Ein Neonazi-Sänger konnte in ganz Deutschland Mitglieder für den rassistischen Geheimbund rekrutieren, darunter zwei Polizisten. Erfahren sollte das niemand.von Wolf Schmidt
Was alles wurde in Deutschland angestellt, um im sog. linken Spektrum „aufzuräumen“, wenn es aber um die Gesinnung von rechts gegangen ist und geht, wurden diese menschenverachtenden Gedankengut verharmlost, und vertuscht. Obwohl auf Grund dieser Gesinnung es in Deutschland seit dem Fall der Mauer knapp 200 Ermordungen gegeben hatte und hat, wird weiter verharmlost. Als aber in Berlin einige hundert Autos gebrannt haben, wurde regelrecht eine Hetzjagd auf die Brandstifter, welche alle im linken Spektrum vermutet wurden, veranstaltet. Lösegeld in einer Höhe ausgelobt, welches in der Regel nur bei Mord gezahlt wird. Aber wenn Menschen in Deutschland, auf Grund ihrer Obdachlosigkeit, Herkunft, Hautfarbe ermordet werden, versucht man diese Taten immer wieder zu vertuschen. Warum das aber immer wieder passiert? An Zufall glaube ich schon lange nicht mehr.
12.08.2012 10:44 Uhr
von Inaschule:
Hallo!
Zahlreiche Opskure Bibelgeschichten o. Zitate verwirren viele Zeitgenossen nachhaltig . Z.B "Macht euch die Erde Untertan " Durch den zusetzlichen Konsum von Alkohol erleben einige eine art Kolektivhaluzination und lassen sich so zu negativen Gedanken und Handlungen verleiten.
10.08.2012 18:17 Uhr
von Tipp:
Natürlich gibt es noch vereinzelte KKK-Mitglieder. Und natürlich suchen die immer Freunde und Mitspieler. Und natürlich gibt und gab es nicht nur einen und nicht nur im Süden. Und natürlich sind eine bestimmte Sorte von Polizeibeamten des mittleren Dienstes für derartige klandestine Trüppchen mit Ruch und Reputation höchst anfällig. Da kuscheln einige auch gerne mal mit 1%ern oder anderen Truppen. Und eben auch mit dem Klan. So ein Blödsinn, daß es gegenwärtig kene Aktivitäten in Deutschland geben soll...
10.08.2012 17:05 Uhr
von Daniel Preissler:
@jubu
Ihr Einwand ist richtig, wenn man mit einer entweder sehr administrativen oder aber mit einer sehr "bavarozentristischen" Sicht an die Dinge heran geht. In jedem Fall aber mit einer sehr einfältigen Sicht, die den Blick auf verschiedene Ebenen und Definitionen eines Begriffs verstellt.
Natürlich liegt Böblingen in Schwaben - und natürlich auch in Wü. und sogar in Ba-Wü (manch einer behauptet, außerdem sogar in Deutschland). Augsburg und Böblingen liegen sogar im selben Schwaben - auf der einen Ebene. Im anderen Schwaben, der auf den unrechtmäßigen Landraub der diebischen Bayern zurückgeht, liegt dagegen nur Augsburg. Dieses Schwaben möchte ich als Wahl-Südbadner auch nicht wieder bei Württemberg wissen. Es hätte nämlich das badisch-schwäbisch-kurpfälzisch-fränkische, kurz: das baden-württembergische Wahlergebnis gekippt. Grüßle, D
10.08.2012 16:38 Uhr
von Otto Pardey:
Der KKK ist nicht nach Schwaben gekommen sondern, der Nazismus und die Menschenverachtung ist Bestandteil von 76 % der Deutschen.
10.08.2012 14:28 Uhr
von ama.dablam:
Jetzt habe ich den Artikel x-mal gelesen, aber mir ist immer noch nicht klar, was die alberne Handvoll KKK-Franchiser im strafrechtlichen oder meinetwegen auch nur ordnungswidrigkeitenrechtlichen Sinne angestellt haben. Fremdes Holz verbrannt? Deko-Schwert aus dem Möbelhaus gemopst? Sogar das Bild zum Artikel musste aus den USA herbeigeholt werden.
Da wären für einen "Skandal" ein paar Fakten schon hilfreich...
10.08.2012 12:47 Uhr
von maoam:
Es wird DIREKT ausgeschlossen, dass die KKK-Polizisten mit der Ermordung ihrer Kollegin NICHTS zu tun haben können.
Sollte man nicht zuerst mal ermitteln und DANN solche Äußerungen tätigen bzw. Ermittlungen bis zum Abschluss abwarten.
Wer beim KKK mitspielen will ist ein mindestens ein Rassist. Religiösen Fundamentalismus gibts Gratis obendrauf.
