Arroganter Snob im quietschbunten Milljöh:

    @David
    "Aber die Ignoranz des Bürgertums war schon immer grenzenlos"

    Du sagst es! Aber wem ist schon die eigene Verhaftung im Bürgerlichen bewusst? Die Zugezogenen halten sich für alles mögliche, nur nicht für bürgerlich. Die schnallen einfach nicht, dass ein Stadtteil einfach nur ein Stadtteil ist, in dem sich zentral und günstig leben lässt. Die wollen sich den einverleiben, "mitgestalten" - und fertig ist die pseudo-antibürgerliche Identität. Dieser müde, schlechte running gag funktioniert. Weiß der Geier warum. Den Preis zahlen die Leute, die dann lautstark als Verlierer der Gentrifizierung bemitleidet werden. Echt eklig.

  • 13.06.2012 11:45 Uhr

    von ion:

    Irgendwie(⸮) erzeugt das bei mir einen immer aufdringlicheren brechreiz, wie gewisse leute sich die weltlage u./o. ihre situation regional erträglich schreiben, quasseln – echte neo-spießer²; Und die von perfekter verblödung zeugende sieger- / verlierer- kategorisierung / -pose stinkt mir spätestens seitdem ich mich vom induzierten irresein freikotzen 'durfte'.
    Was sollte man wohl vom falschen "lernen" können, schmock‽

    (13.06.2012, 03:33), (13.06.2012, 10:45), (....)

  • 13.06.2012 11:33 Uhr

    von Lluís:

    Selten lese ich solche Arroganz-geprägte Artikel in dieser (meiner lieblings-) Zeitung. Sie haben etwas wichtiges vergessen, Herr Hannemann: die Spanier kommen nicht nach Neukölln, weil es so dreckig und untergelassen ist (das hamwa auch), auch nicht wegen der blauen Himmel (ich bitte Sie...Spanien Vs Mordor??), sondern, weil man in Deutschland das Recht zu Existenz garantiert hat und zwar durch Sozialhilfe.
    Haben Sie sich gefragt, was wäre Neukölln ohne Harz IV? Kannibalismus? Spitze Kriminalität?
    Coole Ecken haben wir auch zuhause, Herr Hannemann. Da Sie spanische Ausdrücke so mögen hier is noch ein: "Menos lobos, caperucita".
    Wir müssen einfach ein Model von Europa akzeptieren, wo manche haben dieses Recht garantiert, wobei wir nicht. Und jetzt zahlen wir dir Konsequenzen..und Sie auch.

  • 13.06.2012 11:01 Uhr

    von Martin:

    "taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren." Das wäre doch auch in diesem Fall eine gute Idee gewesen.

  • 13.06.2012 09:08 Uhr

    von Uwe:

    "von Sarrazin lernen heißt siegen lernen" scheint die neue Devise auch bei der taz zu sein. Witzig ist jedenfalls anders!

  • 13.06.2012 09:03 Uhr

    von David:

    Vom Neuköllner lernen heißt siegen lernen? Aber nur so lange, wie er nicht ein Alteingesessener ist. Die können sich Neukölln nämlich langsam nicht mehr leisten und müssen wegziehen (Britz, Reinickendorf, Tempelhof), seitdem Schwaben, Spanier und Düsseldorfer das Viertel stürmen und "verschönern" (Kneipen, Galerien, Guerilla Gardening usw.). So lustig der Artikel auch ist, der Neuköllner kommt darin leider nicht vor. Aber die Ignoranz des Bürgertums war schon immer grenzenlos.

  • 13.06.2012 06:36 Uhr

    von Wolfgang ortel:

    was für'n scheiss

  • 12.06.2012 20:10 Uhr

    von Helga:

    Soll dieser Artikel irgendwie witzig oder satirisch sein? War die Verfasserin schon mal in Neu-Kölln? Schon mal versucht, da eine Wohnung zu finden? Ein geistig sehr armer, lebensunerfahrener Artikel, in einem nervigen Oberstufen-Stil geschrieben. So was könnte man ja von mir aus in einer Abi Zeitschrift eines Neu-Köllner Gymnasiums veröffentlichen, aber in einer richtigen Zeitung, für die die taz sich ja hält? Sehr langweilig, sehr provinziell, sehr deutsch-besserwisserisch - da sind die 7.500 Seiten Beschreibung der ESM-Methodik von der EZB ja witziger geschrieben.

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