• 15.01.2010

Kulturkampf der Journalisten

Die nächste Generation

Kleiner, jünger, flexibler, onlineaffiner: Der Verein für freie Journalisten "Freischreiber" setzt sich klar von den großen Gewerkschaften ab - und lässt die Etablierten mitunter alt aussehen.von René Martens

  • 19.01.2010 23:39 Uhr

    von Stefan:

    Nachtrag: Warum funktioniert eigentlich die Druckfunktion für taz-Texte nicht mehr?

  • 19.01.2010 22:47 Uhr

    von Stefan:

    Als langjähriges dju-Mitglied finde ich die Freischreiber auch sehr erfrischend und nah am Internet. Wobei die aktuelle Freiflächen-Kampagne natürlich auch zuerst auf die etablierten Printmedien zielt, die sich Anlaufverluste im Onlinegeschäft leisten können. Noch spannender finde ich, wie sich freie Journalisten mit tragfähigen Online-Geschäftsmodellen von den Verlagen emanzipieren können.

  • 18.01.2010 09:49 Uhr

    von Hendrik Zörner:

    Der Kommentar von Klaus Minhardt vom 16.01. ist nichts als das übliche Krakeelen von zwei Leuten, die seit Jahren vergeblich versuchen, den DJV mit Gerichtsverfahren zu überziehen und ihn handlungsunfähig zu machen. Mit Journalismus hat das nichts zu tun. Zur Klarstellung: Der DJV-Vorstand wurde ordnungsgemäß gewählt, der Etat ist verabschiedet und die Arbeit des Verbands für seine Mitglieder geht unverändert weiter - trotz eines Heckenschützen Minhardt. Inhaltlich hat er sich bisher sowieso nicht hervorgetan.

  • 16.01.2010 15:44 Uhr

    von Klaus Minhardt:

    Der DJV hat nach unserer Auffassung derzeit keinen gewählten Vorstand und kann daher auch keine Verträge unterzeichnen. Entsprechende Klagen wurden in Berlin eingereicht und dem DJV zugestellt. Der DJV hat auch keinen genehmigten Haushalt und daher vorerst handlungsunfähig.

    Auf diese Weise bleibt den freien Journalisten eine Unterzeichnung der Vereinbarungen zur angemessenen Vergütung mit völlig unzureichenden Sätzen hoffentlich erspart. Natürlich kann es noch zur rechtswidrigen Unterzeichnung der Verträge durch den ehemaligen Vorsitzenden Konken kommen.

    Knapp 13000 Mitglieder des DJV wurden satzungswidrig zur letzten Mitgliederversammlung gar nicht erst eingeladen. Mit 300 anwesenden stimmberechtigeten Mitgliedern wurde auch das Quorum von 50 % der stimmberechtigten Mitglieder nicht erreicht.

    Derzeit ist nicht absehbar, ob der DJV in den nächsten Jahren wieder handlungsfähig sein wird. Mit einer Entscheidung der Gerichte ist wohl nicht vor 2015 zu rechnen. Das sind die Folgen eines völlig unsinnigen Krieges des Bundesverbands mit den Landesverbänden Berlin und Brandenburg und des rechtswidrigen Ausschlusses der beiden Landesverbände. Alle Instanzen bis zum BVerfG haben übrigens diesen Ausschluss für grob rechtswidrig eingestuft. Der finanzielle Schaden für den DJV liegt schon heute im Millionenbereich.

    Das wird den Freischreibern sicher viel Aufwind geben. Wir freuen uns auf weitere gelungene Aktionen. Das macht doch mehr Freude als der Verlautbahrungsjournalismus des DJV.

  • 15.01.2010 17:54 Uhr

    von Reppesgaard:

    Liebe taz, danke für die Blumen, nur eines ist nicht richtig: Initiiert haben wir die Online-Petition nicht. Aber gut gefunden.

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