Ich sag's ja:
Die KKK-Freaks sind das genaue Pendant zu den Salafisten.
Ultra-Religiöse , egal welcher Religion, kommen aufgrund ihrer Ideologie und Art und Weise sehr nah an Rechtsradikale heran.
Beide Gruppen verabscheuen bzw. hassen eine Andere Gruppe von Menschen (entweder eine andere Religion oder Hautfarbe) aufgrund von Oberflächlichkeiten (Hautfarbe).
Hanoi, deitsche Polizischde KENNE doch gar nett ugesetzlich handele.
10.08.2012 12:32 Uhr
von MaterialismusAlter:
Besonders beeindruckend wie sich die beiden Polizisten aus der Sache herausreden wollten: "Sie seien ausgetreten als sie erfahren (sic!) haben dass der KKK eine rassistische Organisation ist." Entweder sind das Lügner und Rassisten oder sie sind definitiv VIEL zu blöd um in der Öffentlichkeit mit einer Schusswaffe rumlaufen zu dürfen.
10.08.2012 11:57 Uhr
von Nico:
Die Beamten müssten nachträglich vom Dienst entlassen werden. Unverständlich, wieso da nur eine Rüge ausgesprochen wurde, wo kommen wir dahin, wenn unsere Gesetzeshüter rechten Organisationen angehören.
10.08.2012 11:36 Uhr
von Ananke:
Nun gibt es wohl neue Gesetze. Carbon Copy des Nichtraucherschutzgesetz in Nicht-KKK-Schutz-Gesetz oder die Erweiterung des K-Gruppen verbot.
Wer soll das nachvollziehen, das in einem Urlaubskatalog eine Tour mit anschließender Auszeichnung zum "Grand Dragon" angeboten wird? Die Frage wie viele US Polizisten/Blackwater sind im KKK, sollte zusammenhängend gestellt werden. Denn das was umbei Hurricane Kathrina passierte, grenzt schon an offen ausgelebter Staatsräson durch die Heimatschutztruppe. Die Yes Men regeln die Welt zeigt einen kleinen Ausschnitt.
Letzlich ist die Schul- und Allgemeinbildung zu hinterfragen. Wenn Schüler nicht einmal den Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur kennen.
10.08.2012 11:20 Uhr
von broxx:
Mannomann, das macht aber Angst!!! 20 Leutchen machen da mit? Bei einer Bevölkerungszahl von 81.859.000? Mannomann...da konnte der Typ ja echt viel abgreifen. Antifa hilf!
10.08.2012 10:25 Uhr
von jubu:
Liebe taz genossInnen,
bitte revidiert euer politisch deutsches Geografiewissen! Böblingen liegt nicht in Schwaben, auch wenn man dort schwäbisch spricht, sondern in Württemberg, oder Ba-Wü. Schwaben nennt man den Regierungsbezirk Augsburg, wo man auch schwäbisch spricht, wenn auch mit bayrischem Einschlag. Historische Investigationen beim Vertrag über den Ausgang des 30jährigen Krieges.
10.08.2012 10:11 Uhr
von jhgjgjgjg:
Natürlich gibt es zwischen NSU, Kiesewetter und ihrem Gruppenleiter,der im KKK war,Verbindungen.Zumindest darf man diese nicht ausschliessen.So einen merkwürdigen Zufall kann es gar nicht geben.Hier wird etwas vertuscht,die Polizeibeamten, die im KKK gewesen waren, können auf einmal nicht mehr bis 3 zählen, wenn man sie nach deren Mitgliedschaft im KKK fragt.Wann sind diese denn aus dem KKK ausgetreten, vor oder nach Kiesewetters Tod ?
10.08.2012 10:09 Uhr
von Teermaschine:
Herrscht Aufregung in wirklich ganz Baden-Württemberg?
Zitat: "Im Umland von Schwäbisch Hall schwärmen derweil die Reporter aus, um die Ruine ausfindig zu machen..."- Was, wenn auch die Ruine konspirativ mit einem Wohnmobil durch das Land zieht? Reicht es dann, nur im unmittelbaren Umfeld der Tat zu suchen? Und wann schlägt die unheimliche Ruine das nächste mal zu? War es nicht gerade Kennzeichen der NSU, nach einer Tat für längere Zeit abzutauchen? - Fragen über Fragen. Da muss die taz unbedingt dranbleiben!
10.08.2012 09:08 Uhr
von Pupsi:
"Von 2003 an hat der Verfassungsschutz in Deutschland keine Aktivitäten der Truppe mehr feststellen können."
Ui, das beruhigt aber ungemein. Wenn der Verfassungsschutz keine Fascho-Aktivitäten bemerkt, dann gibts da auch defintiv keine. Öh...
