In der Türkei ist eine Debatte ausgelöst worden, durch den Sachverhalt, dass der Abgeordnete sich nach seiner Freilassung in der ersten Presseerklärung nach seinen Worten so gar nicht wirklich von den Terroristen bedroht gefühlt haben will und sie sogar für ihr Betragen lobte und herausstrich, dass er ihnen Versprach für den Frieden tätig zu werden. Das klingt nicht nur in meinen Ohren sonderbar und mehr nach Propaganda, als nach dem tatsächlichen Verhalten oder Anliegen der PKK. Es wird schon spekuliert, ob der kurdischstämmige Abgeordnete Aygün, der der größten Oppositionspartei CHP angehört, überhaupt entführt wurde, denn seine Aussagen schreiben eine ganz eigene, eigenartige Geschichte. Nun hat der Parteivorsitzende der CHP (ebenfalls ein Kurde) ihn zu sich zitiert, damit er entweder seine Aussagen zurücknähme, oder ausführlich erläutere wie er denn zu solchen irritierenden Ansichten käme.
14.08.2012 02:30 Uhr
von Arbeiter Ali:
Liebe taz! Ihre Verniedlichung "Rebellen" ändert nichts an der Tatsache, dass es sich bei den Entführern um Terroristen handelt, die weltweit auch als solche eingestuft werden. Ihre Verhamlosung ist ein Schlag in die Gesichter der Hinterbliebenen der 45000 Opfer der Terroranschläge, die von der Terrororganisation PKK ausgeübt wurden. Terroristen von Al Quaida würden sie auch nicht als Rebellen bezeichnen. Zeigen Sie feingefühl...
Leserkommentare
17.08.2012 06:37 Uhr
von tim:
In der Türkei ist eine Debatte ausgelöst worden, durch den Sachverhalt, dass der Abgeordnete sich nach seiner Freilassung in der ersten Presseerklärung nach seinen Worten so gar nicht wirklich von den Terroristen bedroht gefühlt haben will und sie sogar für ihr Betragen lobte und herausstrich, dass er ihnen Versprach für den Frieden tätig zu werden. Das klingt nicht nur in meinen Ohren sonderbar und mehr nach Propaganda, als nach dem tatsächlichen Verhalten oder Anliegen der PKK. Es wird schon spekuliert, ob der kurdischstämmige Abgeordnete Aygün, der der größten Oppositionspartei CHP angehört, überhaupt entführt wurde, denn seine Aussagen schreiben eine ganz eigene, eigenartige Geschichte. Nun hat der Parteivorsitzende der CHP (ebenfalls ein Kurde) ihn zu sich zitiert, damit er entweder seine Aussagen zurücknähme, oder ausführlich erläutere wie er denn zu solchen irritierenden Ansichten käme.
14.08.2012 02:30 Uhr
von Arbeiter Ali:
Liebe taz!
Ihre Verniedlichung "Rebellen" ändert nichts an der Tatsache, dass es sich bei den Entführern um Terroristen handelt, die weltweit auch als solche eingestuft werden. Ihre Verhamlosung ist ein Schlag in die Gesichter der Hinterbliebenen der 45000 Opfer der Terroranschläge, die von der Terrororganisation PKK ausgeübt wurden. Terroristen von Al Quaida würden sie auch nicht als Rebellen bezeichnen. Zeigen Sie feingefühl...