Leserkommentare
12.08.2012 16:41 Uhr
von H.Ewerth:
Was alles wurde in Deutschland angestellt, um im sog. linken Spektrum „aufzuräumen“, wenn es aber um die Gesinnung von rechts gegangen ist und geht, wurden diese menschenverachtenden Gedankengut verharmlost, und vertuscht. Obwohl auf Grund dieser Gesinnung es in Deutschland seit dem Fall der Mauer knapp 200 Ermordungen gegeben hatte und hat, wird weiter verharmlost. Als aber in Berlin einige hundert Autos gebrannt haben, wurde regelrecht eine Hetzjagd auf die Brandstifter, welche alle im linken Spektrum vermutet wurden, veranstaltet. Lösegeld in einer Höhe ausgelobt, welches in der Regel nur bei Mord gezahlt wird. Aber wenn Menschen in Deutschland, auf Grund ihrer Obdachlosigkeit, Herkunft, Hautfarbe ermordet werden, versucht man diese Taten immer wieder zu vertuschen. Warum das aber immer wieder passiert? An Zufall glaube ich schon lange nicht mehr.
12.08.2012 10:44 Uhr
von Inaschule:
Hallo!
Zahlreiche Opskure Bibelgeschichten o. Zitate verwirren viele Zeitgenossen nachhaltig .
Z.B "Macht euch die Erde Untertan "
Durch den zusetzlichen Konsum von Alkohol erleben einige eine art Kolektivhaluzination und lassen sich so zu negativen Gedanken und Handlungen verleiten.
10.08.2012 18:17 Uhr
von Tipp:
Natürlich gibt es noch vereinzelte KKK-Mitglieder. Und natürlich suchen die immer Freunde und Mitspieler. Und natürlich gibt und gab es nicht nur einen und nicht nur im Süden. Und natürlich sind eine bestimmte Sorte von Polizeibeamten des mittleren Dienstes für derartige klandestine Trüppchen mit Ruch und Reputation höchst anfällig. Da kuscheln einige auch gerne mal mit 1%ern oder anderen Truppen. Und eben auch mit dem Klan.
So ein Blödsinn, daß es gegenwärtig kene Aktivitäten in Deutschland geben soll...
10.08.2012 17:05 Uhr
von Daniel Preissler:
@jubu
Ihr Einwand ist richtig, wenn man mit einer entweder sehr administrativen oder aber mit einer sehr "bavarozentristischen" Sicht an die Dinge heran geht. In jedem Fall aber mit einer sehr einfältigen Sicht, die den Blick auf verschiedene Ebenen und Definitionen eines Begriffs verstellt.
Natürlich liegt Böblingen in Schwaben - und natürlich auch in Wü. und sogar in Ba-Wü (manch einer behauptet, außerdem sogar in Deutschland). Augsburg und Böblingen liegen sogar im selben Schwaben - auf der einen Ebene. Im anderen Schwaben, der auf den unrechtmäßigen Landraub der diebischen Bayern zurückgeht, liegt dagegen nur Augsburg. Dieses Schwaben möchte ich als Wahl-Südbadner auch nicht wieder bei Württemberg wissen. Es hätte nämlich das badisch-schwäbisch-kurpfälzisch-fränkische, kurz: das baden-württembergische Wahlergebnis gekippt.
Grüßle, D
10.08.2012 16:38 Uhr
von Otto Pardey:
Der KKK ist nicht nach Schwaben gekommen sondern,
der Nazismus und die Menschenverachtung ist
Bestandteil von 76 % der Deutschen.
10.08.2012 14:28 Uhr
von ama.dablam:
Jetzt habe ich den Artikel x-mal gelesen, aber mir ist immer noch nicht klar, was die alberne Handvoll KKK-Franchiser im strafrechtlichen oder meinetwegen auch nur ordnungswidrigkeitenrechtlichen Sinne angestellt haben. Fremdes Holz verbrannt? Deko-Schwert aus dem Möbelhaus gemopst? Sogar das Bild zum Artikel musste aus den USA herbeigeholt werden.
Da wären für einen "Skandal" ein paar Fakten schon hilfreich...
10.08.2012 12:47 Uhr
von maoam:
Es wird DIREKT ausgeschlossen, dass die KKK-Polizisten mit der Ermordung ihrer Kollegin NICHTS zu tun haben können.
Sollte man nicht zuerst mal ermitteln und DANN solche Äußerungen tätigen bzw. Ermittlungen bis zum Abschluss abwarten.
Wer beim KKK mitspielen will ist ein mindestens ein Rassist. Religiösen Fundamentalismus gibts Gratis obendrauf.
Ich sag's ja:
Die KKK-Freaks sind das genaue Pendant zu den Salafisten.
Ultra-Religiöse , egal welcher Religion, kommen aufgrund ihrer Ideologie und Art und Weise sehr nah an Rechtsradikale heran.
Beide Gruppen verabscheuen bzw. hassen eine Andere Gruppe von Menschen (entweder eine andere Religion oder Hautfarbe) aufgrund von Oberflächlichkeiten (Hautfarbe).
Hanoi, deitsche Polizischde KENNE doch gar nett ugesetzlich handele.
10.08.2012 12:32 Uhr
von MaterialismusAlter:
Besonders beeindruckend wie sich die beiden Polizisten aus der Sache herausreden wollten: "Sie seien ausgetreten als sie erfahren (sic!) haben dass der KKK eine rassistische Organisation ist." Entweder sind das Lügner und Rassisten oder sie sind definitiv VIEL zu blöd um in der Öffentlichkeit mit einer Schusswaffe rumlaufen zu dürfen.
10.08.2012 11:57 Uhr
von Nico:
Die Beamten müssten nachträglich vom Dienst entlassen werden. Unverständlich, wieso da nur eine Rüge ausgesprochen wurde, wo kommen wir dahin, wenn unsere Gesetzeshüter rechten Organisationen angehören.
10.08.2012 11:36 Uhr
von Ananke:
Nun gibt es wohl neue Gesetze.
Carbon Copy des Nichtraucherschutzgesetz in Nicht-KKK-Schutz-Gesetz oder die Erweiterung des K-Gruppen verbot.
Wer soll das nachvollziehen, das in einem Urlaubskatalog eine Tour mit anschließender Auszeichnung zum "Grand Dragon" angeboten wird?
Die Frage wie viele US Polizisten/Blackwater sind im KKK, sollte zusammenhängend gestellt werden.
Denn das was umbei Hurricane Kathrina passierte, grenzt schon an offen ausgelebter Staatsräson durch die Heimatschutztruppe.
Die Yes Men regeln die Welt zeigt einen kleinen Ausschnitt.
Letzlich ist die Schul- und Allgemeinbildung zu hinterfragen. Wenn Schüler nicht einmal den Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur kennen.
10.08.2012 11:20 Uhr
von broxx:
Mannomann, das macht aber Angst!!!
20 Leutchen machen da mit? Bei einer Bevölkerungszahl von 81.859.000? Mannomann...da konnte der Typ ja echt viel abgreifen. Antifa hilf!
10.08.2012 10:25 Uhr
von jubu:
Liebe taz genossInnen,
bitte revidiert euer politisch deutsches Geografiewissen! Böblingen liegt nicht in Schwaben, auch wenn man dort schwäbisch spricht, sondern in Württemberg, oder Ba-Wü. Schwaben nennt man den Regierungsbezirk Augsburg, wo man auch schwäbisch spricht, wenn auch mit bayrischem Einschlag. Historische Investigationen beim Vertrag über den Ausgang des 30jährigen Krieges.
10.08.2012 10:11 Uhr
von jhgjgjgjg:
Natürlich gibt es zwischen NSU, Kiesewetter und ihrem Gruppenleiter,der im KKK war,Verbindungen.Zumindest darf man diese nicht ausschliessen.So einen merkwürdigen Zufall kann es gar nicht geben.Hier wird etwas vertuscht,die Polizeibeamten, die im KKK gewesen waren, können auf einmal nicht mehr bis 3 zählen, wenn man sie nach deren Mitgliedschaft im KKK fragt.Wann sind diese denn aus dem KKK ausgetreten, vor oder nach Kiesewetters Tod ?
10.08.2012 10:09 Uhr
von Teermaschine:
Herrscht Aufregung in wirklich ganz Baden-Württemberg?
Zitat:
"Im Umland von Schwäbisch Hall schwärmen derweil die Reporter aus, um die Ruine ausfindig zu machen..."- Was, wenn auch die Ruine konspirativ mit einem Wohnmobil durch das Land zieht? Reicht es dann, nur im unmittelbaren Umfeld der Tat zu suchen? Und wann schlägt die unheimliche Ruine das nächste mal zu? War es nicht gerade Kennzeichen der NSU, nach einer Tat für längere Zeit abzutauchen? - Fragen über Fragen. Da muss die taz unbedingt dranbleiben!
10.08.2012 09:08 Uhr
von Pupsi:
"Von 2003 an hat der Verfassungsschutz in Deutschland keine Aktivitäten der Truppe mehr feststellen können."
Ui, das beruhigt aber ungemein. Wenn der Verfassungsschutz keine Fascho-Aktivitäten bemerkt, dann gibts da auch defintiv keine. Öh...